Einfach nur geil das Zwielicht![]()
Will wissen wies mit Justin und Chiara weitergeht >.< xD Da lese ich 5 Kapitel und es hört auf ? Wo ist das nächste ? ^^
*Woah gute Geschichten machen süchtig xD*
Sora Daumen hoch kannst voll gut schreiben ;)
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Einfach nur geil das Zwielicht![]()
Will wissen wies mit Justin und Chiara weitergeht >.< xD Da lese ich 5 Kapitel und es hört auf ? Wo ist das nächste ? ^^
*Woah gute Geschichten machen süchtig xD*
Sora Daumen hoch kannst voll gut schreiben ;)

*so hier gibts nun endlich das nächste kapi*
:enjoy*erdbeertee schlürf*
Kapitel 26: wieder zurück
Regen prasselte gegen das Fenster. Der Himmel war dunkel und mit Wolken verhangen. Äste knarrten und der Wind heulte.Chiara saß in einem bequemen Sessel, Feuer brannte im Kamin und lies Schatten in ihrem Gesicht tanzen, und schaute aus dem Fenster. Aber sehen konnte sie nichts. Die Nacht war bereits seit geraumer Zeit angebrochen. Dies schien sie jedoch nicht mit zu bemerken. Sie war mit ihren Gedanken an einem ganz anderen Ort.
Sie hörte, dass es an der Tür klopfte, doch sie ignorierte es. Auch, als die Tür aufging und Justin den Raum betrat.„Chiara, ich habe dir etwas zu Essen gekauft. Bitte du musst etwas essen.“ Justin schloss hinter sich die Tür und stellte das Essen auf dem Glastisch ab. Eine Weile beobachtete er Chiara schweigend. Doch sie rührte sich nicht.„Bitte Chiara....“ Justin stellte sich vor Chiara, genau in ihr Blickfeld, doch immer noch reagierte sie nicht auf ihn.
Einen Moment ring Justin mit sich, dann aber hob er seine Hände an ihr Gesicht und lege sie an ihre Wangen. Er zwang sie ihn anzusehen. Ihre Blicke tragen sich – nur Sekundenbruchteile.Justin lies sie los und trat einen Schritt zurück. Ihre Augen, nein ihr ganzes Wesen, hatte sich noch immer nicht verändert. Ihre Augen leuchteten noch immer in den Farben der Flamme und diese Aura, welche sie zeit ihrem Erwachen umgab, war immer noch Präsenz.
„Hörst du mich überhaupt Chiara? Erkennst du mich? Weißt du wer ich bin?“ flüsterte Justin. Doch er sprach es mehr zu sich selbst. Er trat aus ihrem Blickfeld und stellte sich neben den offenen Kamin. Wieder beobachtete er sie. Nach einer halben Stunde, Chiara hatte noch immer keine Regung gezeigt, verließ er den Raum.
Nur wenige Minuten, nachdem Justin den Raum verlassen hatte, bewegten sich ihre Lippen zu einem Lautlosen Wort: Justin.
Chiara hatte die Beine angewinkelt, die Arme darum geschlungen und die Augen geschlossen. Warum sollte sie sie auch öffnen? Wenn sie das tat, sah sie nichts außer Feuer, das sie umgab. Es war nicht heiß und es verbrannte sie auch nicht, aber der Kreis aus Feuer lies nichts durchringen. Sie bildete sich ein ein Flüstern zu hören. Es war sehr weit weg und sie verstand die Worte nicht. Doch sie glaubte die Stimme zu kennen. Aber sie konnte sich nicht erinnern, sie nicht zuordnen. Verhinderten auch dies die Flammen? Warum war sie überhaupt hier? Was war passiert? Sie wusste es nicht, oder konnte sie sich nur nicht daran erinnern?
