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    Fanfics & Geschichten Diskutiere über Telepathin in dem Wiki & Community Forum; Spoiler nur lesen wer bereits den 8ten TEil der ge kennt! Ich find deine ge super. Eine gute Story mit ...

    1. #51
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      Standard AW: Telepathin

      Spoiler nur lesen wer bereits den 8ten TEil der ge kennt!

      Ich find deine ge super. Eine gute Story mit guten Storywendungen z.B:
      Achtung Spoiler:
      das auf einmal aufgedeckt wird, dass Maya die ganze Zeit für Rosenkreuz gearbeiet hat und Sora eigentlich nur benutzt hat
      und ein paar witzigen Szenen wie
      Achtung Spoiler:
      der Einkauf von Sora, Nagi und Gwen im Supermarkt, wo Gwen ihren Kräften freien Kräften freien Lauf lässt wie ebenfalls bei der anschließenden Fahrt nach Hause
      und nartürlich dein Schreibstil machen deine ge einzigartig. Ich bin schon gespannt was alles im 9ten Teil passiern wird.

      Und für alle die sich fragen warum ich so schnell nach der Veröffentlichung schon ein Kommi schreiben konnte und nicht an Telephatie und der gleichen glauben^^: Ich hab einfach schon eine Vorabversion vom 8ten Teil gelesen.

    2. #52
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      Standard AW: Telepathin

      Da kann ich mich nur Sami anschließen. Du schreibst wunderbar abwechslungsreich und halt spannend, wie immer. Nach drei Monaten sehe ich die Charas wieder total deutlich vor den Augen.

      Lediglich der Angriff auf das Haus: Da hätte ich gern noch ein bisschen mehr Dramatik ghabt - umso mehr würde dann Kapitel 14 wirken. Zwar weiß der Leser irgendwo, dass Sora vorbereitet ist, aber da hätte man den Leser nochmal verunsichern können.

      Muss aber net sagen, dass ich schon mit Spannung auf den nächsten Teil warte. ^^

      #


    3. #53
      Koukoku
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      Standard Telepatin 9

      so hier hab ich einen kleinen Vorgeschmack auf den 9 Teil - ist noch in der bearbeitungs-phase aber ich hoffe es gefällt euch
      -hf beim lesen

      Telepatin 9

      Kapitel 1: Gespräch

      Dunkle Wolken zogen sich am Himmel zusammen. Der Wind hatte in der letzten Stunde dermaßen zugenommen, dass die Wäsche, welche im Garten zum trocknen hing, häftig hin und her geblasen wurde.
      Sora trat in den Garten, einen leeren Korb in der Hand und fing an die Wäsche abzuhängen. >>So ein scheiß Wetter, erst sagen sie, es soll den ganzen Tag die Sonne scheinen und jetzt sieht es so aus, als ob es jeden Moment anfängt zu regnen.<<

      Gerade noch rechtzeitig, hatte Sora das Haus erreicht. Kaum hatte sie die Tür hinter sich geschlossen, fing es an zu regnen. Sora schüttelte den Kopf und lief durch den Flur ins Wohnzimmer. Sie stellte den Korb auf den Boden ab und lief dann hinter Gwen, ihrer inzwischen fast drei Jahre alten Tochter, her, die gerade einen neuen Versuch unternahm sich in die Küche zu schleichen.
      „Gwen, ich hab dir doch gesagt, dass du nicht in die Küche gehen sollst, wenn Nagi oder ich nicht dabei sind.“ Sie hob ihre Tochter hoch und trug sie zurück ins Wohnzimmer. Natürlich hatte sie versucht durch ein Gitter den Weg in die Küche zu versperren, doch Gwen hatte das überhaupt nicht gefallen und das Gitter kurzerhand zertrümmert. Seitdem hatte sie es nicht mehr versucht, Gwen durch ein Gitter daran zu hindern, irgendwo hinzukommen.
      „Sei schön brav und spiel hier, ja. Ich muss jetzt noch die Wäsche bügeln.“ Gwen verzog das Gesicht und lies sich auf den Boden plumpsen und wandte sich ihrem Spielzeug zu, das überall auf dem Boden verstreut rumlag.


