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    Fanfics & Geschichten Diskutiere über Zwielicht in dem Wiki & Community Forum; Mensch bist du Produktiv =) Ich wünschte ich würde dazu kommen, so viel zu schreiben^^ So langsam möchte ich wirklich ...

    1. #101
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      Standard AW: Zwielicht

      Mensch bist du Produktiv =) Ich wünschte ich würde dazu kommen, so viel zu schreiben^^

      So langsam möchte ich wirklich wissen, was es mit der Konkurrenz zwischen den Lichtwesen und Justin und Co. auf sich hat. Du machst es aber auch echt spannend :P

      Weiter so!
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    2. Diese User danken dir Lerrachim für deinen hilfreichen Post:

      Soraya (02.03.2010)

    3. #102
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      Standard AW: Zwielicht

      so hier hab ich noch ein kapi
      hf beim lesen

      :enjoy *erdbeertee schlürf*


      - 35 -


      Dichter Nebel hüllte die gesamte Stadt Forks und seine Umgebung ein. Der Schleier war so dicht, , dass schon nach ein paar Metern nichts mehr zu erkennen war. In den Nachrichten wurde bereits gewarnt, nur das Haus zu verlassen, wenn es unbedingt nötig sei. Den der Nebel breitete sich weiter aus, und hatte schon weitere Teile von Amerika übergegriffen. Doch die Ursache dafür konnte bis jetzt nicht gefunden werden.

      Leise lief der Radio im Hintergrund, während Chiara noch in ihrem Bett lag und aus dem großen Fenster schaute, welches sich vom Boden bis zur Decke erstreckte. Die langen Vorhänge waren zurück gezogen, sodass nun der dichte undurchdringliche Schleier, vor ihrem Fenster tanzte.
      Justin war nicht da, und ob er heute vorbeikommen würde, wusste sie nicht. Nach ihrem Gespräch vor drei Tagen, war er noch bei ihr geblieben, bis sie eingeschlafen war. Dann musste er fortgegangen sein. Seitdem hatte sie nichts mehr von ihm gehört. Aber so hatte sie auch die Möglichkeit über seine Worte nachzudenken.

      Der Duft von frischen Brötchen und Kaffee drang zu ihr hinauf. >>Warum bleibt Mala hier? Ich habe ihr gesagt sie solle sich nicht um mich kümmern, aber... Was ist das für ein Gefühl, das ich empfinde wenn sie sie in meiner Nähe ist. Es bereitet mir eine Gänsehaut.<< Chiara konnte sich nicht erklären was es damit auf sich hatte, doch das würde warten müssen. Ersteinmal musste sie nach dem Frühstück – darfau bestand Mala. Sich um ihre Angelegenheiten in Deutschland kümmern. Und sie musste Lisa anrufen. Sie machte sich bestimmt schon große Sorgen um sie. Noch einmal streckte sich Chiara, dann stand sie auf und ging ins Bad.

      Chiara saß auf der Couch, hatte den Laptop zu sich auf den Schoß gezogen und rief ihre Mails ab. Doch außer Werbung und einigen Mails ihres Chefs der ziemlich sauer auf sie war, war nichts neues dabei. Also stellte sie den Laptop auf den Tisch, nahm das Telefon und rief ihre Freundin – Lisa an. Es hatte kaum zweimal geklingelt, als Lisa ins Telefon brüllte: „Sag mal, kannst du dir auch nur ansatzweise vorstellen, welche Sorgen ich um dich hatte? Und du findest es noch nicht einmal für nötig, dich bei mir zu melden. Und dann taucht da, dieser wahnsinnig gutaussehende Typ – von dem du mir übrigens nicht das geringste erzählt hast – auf und nimmt dich einfach mit. Obwohl er dich lieber hätte zu einem Arzt bringen sollen!“
      Chiara hielt sich das Telefon vom ihr weg und wartete bis Lisa sich ihren Ärger von der Seele geredet hatte, ehe sie wagte etwas zu sagen. Lisa war erleichtert dass es Chiara besser ging und schließlich zog sich ihr Gespräch in die Länge. Sie telefonierten über drei Stunden und sie versprach sich morgen wieder bei Lisa zu melden.