Dann tauchte hinter den Flammen ein Schatten auf. Es war ein Gesicht, doch nicht zu erkennen. „Wer ist das?“, fragte sich Chiara. Sie versuchte mit aller Kraft zu erkennen, wer der Schatten war und dann trafen sich ihre Blicke. Fasziniert schaute sie in die Augen, hielt diesen Blick, dieses Bild fest und lies es nicht mehr los. Selbst dann nicht, als das Gesicht verschwunden war. Und irgendwann, sie wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, erinnerte sie sich an den Namen. Der Name der Person, die zu diesen faszinierenden und schönen Augen gehörten. „Justin“ flüsterte sie.>>Nein!<< hörte sie plötzlich eine Stimme. Sie schien aus den Flammen zu kommen und überall zu sein. >>Du bist noch nicht so weit. Vergiss ihn wieder.<<
Chiara schüttelte den Kopf. Sie wollte dieses Bild, diesen Namen nicht mehr loslassen, und sie würde es auch nicht tun. „Nein. Ich lasse Justin nicht los.“>>Warum vergisst du ihn nicht? Es wäre soviel leichter, besser für dich, wenn du ihn vergessen würdest.<<„Das kann ich nicht. Er hat mir geholfen, sich um mich gekümmert und war für mich da. Ich spüre das er sich Sorgen um mich macht. Ich will nicht, dass er sich sorgt. Bitte, lass mich zu ihm.“ Darauf kam keine Antwort. Es blieb Still. Zeit spielte hier, wo auch immer sie war, keine Rolle, deshalb wusste Chiara auch nicht, wie lange es totenstill blieb. Doch schließlich wurde der Kreis auf Flammen immer kleiner, bis er schließlich verschwunden war.
Das Feuer im Kamin war bereits erloschen und der Morgen graute, als Justin erneut den Raum betrat, indem sich Chiara befand. Noch immer saß sie im Sessel, doch ihre Haltung hatte sich verändert. Der Kopf lag leicht schief und ihre Augen waren geschlossen. Er tat näher und merkte, dass sie eingeschlafen war.Vorsichtig, um sie nicht zu wecken, hob Justin sie hoch und trug sie in ihr Zimmer. Leicht bewegte sich Chiara in Justins Armen, lehnte den Kopf an seine Brust und murmelte: „Justin.“
Zwielicht
Trenne dich nie von deinen Träumen. Wenn sie verschwunden sind wirst du weiter existieren, doch aufgehört haben zu leben.

Juhuu es geht weiter *Kapitel fress*![]()
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Einfach geil ,man kann sich die Szene richtig gut vorstellen (Sora du beschreibst die Szenen voll gut find Ich).
Vor allem das kursive also wo Chiara in dem Feuerring ist *sich bildlich vorstellt*.
Was mir auch gefallen hat an Kapitel 25/26 das Chiara und Justin sich ja anscheinend was bedeuten ;)
*Aufs nächste Kapi warte.*

dankeschööön für den kommi, *freu*
leider dauert es noch etwas bis ich das nächste kapi hoch stell, ich denke mal so gegen Sonntag, bis dahin sollte ich auch ein bisschen weitergeschrieben haben =)
:enjoy *erdbeertee schlürf*
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Ich habe Die Zweites teil Gelesen. Es gab mir shon 20 minuten. Du bist eine gute Schreiberin! ^^
DANKE LEO!!! OHNE DICH. ICH NICHTS VERSTAND KANN!!!!!!!!! XDDD
"Liebe deinen Feind, denn das bringt ihn auf die Palme."
Amerikanisher im Leib
Amerikanisher im Hertz
Deutscher im Geiste
Verheiratet mit DasDing!

*so hier gibt es nun endlich das nächste kapi, i wünsche viel spaß beim lesen*
:enjoy *erdbeertee schlürf*
- 27 -
Sonnenstrahlen drangen durch die Vorhänge in ihr Zimmer. Wie lange hatte sie geschlafen? Wie viel Zeit war vergangen? Sie wusste es nicht. Doch als sie sich streckte, merkte sie, dass ihre Knochen ganz steif waren. Sie musste wohl sehr lange geschlafen haben. Sie gähnte herzhaft, dann richtete sie sich auf. Erst dachte sie, sie wäre in ihrem Zimmer, doch dies war nicht ihr Zimmer. Wo war sie? Und wie war sie hierher gekommen? Sie versuchte sich daran zu erinnern, doch als sie das versuchte, wurde ihr schwindlig. Das letzte, an das sie sich erinnern konnte war, das es ihr nicht gut ging und das sie sich in ihr Bett gelegt hatte, um sich auszuruhen.