      Es war bereits nach zwanzig Uhr, als die Haustür aufging und Nagi, bis auf die Knochen durchnässt, herein kam.
      „Nagi ist da!“ rief Gwen und rannte in den Flur um ihn zu begrüßen. Sora folgte ihrer Tochter. „Hallo Nagi, willkommen zu Hause,“ begrüßte Sora ihn. Nagi schenkte ihr ein Lächeln, wuschelte Gwen durch die braunen Haare, die daraufhin vergnügt aufschrie, und ging erst einmal in sein Zimmer, um sich trockene Klamotten anzuziehen.

      Später saßen die Beiden zusammen am Esszimmertisch und unterhielten sich leise.
      „Hast du irgendetwas neues herausgefunden?“ fragte Sora. Betrübt schüttelte Nagi den Kopf. „Leider nicht. Weder einen Hinweis wo Crawford oder Schuldig sein könnten. Und über Rosenkreuz hab ich auch nichts gefunden. Es sieht so aus als ob....“
      „Da stimmt etwas nicht,“ fiel sie ihm ins Wort. „Rosenkreuz gibt nicht so einfach auf.“
      „Sora, ich weiß das du Schuldig vermisst und ihn wiedersehen willst, aber meinst du nicht, du solltest das erstmal hinten anstellen und dich um deine Tochter kümmern? Sie braucht dich und sie merkt, dass du mit deinen Gedanken nicht immer da bist. Und was Rosenkreuz betrifft: wenn sie wirklich etwas vor hätten, würde Crawford es sehen und uns sofort bescheid geben. Also bitte, hab Geduld. Für mich ist es auch schwer so lange von Crawford getrennt zu sein. Immerhin war er wie ein Vater für mich...“ Sora seufzte und nickte schließlich. „Du hast recht, vielleicht mache ich mir wirklich zu viele Sorgen. Ich sollte jetzt ins Bett gehen, es ist schon spät und morgen wird wieder ein langer Tag werden. Gute Nacht, Nagi.“
      „Nacht Sora.“ Sie stand auf lief die Treppe nach oben in ihr Zimmer.


      Kapitel 2: Suche

      Überall auf dem Boden lagen Notizzettel. Die Stühle waren an die Wand geschoben worden, damit der Raum genug Platz bot. In etwa der Mitte des Raumes, lagen ausgebreitete Straßen und Landkarten. Sogar ein Globus, der leuchtete stand dort. Daneben, auf einem kleinen Tuch, lag ein Stein mit einer silbernen Kette – ein Pendel.

      Eine Person in einen schwarzen Umhang gehüllt, betrat den Raum. Sie trat an den kleinen Tisch, nahm die Streichhölzer in die Hand und zündete die schwarzen Kerzen an, die überall verteilt standen. Dann nahm sie das Pendel in die Hand, betrachtete es einen Moment und lies es dann über die ausgebreitete Karten wandern. Sie würde nicht aufhören zu suchen. Nicht, bis sie gefunden hatte, wonach sie suchte. Ihre ganze Energie und Emotionen richtete sie darauf.
      „Wo bist du... Komm zeig dich endlich. Benutze deine Kräfte damit ich dich finden kann. Wir zwei sind noch nicht fertig. Ich will meine Rache an dir. Und ich will deine Kräfte, sie gehören mir!“

      Doch das Pendel fand nichts. Nicht das kleinste Anzeichen. Vielleicht sollte sie es für heute sein lassen. Es brachte ihr nicht viel, wenn sie übermüdet war. Dann würde das Pendel nicht richtig funktionieren. Sie legte das Pendel wieder auf seinen Platz, stand auf rieb sich die Schulter. Vielleicht sollte sie sich auch eine Massage gönnen, aber das würde sie später entscheiden. Erst stand noch ein Termin bei Rosenkreuz an.