      „Sie sehen fröhlicher aus als gestern“ sagte Mala und trat ins Wohnzimmer. Sie stellte das Tablett mit Tee und Gebäck auf den Glastisch. Verwundert schaute Chiara zu ihr auf.
      „Es scheint Ihnen gut zu tun, mit ihrer Freundin zu reden.“
      „Wie meinst du das?“ Chiara strich sich eine Haarsträhne hinter das Ohr.
      „Sie sind nicht mehr ganz so blass wie gestern und Sie strahlen.“
      „Ich strahle nicht. Ich bin eher unruhig. Ich muss jetzt noch die Launen meines Chefs – oder ich sollte wohl besser Ex-Chefs sagen – über mich ergehen lassen.“ Sie seufzte und pustete an dem noch heißen Tee.

      Mala lächelte und lies Chiara mit ihren Gedanken alleine. Im hinausgehen fügte sie in Gedanken hinzu: >>Du magst vielleicht nicht von außen strahlen. Aber du tust es von innen, Feuerrose. Und deine Kraft, deine Ausstrahlung zieht alle an. Auch uns, die wir als Ausgestoßene gelten.<<
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    4. #103
      Koukoku
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      Standard AW: Zwielicht

      so nachdem ich gestern drei weitere Kapi geschrieben hab, stell ich mal das nächste rein

      hf beim lesen

      :enjoy *KiBa Tee schlürf*


      - 36 -

      „Komm schon Chiara, versuch es noch einmal,“ sprach Justin. Er saß auf dem Boden im Gras und beobachtete sie. Diese versuchte ihre Kräfte in sich zu finden, damit sie lernen konnte, sie zu kontrollieren.
      „Was soll ich den noch machen? Ich weiß doch überhaupt nicht wie...“
      „Fang nicht wieder damit an,“ unterbrach er sie. „Ich habe deine Kräfte gespürt, du musst sie nur in dir finden! Versuch dich zu konzentrieren und such deine Kraft in dir.“ Chiara seufzte. Sie hatte es schon so oft probiert, doch sie konnte Kraft von der Justin sprach nicht finden. Bildete sie sich das alles vielleicht doch nur ein? War sie nicht doch bei ihren Eltern im Auto gewesen, als der Unfall passierte? Lag sie vielleicht im Krankenhaus und träumte dies alles nur?


      Justin drückte leicht ihre rechte Schulter. Sie hatte gar nicht mitbekommen, wie er aufgestanden und zu ihr gekommen war. Nein, es war kein Traum! Justin fühlte sich viel zu real an. Und diese Schmerzen, die sie hatte. Nein, in einem Traum hatte man keine Schmerzen, es war kein Traum.
      „Chiara entspann dich“, flüsterte er ihr ins Ohr. Sie nickte, dann schloss sie erneut die Augen und versuchte das feuchte Gras unter sich zu ignorieren. Als sie entspannter und ruhiger wurde, trat Justin zurück. Er wollte sie nicht stören.


      Mala kam aus der Küche mit einem Tablett, auf dem kleine geschmierte Brote lagen und heißer Tee. Sie stelle es auf den Wohnzimmertisch und trat dann an die offene Tür, die zum Garten hinaus führte. Sie beobachtete wie Justin von ihr weg trat. Er beobachtete sie, schien sie in ihrer Konzentration nicht stören zu wollen.
      Leise, damit auch sie Chiara nicht störte, kam sie aus dem Haus und näher zu ihr. Da drehte sich Justin auf einmal zu ihr um, und ging in Angriffsstellung. Er funkelte sie wütend an und ließ seine Eckzähne aufblitzen. Lautlos fauchte er sie an.
      Erschrocken blieb Mala stehen. Vorsichtig, hob sie ihre Hände und ging langsam Rückwärts, zurück ins Haus.