Als sie die Bettdecke zurück schlug, merkte sie, dass sie ein langes rotes aus Seide gewebtes Nachthemd, das ihr bis über die Knie ging, trug. Chiara verstand nicht was das sollte? Sie besaß so etwas nicht. Also: woher hatte sie dies und wer hatte es ihr angezogen? Es klopfte an die Tür und ohne eine Antwort abzuwarten, wurde die Tür geöffnet und ein Kopf erschien in der Tür.
„Guten morgen, bist du endlich aufgewacht?“ fragte Nelly und trat zu Chiara ins Zimmer. „Du siehst gut aus, dir scheint es besser zu gehen,“ sie lächelte und zog die Vorhänge zurück.
„Wer bist du? Und wo bin ich?“ fragte Chiara verwundert und ängstlich.„Oh entschludige, ich habe ganz vergessen mich vorzustellen. Ich bin Nelly. Wie gefällt dir dein Nachthemd? Ich hab es selbst ausgesucht. Ich finde es passt zu dir und außerdem betont es deine Figur.“ Chiara öffnete den Mund um etwas zu sagen, doch sie schloss ihn wieder. Diese Person hatte ihr zwar genannt wie sie hießt, trotzdem wusste sie immer noch nicht wo sie hier war.
„Nelly...“ hörte Chiara eine ihr allzubekannte Stimme. Sie drehte sich zur Tür um und dort stand Justin. „Chiara ist gerade aufgewacht, musst du sie gleich so überfallen? Lass sie erstmal richtig wach werden. Sie ist ein Mensch und braucht ihren Schlaf, im Gegensatz zu uns.“„Oh entschuldige, das vergesse ich immer. Tut mir leid Chiara“ entschuldigend Blickte sie Chiara an, dann verließ sie das Zimmer, nicht aber ohne Justin einen bösen Blick zu zuwerfen.„Hat dich meine Schwester erschreckt?“ fragte Justin und schloss hinter sich die Tür. Verwundert blickte sie ihn an. Sie wusste nicht, das er eine Schwester hatte. Eigentlich, wusste sie fast gar nichts von ihm. Aber sie schüttelte den Kopf. „Nein, sie hat mich nicht erschreckt, ich war nur... etwas überrascht.“
Über Justins Gesicht huschte ein Lächeln. Für einen Moment schaute er sie intensiv an, dann wandte er sich von ihr ab und meinte: „Im Kleiderschrank sind ein paar Sachen. Nelly hat sie dir hineingelegt. Wenn sie dir nicht passen sollten, werden wir dir neue besorgen. Und in dem anderen Zimmer..“ er zeigte auf die andere Tür, „kannst du dich frisch machen. Ich warte vor der Tür. Dann führe ich dich in den Speisesaal.“ Noch einmal blickte er sie an, dann verließ er das Zimmer, ohne ein weiteres Wort zu sagen.
>>Was soll das? Warum benimmt sich Justin so komisch? So kenne ich ihn gar nicht. Was ist mit ihm los? Habe ich etwas falsch gemacht?<< Ganz in Gedanken versunken, ging Chiara in das Bad, welches fast so groß war, wie ihr gesamtes Schlafzimmer zu Hause, und duschte erst einmal. Später wollte sie Justin unbedingt fragen, wo sie war, auch wenn sie es sich bereits dachte. Aber sie wollte Gewissheit, und sie wollte wissen, was los war.