      Sie pustete die Kerzen aus und verließ das Zimmer. Der Flur, in dem sie nun stand, war dunkel. Doch sie brauchte kein Licht um zu sehen, wohin sie ging, sie kannte den Weg in ihr Schlafzimmer auswendig. Unterwegs zog sie den Umhang aus, hängte ihn an einen Hacken und betrat dann ihr Schlafzimmer. Gerade hatte sie ihren Pullover ausgezogen, als ihr Handy klingelte. Das war der Anruf, auf den sie gewartet hatte.

      Doch bevor sie an ihr Handy ging, schaltet sie ihren Laptop ein und betätigte die Live-Übertragung. Sie setzte sich in ihren Sessel und lächelte als sie die Person erkannte, die ihre Übertragung angenommen hatte.
      „Hallo Marco. Wir haben uns lange nicht mehr gesehen.“
      „Allerdings, aber deswegen rufe ich nicht an und das weißt du auch. Ich will wissen wie weit du bist.“
      „Solltest du das nicht am besten wissen?“
      „Ich warne dich. Spiel keine Spielchen mit mir. Dafür bin ich jetzt nicht in der Stimmung. Antworte einfach...“
      „Gerne,“ sie lächelte. „Nein, ich habe sie noch nicht gefunden. Aber ich hätte vielleicht mehr Glück, wenn du das Signal ausschalten wür....“
      „Auf keinen Fall,“ schnitt Marco ihr das Wort ab. „Wir haben lange gebraucht bis wir das Signal gefunden haben. Wenn wir es jetzt unterbrechen, wird Schwarz wieder Kontakt zu Sora aufnehmen und dass, werde ich nicht zulassen. Auf gar keinen Fall.“

      Die Verbindung brach ab und auf dem Desktop stand: Verbindung getrennt.


      *so hier hab ich nun die nächsten zwei kapi
      hf beim lesen*
      :enjoy *erdbeertee schlürf*


      Kapitel 3: Traum

      Ich kann nicht schlafen. Unruhig drehe ich mich von einer Seite auf die andere. Warum kann ich nicht einschlafen? Ich versuche es, doch es fällt mir schwer. Zu schwer? Mein Wecker zeigt mir, das wir eine halbe Stunde nach Mitternacht haben. Ich schließe erneut die Augen und versuche zu schlafen.

      Ich renne durch die Straßen, renne immer weiter. Ich will ihn finden. Ich muss ihn finden. Wo ist er? Wo ist Schuldig? Ich will nach ihm rufen, doch kein Ton kommt aus meiner Stimme. Dort vorne... waren da nicht gerade Orange Haare gewesen? Schuldigs Haare? Ich renne ihm hinterher, will um die Ecke abbiegen, doch plötzlich stehe ich vor einer Hauswand. Hier geht es nicht weiter. Doch wo ist er? Wo ist der Mann den ich liebe? Er hat versprochen zu mir zurück zukommen. Zu mir und zu Gwen. „SCHULDIG“ ich schreie seinen Namen in den schwarzen Nachthimmel und plötzlich dreht sich alles um mich.
      Wo bin ich jetzt? Es ist so hell, alles ist so weiß. Ich friere. Ich will mit über die Arme reiben um mich warm zu halten, und merke, das ich nackt bin. Ist Schuldig vielleicht hier? Ich folge dem Gang, denn hinter mir, ist nur eine weiße Wand. Immer weiter. Der Gang kommt mir endlos vor. Hat er überhaupt ein ende? Dort, endlich habe ich eine Tür gefunden. Ich lege meine Hand auf den Türgriff und öffne die Tür. Ich habe sie gerade mal einen Spalt breit geöffnet, als mein Kopf anfängt zu pochen.
      Diese Kopfschmerzen... Sie sind unerträglich... es tut so weh.... ich presse meine Hände auf die Ohren, doch es bringt nichts... ich höre dieses Geräusch trotzdem. Es scheint in mich einzudringen, meinen ganzen Körper auszufüllen und schließlich kann ich diese Schmerzen nicht mehr ertragen. Ich schreie, schreie meinen Schmerz hinaus, in der Hoffnung, das es endlich aufhört.
      Mir wird schwarz vor Augen, alles dreht sich um mich....