      Erst als Mala nicht mehr zu sehen war, gab er seine gebückte Haltung auf und drehte sich wieder zu Chiara um. Sie hatte von alldem nichts mitbekommen, gut. Sein Gesicht entspannte sich wieder, als ob nichts gewesen währe.
      Da änderte der Wind plötzlich seine Richtung, wehte von Osten her und brachte einen neuen Geruch mit. Der Geruch eines anderen Vampirs. Justin lächelte. Er kannte den Duft. Nelly! Sie sprang von eine der Tannen hinunter und landete lautlos im Gras. Einen Moment beobachtete sie Chiara, dann kam sie, in einem großen Bogen um Chiara herum, zu Justin und stellte sich neben ihn.
      „Was machst du denn hier? Wolltest du dich heute nicht mir deinem deiner Liebhaber treffen?“ neckte er sie leise. So leise, das es für menschliche Ohren nicht zu hören war. Nelly verzog das Gesicht. „Ich wollte dir meine neuen Kleider zeigen, und wie seh ich aus?“ Sie drehte sich einmal im Kreis. Nelly trug eine enge Jeans und eine pinke Bluse, die ihr sehr gut stand und ihren Körper betonte.
      „Gefällt mir. Aber deswegen bist du doch nicht zu mir gekommen!“
      „Du hast recht, das ist nicht der Grund.“ Sie schwieg einen Moment ehe sie weitersprach: „Wir müssen uns etwas wegen Ihnen einfallen lassen.“ Sie schaute hinüber zum Haus.
      „Mach dir keine Sorgen. Sie werden Chiara nicht anrühren. Das trauen sie sich nicht.“
      „Aber Mala! Vielleicht sollte ich sie...“
      „Nein! Das wäre zwar eine Warnung für die anderen, aber Chiara würde es auffallen, wenn Mala plötzlich verschwunden wäre.
      Nickend stimme Nelly ihrem Bruder zu. „Du musst es wissen, du trägst die Verantwortung für sie.“ Darauf gab Justin keine Antwort.
      „Wenn du heute Abend noch nichts vorhast, dann komm zu mir. Wir...“ sie brach ab und gleichzeitig schauten beide zu Chiara. „Wir sehen uns später.“ Und schon war Nelly im Wald verschwunden.


      Chiaras Körper wurde langsam wärmer. Justin spürte, dass sie nahe dran war, ihre Kräfte zu finden. Doch so schnell die Wärme auch gekommen war, so schnell war sie auch wieder verschwunden. Erschöpft öffnete sie die Augen und ließ sich ins feuchte Gras sinken.
      „Das ist viel zu anstrengend. Das schaff ich nie. Können wir eine Pause machen?“ Sie drehte den Kopf zu Justin und schaute ihn fragend an. Er nickte. „Ja, machen wir eine Pause. Aber Chiara...“
      Verwundert schaute sie ihn an. „Schau mal um dich herum, da, wo du gesessen hast.“
      Chiara gehorchte. Sie stand auf und blickte auf die Stelle. Dort, wo sie gesessen hatte, war das Gras verbrannt. Sie lächelte. Also hatte sie wenigstens einen kleinen Fortschritt gemacht, ein Anfang. Damit drehte sie sich um und lief zusammen mit Justin zurück zum Haus.
      Geändert von Soraya (13.03.2010 um 10:44 Uhr)
      Zwielicht

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    5. #104
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      Standard AW: Zwielicht

      und weil ich heute eine so gute Laune hab, gibts gleich noch ein nächstes Kapitel, bin gespannt was ihr dazu sagt