Nach dem duschen zog sie eine einfache Jeans und einen langen Pullover an, der ihr etwas zu groß war und verließ dann das Zimmer. Wie Justin versprochen hatte, wartete er vor der Tür. „Komm hier geht es lang.“ Er ging voraus und Chiara folgte ihm.„Sag mal Justin, wo bin ich hier?“„Du bist bei mir zu Hause.“„Wie bin ich hierher gekommen?“ Ihr gefiel es überhaupt nicht, das Justin nur mit ihr redete, wenn sie ihn was fragte und sonst nicht antwortete. Justin schwieg – zu lang für Chiara. Sie blieb stehen und schaute ihn fragend an. Doch noch immer lief er weiter. Als er merkte, das sie stehen geblieben war, drehte er sich zu ihr um. „Was ist?“ fragte er. Doch sie antworte ihm nicht und drehte den Kopf beleidigt zur Seite. Justin seufzte leise. „Es tut mir leid, bitte komm mit, du musst etwas essen. Du hast lange geschlafen, du braucht Nahrung, damit du wieder zu Kräften kommst.“Aber Chiara antworte nicht darauf und schaute immer noch zur Seite. Er war jetzt direkt vor ihr. Aber er machte keinen weiteren Anstand, irgendetwas zu ihr zu sagen. >>Warum benimmt er sich so seltsam? Was habe ich falsch gemacht? Bitte Justin, sag etwas zu mir.<< Als er nichts weiter zu ihr sagte, drehte sie ihm den Rücken zu und ging zurück in das Zimmer, indem sie aufgewacht war. >>Bitte Justin, sag mir was los ist. Halte mich auf, halte mich fest und schau mich an.<< Nichts geschah. Chiara schmiss die Tür hinter sich zu, legte sich ins Bett und vergrub ihr Gesicht in dem weichen Kissen.
Zwielicht
Trenne dich nie von deinen Träumen. Wenn sie verschwunden sind wirst du weiter existieren, doch aufgehört haben zu leben.

Wiedermal sehr gut geschrieben =)
Chiaras Handeln ist nachvollziehbar geschildert, aber doch überraschend. Da ist Justin wohl selber Schuld, wenn er so ein Geheimnis drum macht. Geschieht ihm Recht xD
Nicht aufhören! ^^
~ El Psy Congroo ~

also,
ihr müsst euch leider noch etwas gedulden bis das nächste kapi kommt
hab im mom spätschicht und da hab ich net viel zeit zum schreiben und am mittwoch muss ich erst noch plätzchen backen (auch für dich sami) und ich denke mal so am Wochende gibts das nächste kapi
lg
:enjoy *erdbeertee schlürf*
*okay okay, ist ja schon gut.... *G* hier das nächste kapi*
- 28 -
Chiara hatte keine Ahnung wie viel Uhr es war. Die Sonne stand zwar hoch am Himmel, aber trotzdem konnte sie nicht sagen, wie lange sie jetzt schon so dalag- das Kissen an sich gedrückt – und weinte. Warum war ihr Justin nicht gefolgt. Was hatte sie falsch gemacht? Warum sprach er nicht mir ihr? Diese Fragen gingen ihr nicht mehr aus dem Kopf. Als es an der Tür klopfte, hoffte sie, das es Justin war. Doch sie hatte sich geirrt. Es war seine Schwester, Nelly. Sie trug ein Tablett mit essen herein und stellte es auf den Glastisch.„Ich hab dir etwas zu essen gebracht. Du musst etwas essen, dann geht es dir wieder besser,“ besorgt blickte sie Chiara an. >>Sie kümmert sich um mich, obwohl sie mich gar nicht kennt, warum tut sie das?<< Sie schüttelte den Kopf. Sie hatte keinen Hunger. Nein das stimmte nicht, sie hatte Hunger, doch sie wollte nichts essen. Nelly trat zu ihr ans Bett und strich ihr zögernd und vorsichtig über die Haare. „Mein Bruder hat dich zum weinen gebracht. Das tut ihm Leid. Bitte verzeih ihm. Er ist traurig, wenn er sieht das du traurig bist.“„Ts... Das sieht aber nicht danach aus. Ich hab eher das Gefühl, das er mich nicht mehr mag. >>Gott, ich kenne sie noch nicht einmal und rede schon mit ihr über meine Gefühle? Warum tue ich das?<<
„Das stimmt nicht. Er mag dich, es ist nur....“ Nelly schüttelte den Kopf als Chiara sie fragend ansah. „Das sollte er dir selber erzählen. Es ist nicht richtig, wenn ich es dir sage. Ich muss jetzt gehen, Chiara. Aber bitte glaub mir, wenn ich dir sage, das er dich wirklich mag.“ Damit ging Nelly aus dem Zimmer und lies Chiara alleine zurück. Wieder stiegen die Tränen in ihr auf.