      Ich schlag die Augen auf. Immer noch zittert mein Körper und dieses Geräusch klingt in meinen Ohren nach. Langsam höre ich auch andere Geräusche. Erst ist es nur ein leises Flüstern, dann höre ich es deutlicher- ja, es ist der Radiosprecher- das heißt ich bin in meinem Zimmer und mein Wecker hat mich geweckt – mich aus diesem schrecklichen Albtraum zurück geholt.
      Doch aufstehen kann ich noch nicht. Ich wickle die Decke enger um meinen Körper, und dann, ohne das ich es wirklich will, fange ich an zu weinen. „Schuldig... wo bist du.... Schuldig....“


      Kapitel 4: Zeitlos

      „So ein verdammter Scheißendreck,“ Schuldig schlug mit der Faust gegen die Wand. Er war sauer- stinke sauer.
      „Würdest du bitte die Wand ganz lassen. Sie kann nichts dafür das du wütend bist,“ sprach Crawford in einen leisen, aber scharfen Ton. Abrupt drehte sich Schuldig zu seinem Leader um und hatte schon eine Antwort parat, doch er sprach sie nicht aus. Denn auch Crawford war wütend, und man sah es ihm an, auch wenn er versuchte sich ruhig zu verhalten.
      „Wie haben sie das geschafft? Wieso können die das? Wieso sind sie dazu in der Lage unsere Kräfte zu unterbinden? Warum hast du nichts gesehen, häh, du neunmal kluges Orakel,“ fauchte Schuldig. Das reichte Crawford. Er stand auf, stand nun Schuldig genau gegenüber und verpasste ihm eine Ohrfeige. Für einen kurzen Moment herrschte stille, dann ohne ein Wort zu sagen, drehte Schuldig sich um und verließ den Raum.

      Crawford ließ sich wieder in seinen Lederstuhl sinken, fasste sich an den Kopf und schloss die Augen. Er musste nachdenken. Er musste einen Weg finden, wie sie diese Barriere oder was auch immer Rosenkreuz da erschaffen hatte zu umgehen. Sie blockierte nicht nur seine Kräfte in die Zukunft zu sehen, sondern auch Schuldigs telepatische Kräfte. Das bedeutete auch, dass sie Sora nicht finden konnten und Sora wusste wahrscheinlich nichts von alldem. Er hatte ihr sogar noch ausdrücklich gesagt, dass sie ihre Kräfte nicht einsetzten sollte. Das sie sich ruhig verhalten sollte. Sie würden sich bei ihnen melden, sobald es sicher war, das Rosenkreuz sie nicht mehr verfolgte. Doch irgendetwas musste in dieser Zeit geschehen sein. Etwas, das er übersehen hatte. Und jetzt seit mehr als zwei Jahren, hatten sie keinen Kontakt mehr zu Sora, Nagi und Gwen. Sie wussten nicht wie es ihnen ging, oder wo sie sich aufhielten. Wie von der Bildfläche verschwunden. Aber vielleicht war es auch besser so. Vielleicht bestand ja so die Hoffnung, das Rosenkreuz Sora und Gwen niemals in die Hände bekam. Nein! Was dachte er nur da für einen Unsinn. Sora und Gwen würden niemals sicher sein. Nicht so lange die Organisation noch existierte.