      :enjoy *erdbeertee schlürf*


      - 37 -

      Justin saß auf dem Bett und war ganz in Gedanken versunken. Erst als Nelly sich neben ihm setze reagierte er.
      „Was willst du Nelly?“
      „Darf ich nicht einmal meinen Bruder besuchen? Und wie macht sich Chiara? Hat sie Fortschritte gemacht?“
      „Nein, nicht wirklich. Sie kann ihre Kraft nicht halten. Kaum hat sie sie, verliert sie sie auch schon wieder.“
      „Das ist nicht gut. Wir brauchen ihre Kraft. Sie ist in der Lage die Lichtwesen zu töten und uns den Sieg zu bringen.“
      „Das weiß ich! Doch was soll ich deiner Meinung nach tun? Ich versuch ihr zu helfen, doch ihre Kraft muss sie alleine finden.“ Justin stand auf und lief im Zimmer auf und ab.
      Eine Weile beobachtet Nelly ihren Bruder schweigend. Dann aber hielt sie es nicht mehr aus: „Jetzt reicht es. Du machst mich ganz nervös, wenn du so herumläufst. Komm her und leg dich zu mir.“

      Justin drehte sich zu Nelly um, folgte ihrer Bewegung mit den Augen und legte sich dann zu ihr aufs Bett. „Entschuldige, du hast eigene Sorgen.“
      „Das ist nicht schlimm. Ich mache mir mehr Sorgen um dich. Du kümmerst dich in letzter Zeit viel zu sehr um Chiara und denkst nicht an dein Wohlergehen. Schau dir nur deine Augen an.“ Sie legte eine Hand an seine Wange und kam seinem Gesicht sehr nahe. „Deine Augen sind so dunkel. Du brauchst Blut.“ Sachte küsste sie ihn auf den Mund. Dann lächelte sie ihn an. „Was hältst du davon wenn wir Morgen auf die Jagd gehen?“
      „Das hört sich gut an!“
      „Du bist einverstanden?“ Nelly war überrascht. Die letzten Tage hatte er Chiara kaum aus den Augen gelassen.
      „Ja,“ nickte er. „Chiara will morgen in die Stadt, ein paar Einkäufe erledigen und ich musste ihr versprechen, dass sie alleine gehen darf.“

      „Das gefällt mir, dann haben wir die ganze Nacht für uns,“ flüsterte sie ihm ins Ohr. Ganz leicht knabberte sie an seinem Ohr und küsste sich dann weiter nach unten zu seinem Hals.
      „Nelly, ich weiß nicht ob ich mich noch beherrschen kann wenn ich...“ er brach ab, als er ihre Zähne in seinem Hals spürte. Ein leichter Stich an der Stelle wo ihre beiden Eckzähne sich in sein Fleisch bohrten. Justin riss die Augen auf. Blut! Eines der wenigen Dinge, denen er nicht widerstehen konnte. Er griff nach Nellys Hüfte und hielt sie fest.

      Genüsslich leckte Nelly über die Wunde, die sie ihrem Bruder zugefügt hatte. Ihre Augen waren schon ganz dunkel. Sie liebte Blut und das ihres Bruders besonders. Als sie merkte, dass sich sein Körper verkrampfte wusste sie, das auch er das Blut roch. Sie lächelte, dann beugte sie sich wieder über die Wunde und begann zu saugen.

      Justin ließ seiner Schwester das Vergnügen sein Blut zu trinken, doch nicht lange. Denn er konnte sich nicht lange beherrschen. Er drehte sich mit Nelly herum, sodass sie unter ihm lag, nahm ihre Hand, küsste sie erst sachte, bevor er ihr die Zähne in die Pulsadern stieß. Voller Lust sah er zu, wie sie die Augen schloss und ihren Mund öffnete.
      „Oh ja, das ist gut, das gefällt mir,“ flüsterte sie und zog Justins Kopf zu sich, damit sie ihn küssen und ihr Blut schmecken konnte. „Hoffentlich bist du morgen auf der Jagd auch so wild. Nicht das du dann keine Koordination mehr hast,“ neckte sie ihn. Und wurde daraufhin von ihm bestraft indem er ihr spielerisch in die Zunge biss.
      „Du glaubst das schaff ich nicht? Willst du ärger haben?“
      „Dann komm und zeig es mir.“ Justin lächelte und ließ sich auf Nellys Spiel ein.
      Zwielicht

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    6. #105
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      Also so langsam wird mir Justin richtig unsympathisch! Es sieht mittlerweile fast so aus, als wäre es doch besser gewesen, wenn Chiara sich den Lichtwesen angeschlossen hätte... Naja ich lass mich mal überraschen wie es da weiter geht.