Ich habe dich gewarnt. Du bist noch nicht so weit. Aber du wolltest unbedingt zurück. Du wirst schmerzen leiden, sehr große Schmerzen. Doch da musst du nun durch. Ich werde dir nicht helfen, wenn es nicht unbedingt anders geht. Weißt du Chiara, manchmal muss man schmerzen leiden und erst alles verlieren, bevor man merkt, was man wirklich hat, was einem wirklich bedeutet. Du magst diese Worte jetzt noch nicht verstehen, und sie wahrscheinlich aus gleich wieder vergessen, sobald du sie hörst, doch irgendwann, wenn die Zeit gekommen ist, wirst du verstehen. Und dann, wirst du hoffentlich die richtige Entscheidung treffen. Doch das ist allein deine Entscheidung. Deine Entscheidung als Mensch, nicht als Feuerrose, nicht als ein besonderes Wesen, sondern eine Entscheidung die aus deinem Herzen kommt. Und diese Entscheidung wird endgültig sein. Doch erst musst du leiden und alles verlieren, bevor du verstehen wirst. .... Chiara ...
Chiara spritze sich kaltes Wasser ins Gesicht. Das half ihr etwas. Dann ging sie zurück ins Zimmer, nahm eine Jacke aus dem Schrank und verließ das Zimmer. Egal wo sie war. Sie wollte nicht mehr hier bleiben. Egal wie lieb Nelly, die sie doch gar nicht kannte, zu ihr war. Sie wollte nach Hause. Sie ging durch das große Haus, wusste nicht wohin sie lief, doch sie lief die Treppen nach unten, irgendwo musste es ja noch draußen gehen. Fenster sah sie auf ihrem Weg nur wenige und an denen, sie vorbei kam, war sie zu klein, um aus ihnen hinaus schauen zu können. Schließlich jedoch erreichte sie eine große verglaste Tür, die mit dunklen Vorhängen bedeckt war. Doch die Lichtstrahlen die hindurch drangen, verrieten ihr, das es hier nach draußen ging.
Sie hatte gerade die Hand an den Türgriff gelehnt, da hörte sie seine Stimme. „Was machst du da?“ Sie drehte sich nicht zu ihm um. Aber sie spürte seinen Blick in ihrem Rücken. „Ich gehe nach Hause,“ antwortete sie leise.„Du kannst nicht nach Hause. Dort bist du nicht sicher. Hier aber...“„Vor was? Du redest nicht mir mir, du beachtest mich nicht einmal richtig und doch verlangst du von mir, dass ich hier bleibe? An einem Ort, denn ich noch nicht einmal kenne, an dem ich alleine bin?“„Du bist nicht alleine. Meine Familie und ich und....“„Ja, deine Familie... aber was ist mit dir? Ich erkenne dich gar nicht mehr wieder. Was ist mit dir los? Weißt du was deine Schwester, Nelly, vorhin gemacht hat?“ Wütend drehte sich Chiara um. Sie kämpfte mit den Tränen, wollte sie nicht heraus lassen. „Deine Schwester, die mich noch nicht einmal kennt, hat versucht mich zu trösten. Sie ist sehr nett und ich danke ihr, dass sie es versucht hat, aber du... du...... Ich will nach Hause.„Das kannst du nicht machen, hier bist du sicher, nicht zu Hause,“ wiederholte er.„Willst du mich hier festhalten? Mich gegen meinen Willen dazu zwingen hier zu bleiben? Stille. Justins blick huschte kurz über Chiara, dann aber schaute er zu Boden. „Dann halte mich auf! Stell dich mir in den Weg und zwing mich hier zu bleiben. Ansonsten werde ich jetzt durch diese Tür und nach Hause gehen.“ Wütend funkelte Chiara ihn an. Als er sich nicht rührte, griff Chiara nach der Türklinke, drückte sie nach unten und öffnete die Tür. Sonnenlicht traf sie ins Gesicht und sie hielt sich die Hand vor die Augen. Nur für einen Moment, dann hatten sich ihre Augen an das Licht gewöhnt. Sie sog die frische Luft ein, noch immer rührte Justin sich nicht, dann trat sie hinaus ins Sonnenlicht und schloss die Tür hinter sich.