      Diesen Gedanken würde er im Hinterkopf behalten. Doch jetzt musste er einen Weg finden, wie sie Kontakt zu Sora aufnehmen konnten, ohne das Rosenkreuz dazwischen funkte. Es musste doch einen Weg geben. Irgendeinen.
      Crawford erhob sich und trat ans Fenster. Langsam wurde es hell, doch die Sonne war nirgends zu sehen. Kein Wunder, die Winterzeit hatte bereits begonnen und in weniger als zwei Wochen war der erste Advent. Der erste Advent.... das brachte Crawford auf eine Idee und sie fing an in seinem Kopf immer mehr Gestalt anzunehmen. „Aber erst muss ich einen Weg finden Sora zu erreichen...“

      neues Kapi:
      Kapitel 5:

      Es war Nachmittag. Nagi hatte sich bereit erklärt heute auf Gwen aufzupassen, damit sich Sora ausruhen konnte. Er hatte Soras Schreie der Nacht gehört, seelisch. Mehrmals hatte sie sich dafür bei ihm entschuldigt, denn sie wusste das er es nicht mochte, wenn man in seinen Geist eindrang. Doch er hatte es mit einem Kopfschütteln beiseite gewischt und gemeint sie solle sich heute mal entspannen, er würde mit Gwen einen kleinen Ausflug ins Spieleparadies machen. Das würde Gwen sicher gefallen und Sora konnte sich ausruhen.

      Erst hatte Sora versucht ein Buch zu lesen. Doch sie konnte sich einfach nicht konzentrieren. Schließlich hatte sie es aufgegeben und versuchte, sich beim Backen abzulenken. Aber auch das klappte nicht. Also entschloss sie sich ins Schwimmbecken zu gehen, das im Keller des Hauses gebaut wurde. Sie zog ihren hellblauen Bikini an, legte sich ein Handtuch auf eines der Liegestühle und sprang ins Wasser. Es tat gut, das Wasser war angenehm warm und so schwamm sie ein paar Bahnen. Schließlich legte sie sich auf den Rücken und ließ sich vom Wasser treiben. Sie schloss die Augen und versuchte an gar nichts zu denken. Eine Weile schien ihr das auch zu gelingen, doch dann hörte sie wieder dieses seltsame Geräusch, das ihr Kopfschmerzen bereitete. Sie versuchte dieses Geräusch zu verdrängen und schließlich tauchte sie unter. Dies schien etwas zu helfen – es wurde leiser, und die Kopfschmerzen ließen etwas nach.
      >>Woher kommt dieses Geräusch? Wieso höre ich es immer wieder?<< Sora blieb noch einen Moment unter Wasser, doch als die Luft knapp wurde, schwamm sie zurück zur Oberfläche.

      Gerade wollte sie durch die Oberfläche stoßen, als das Wasser gefror. Sie drückte und schlug mit ihrer Hand gegen das Eis, doch es gab nicht nach. >>Was soll das? Meine Luft wird knapp.<< Sora hustete, ihre Lungen füllten sich mit Wasser und sie sank weiter nach unten. Immer weiter entfernt kam ihr das Eis – die Oberfläche vor und dann sah sie alles verschwommen. Jemand rief ihren Namen, doch wer? Sie sah niemanden und es war nur ein leise flüstern. Bildete sie sich das nur ein? Bestimmt. Doch da war wieder diese Stimme, sie rief nach ihr. Sie öffnete ihre Augen und sah verschwommen das Gesicht eines Mannes vor sich. Er hatte orange Haare und seine smagradgrün leuchtenden Augen schauten in die ihre. Sie wollte die Hand nach ihm ausstrecken, doch ihr Körper fühlte sich immer kälter an, als wäre er aus Eis. Ihr Blick verschwamm wieder und die Dunkelheit breitete sich aus.

      Und dann, endlich, durchbrach ihr Körper die Wasseroberfläche. Ihr Körper schwebte aus dem Wasser lag plötzlich auf den Fliesen, neben dem Schwimmbecken.
      Sora....“ besorgt beugte sich Nagi über sie. Verwirrt und noch immer benommen, hustete und spuckte sie das Wasser aus, das sich in ihrer Lunge gesammelt hatte.