      In Kapitel 35 waren noch vermehrt Tippfehler, da solltest du nochmal drüber gehen. Kapitel 36 fand ich sehr gut, endlich entwickelt sich da was bei Chiara! Kapitel 37 war auch sehr gut geschrieben. Das "Techtelmechtel" ist gut umschrieben und eben typisch vampirisch, trotzdem trau ich Justin und Nelly gerade nicht über den Weg o.O

      Mehr bitte =D
      ~ El Psy Congroo ~

    7. Diese User danken dir Lerrachim für deinen hilfreichen Post:

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    8. #106
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      Standard AW: Zwielicht

      so hier kommt endlich das nächste kapi

      :enjoy *erdbeertee schlürf*


      - 38 -

      Chiara war schon früh aufgestanden. Sie machte sich im Bad fertig und ging hinunter in die Küche. Es überraschte sie kaum, Mala dort anzutreffen. Immer war Mala da, und auch diesmal hatte sie schon das Frühstück vorbereitet.
      „Sag mal Mala schläfst du überhaupt mal?“ fragte sie und setzte.
      „Ja, aber ich konnte die Nacht nicht besonders gut schlafen. Also bin ich heute früher aufgestanden.“ Sie lächelte und stellte Chiara eine Tasse mit heißen Tee hin. „Ihr wollt heute also in die Stadt.“
      „Ja, ich möchte ein paar Besorgungen machen.“
      „Aber Ihr habt doch alles? Und der Kühlschrank ist voll, ich war gestern erst einkaufen.“
      „Das weiß ich, und das hättest du nicht tun müssen, das weißt du. Aber ich wollte heute einfach mal ein bisschen shoppen und schauen ob ich neue Kleider finde. Außerdem will ich mir noch ein paar neue Bücher kaufen.“ Chiara schmierte sich Marmelade auf das Brötchen und lächelte. Sie war froh mal von hier raus zu kommen. Einfach einen Tag, wie ein normaler Mensch verbringen, das wollte sie und das konnte sie am besten, wenn sie shoppen ging.


      Mala trat in den dunklen Raum und wartete, bis sich ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten. Langsam nahm sie die Umrisse der anderen wahr.
      „Du kommst spät,“ sagte eine Stimme aus der Dunkelheit.
      „Ich musste warten bis Chiara weg war.“
      „Und was hältst du von ihr? Ist sie stark genug um uns zu helfen?“
      „Das weiß ich nicht. Aber sie ist stark. Auch wenn sie ihre Kräfte im Moment noch nicht kontrollieren kann.“
      „Glaubst du sie wird uns helfen?“
      „Das kann ich dir nicht sagen. Chiara ist anders als alle Feuerrose bisher.“
      „Mala wenn du nicht in der Lage bist sie auf unsere Seite zu ziehen, dann werden wir sie entführen müssen. Und wenn du sagt, dass sie ihre Kräfte noch nicht kontrollieren kann, ist es umso leichter für uns.“
      „Nein, ich bitte euch. Ihr könnt sie nicht einfach entführen. Das ist..“
      „Mala es reicht. Wir brauchen ihre Kraft. Nur so können wir uns gegen sie wehren.“ Mala schwieg. Sie wusste ja, dass die anderen Recht hatten, aber Chiara entführen? Das konnte sie doch nicht. Sie hatte Chiara als lieben und netten Menschen kennen gelernt. Sie zu entführen war für sie so schlimm, als würde sie ihre Freundin verraten. Aber hatte sie eine andere Wahl? Wollte sie nicht auch endlich nach Hause? Schweigend nickte Mala. „Gut. Aber lasst mich das machen.“


      Die Turmuhr schlug. Chiara schaute auf und sah, das es bereits halb sieben war. Sie war lange unterwegs und hatte ein paar neue Kleidung, Bücher und ein paar neue Deko-Sachen fürs Haus gekauft. Sie hatte alles im Wagen verstaut, doch bevor sie nach Hause fuhr, wollte sie noch schnell in den Supermarkt und sich etwas zu trinken holen. Sie betrat den Supermarkt und schaute sich um. Sie nahm sich fest vor, nur eine Flasche Wasser zu kaufen, doch als sie in den Gang mit den Süßigkeiten und der Schokolade kam, konnte sie einfach nicht widerstehen. Sie nahm zwei verschiedene Tafeln Schokolade mit, holte das Wasser und lief Richtung Kasse.