Nelly stand an der Treppe im Schatten und hatte das Gespräch schweigend mitangehört. Nun, nachdem Chiara das Haus verlassen hatte, kam sie aus ihrem Versteck hervor, und ging die Treppe nach unten. Sachte legte sie einen Arm um ihren Bruder und zog ihn an sich. „Warum hast du sie nicht aufgehalten?“ flüsterte sie.„Was hätte ich tun sollen? Ich kann sie doch nicht mit Gewalt hier festhalten, nur weil sie hier sicher ist. Wenn sie gehen möchte, werde ich sie nicht aufhalten. Das kann ich nicht. Ich...„Schsst,“ Nelly legte ihren Finger auf seine Lippen und brachte ihn so zum schweigen. „Ich weiß wie du für sie empfindest. Ich mag sie auch sehr gerne. Mach dir keine Sorgen, ich habe meine Dienerin gebeten sie sicher nach Hause zu bringen.“„Vielleicht sollte ich ihr doch folgen. Sie könnte....“ weiter kam er nicht, denn Nelly versiegelte seinen Mund mit einem Kuss. „Schhht... Ihr wird nichts passieren, das verspreche ich dir. Komm lass dich von mir ablenken. Du musst auf andere Gedanken kommen.“ Wieder küsste sie ihn und legte ihre Hände in seinen Nacken. Zögernd erwiderte er ihren Kuss.>>Warum auch nicht<< dachte Justin. >>Nelly und ich sind ja nicht wirklich miteinander Verwandt und Chiara... sie ist...eine Freun....<< Nelly lenkte Justin ab und ließ ihm nicht mehr die Möglichkeit, noch weiter an Chiara zu denken.
Geändert von Soraya (07.12.2009 um 23:28 Uhr)
Zwielicht
Trenne dich nie von deinen Träumen. Wenn sie verschwunden sind wirst du weiter existieren, doch aufgehört haben zu leben.
Ich bewundere deine Ausdauer ^^
Nicht übel!

So, konnte mal wieder ein paar Kapitel in einem Rutsch lesen und muss sagen, dass Deine Geschichte sehr fesselt, Soraya :)
Storyverlauf finde ich schön und Dein Stil hat sich schon merklich geändert.
Chiaras Reaktion auf Justins plötzliche Verschlossenheit finde ich hingegen etwas ... nun ja kind-/teentypisch und nicht ihrem Alter angemessen.
Außerdem sagt/denkt sie: "So kenne ich ihn gar nicht." -
Das entscheidet sie anhand der paar Stunden? Nun ja.
Die plötzliche Flucht kann ich hingegen sehr wohl nachvollziehen und die Sache mit Nelly und Justin ... hatte ich nicht vorausgesehen. :)
мне это нравится - дать мне больше - Ах да, мне это нравится - плакать, как никогда раньше!
Can we pretend that airplanes in the night sky are like shooting stars? I could really use a wish right now !
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Наверно, это мой рай...!
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