      Gerade hatte sie ihre Einkäufe auf das Band gelegt, da wurde ihr schwindlig. Sie hatte das Gefühl als wäre die Schwerkraft auf einmal viel stärker und das Bild vor ihren Augen verzog sich. Sie presste die Augen und Mund zusammen, weil ihr schlecht wurde.
      Dann war es vorbei. Sie schaute auf und erschrak. Wo war sie? Alles um sie herum war schwarz-weiß, als wäre sie in einem alten Film. Die Verkäuferin war verschwunden, die Mutter mit ihrem Kind, das vor ihr an der Kasse war und ihre Einkäufe. Alles war weg und es herrschte eine gespenstische Stille. Vorsichtig schaute sie sich um, konnte jedoch niemanden sehen. „Hallo?“ fragte sie. Doch sie erhielt keine Antwort. Chiara lief an der Kasse vorbei und auf den Ausgang zu. Aber kaum hatte sie die Tür berührt, verschwand sie und an ihrer Stelle war nur eine Wand da.
      „Was soll das? Was hat das alles zu bedeuten?“
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    9. #107
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      Standard AW: Zwielicht

      so ein weiteres kapi gibts noch, dann müsst ihr euch leider eine Weile gedulden (so ca ne Woche *G*)

      :enjoy *erdbeertee schlürf*


      - 39 -

      Justin hatte seinen Durst mittlerweile gestillt und wollte zum Abschluss nur noch ein Eichhörnchen jagen. Als keine Nachspeise. Nelly dagegen hatte ihr Tier schon ausgesaugt und schmiss den toten Vogel zu Boden. Der Himmel fing bereits an seine Farbe zu verändern. Die Abenddämmerung setzte ein.
      „Ich glaube wir sollten uns langsam auf den Rückweg machen.“ Justin blickte hinauf zum Himmel. „außerdem wollte ich noch ein Buch für Chiara mitbringen.“
      „Dann sollten wir uns auf den Weg machen.“ Nelly lächelte und sprang auf den Boden. Justin tat es ihr gleich.

      „Wie wäre es mit einem kleinen Wettrennen? Wer zu erst zurück ist, hat gewonnen.“ Justin grinste. Er wusste, dass Nelly dies nicht abschlagen würde. Er war schneller als sie und sie ließ es sich nicht nehmen, immer wieder zu versuchen ihn zu schlagen. „Einverstanden. Bei drei geht’s lost. Eins, zwei, drei.“
      Gleichzeitig rannten beide los, doch schnell war klar, Nelly ihn nicht besiegen konnte. Er war einfach schneller. Doch dann wurde Justin langsamer, und schließlich blieb er stehen. Erst rannte Nelly an ihm vorbei, doch als sie merkte, dass er ihr nicht folgte, machte sie kehrt und kam zu ihm zurück. „Justin was ist los?“ fragte sie besorgt. Als er nicht antwortete, packte sie ihn an den Schultern und drehte ihn zu sich um. „Was ist?“
      „Ich, bin mir nicht sicher,“ sprach er langsam.
      „Justin, du machst mir angst!“
      „Chiara!“
      „Sie ist doch in der Stadt und wollte einkaufen. Was ist mir ihr?“
      „Ich kann sie nicht mehr spüren. Sie ist weg.“
      „Weg?“
      „Ja, aber....,“ dann rannte er plötzlich los. Doch in Richtung Osten. „Nelly geh nach Hause, und schau nach ob Mala da ist,“ rief er ihr zu.
      „Glaubst du etwa, das sie etwas damit zu tun hat?“ Nelly rannte hinter ihrem Bruder her.
      „Ich weiß es nicht. Deshalb bitte ich dich, geh.“
      „Und du?“
      „Ich such Chiara.“ Nelly nickte, dann trennten sich ihre Wege und sie rannte zum Anwesen der Lanneds.

      Justin folgte dem schwachen Duft von Chiara, der mit jedem Schritt den er machte, schwächer wurde. Er musste sich beeilen, wollte er ihren Duft nicht verlieren. Wie sollte er sie anders finden? Er spürte sie ja schon nicht mehr, und wenn jetzt auch ihr Geruch verschwand, konnte er ihr nicht mehr helfen. Er brauchte nicht lange, dann hatte er den Stadtrand erreicht. Doch was nun? Überall waren Leute unterwegs. „Verdammt!“ Justin dachte nicht lange nach. Er sprang auf ein Dach und von dort aus rannte er weiter. Sprang von Dach zu Dach, und konnte so Zeit sparen. Wäre er gelaufen, würde er wesentlich länger brauchen. Schließlich fand er das Auto von Chiara. Er sprang vom Dach und landete lautlos im Schatten eines Hauses. Suchend schaute er sich um, ob ihn jemand beobachtet hatte. Niemand hatte ihn gesehen. Also trat er aus der Gasse ins Licht und lief zu ihrem Auto.

      Kein Zweifel, ihr Duft umwehte in, als hätte sie bis vor kurzen genau neben ihm gestanden. Er folgte dem Duft und hielt schließlich vor dem Supermarkt. Ja, Chiara war hier, aber er konnte sie nicht spüren. Ein Mann verließ den Supermarkt, mit zwei Einkaufstüten. Es schien alles in Ordnung zu sein. Doch als Justin den Laden betreten wollte, zuckte er zusammen. Eine unsichtbare Barriere umgab den Markt. >>Kann es sein dass..., Nein das ist unmöglich. Schon seit Jahrhunderten ist dieses Verbot aufgehoben worden. Aber ein Versuch ist es wehrt.<< Er brauchte nicht lange zu warten, da kam eine Mitarbeiterin aus dem Laden.
      „Entschuldigen Sie bitte,“ sprach er sie an. Sie Mitarbeiterin drehte sich ihm um.
      „Kann ich Ihnen helfen?“
      „Ja, ich glaube schon das Sie mir helfen können. Könnten Sie mir freundlicher sagen ob...“ Genau in dem Moment fuhr ein Bus an den beiden vorbei und die letzten Worte seiner Frage waren nicht mehr zu verstehen. Doch die Frau hatte seine letzten Worte verstanden und lächelte ihn an. „Selbstverständlich, kommen Sie, ich zeig es ihnen.“ Die Mitarbeiterin ging zurück in den Laden und zaghaft setzte Justin einen Fuß über die Schwelle. Diesmal wurde er nicht aufgehalten. Er lächelte und betrat den Supermarkt.
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    10. #108
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      Wow ist echt super. Hab zwar bis jetzt nur die ersten 5 Kapitel fertig, aber ich werd bestimmt noch alles durchlesenlesen^^


    11. #109
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      Standard AW: Zwielicht

      Hab erst die ersten drei Kapitel durchgelesen, aber ich muss sagen, dass es Lust auf mehr macht.
      Auch wenn mir ab und zu ein paar Wierderholungen aufgefallen sind, die du vielleicht noch ausbügeln könntest. ;-)

    12. #110
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      Standard AW: Zwielicht

      Jetzt geht's wohl los mit ein bisschen Action habe ich das Gefühl =)

      Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn Justin und Nelly keine "Vegetarier" wären, aber wahrscheinlich wäre es nur schwer möglich die beiden noch als "gut" darzustellen, wenn sie mal eben Menschen hops nehmen würden xD

      Mehr bitte, und mach es nicht so spannend :O
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    1. 17.11.2011, 19:46
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