      Nagi griff Sora unter die Arme und half ihr beim Aufstehen. „Komm setzt dich auf die Liege und dann erzähl mir warum du dich fast umgebracht hast.“ Sora schüttelte den Kopf. „Ich habe nicht versucht mich umzubringen. Ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr genau was passiert ist. Ich weiß nur dass da plötzlich so ein komisches Geräusch war und es wollte nicht verschwinden. Es wurde immer lauter.“ Sora hustete. Sie wollte aufstehen, doch Nagi schüttelte den Kopf.
      „Du solltest noch einen Moment liegen bleiben, bevor du aufstehst. Ist besser für deinen Kreislauf.“
      Geändert von Soraya (07.03.2010 um 13:54 Uhr) Grund: auf Wunsch
      Zwielicht

      Trenne dich nie von deinen Träumen. Wenn sie verschwunden sind wirst du weiter existieren, doch aufgehört haben zu leben.

    4. #54
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      Standard AW: Telepathin

      Endlich gehts mal weiter:)

      Was es bis jetzt vom neuen Teil gibt klingt schon recht spannend wie sich die Situation zwischen Sora und Rosenkreuz weiter entwickelt und ich freu mich schon auf die weiteren Kapitel, die ja hoffentlich bald kommen werden^^

    5. #55
      Koukoku
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      Standard AW: Telepathin

      Kapitel 6: Albtraum

      Ein paar Tage später:

      Sora hatte Gwen ins Bett gebracht und war dann wieder hinunter ins Wohnzimmer gegangen. Sie wollte noch ein bisschen fernsehen und die Nachrichten schauen. Nagi hatte sich in eine Decke, auf dem Sofa gekuschelt und las eines seiner Fachbücher. Worum auch immer die sich drehten, Sora verstand sie nicht, und ihrer Meinung nach, musste sie das auch nicht verstehen. Also setzte sie sich in den Sessel und blickte zum Fernseher. Doch da es im Moment nichts interessantes zu sehen gab, schlief sie bald ein.

      Gwen drehte sich unruhig in ihrem Bett hin und her. Die Decke hatte hielt sie festgekrallt, als wolle sie sie nicht mehr loslassen. Sie lief zusammen mit ihrer Mama und Nagi durch den Wald. Eigentlich war es ein schöner Tag und die Sonne drang durch die Äste und verwandelte den Wald in ein buntes Farbenspiel. Doch plötzlich verdunkelte sich der Himmel. Es wurde immer dunkler und dunkler, bis es tiefschwarze Nacht war. Gwen wollte die Hand ihrer Mama fester drücken, doch da war keine Hand mehr. Sie drehte den Kopf um zu ihrer Mama zu schauen, doch sie war nicht mehr da. An ihrer Stelle war tiefschwarze Nacht. Sie drehte den Kopf in die andere Richtung und da sah sie gerade noch, wie auch Nagi sich auflöste und zu einem Teil der Finsternis wurde. „Nagi… Mama..“ rief sie. Doch sie erhielt keine Antwort. Gwen fing an zu rennen, so schnell ihre kleinen Beine sie trugen. Immer weiter rannte sie und rief nach ihrer Mama. Aber sie erhielt keine Antwort. Und ihre Mama und Nagi kamen auch nicht wieder zu ihr zurück. Schließlich stolperte Gwen über eine Wurzel und blieb weinend auf dem kalten Boden liegen. „Mama“ rief sie und dann ganz laut: „MAMA!“

      Sora schreckte auf. Sie hörte ihre Tochter weinen. Obwohl müde, stand sie sofort auf und rannte die Treppe nach oben in Gwens Zimmer. Nagi war dicht hinter ihr. Sora öffnete die Tür zu dem Zimmer ihrer Tochter und sah sie sofort aufrecht in ihrem Bett sitzen und weinen. „Gwen was ist passiert,“ Sora setzte sich zu ihrer Tochter aufs Bett und nahm diese in den Arm um sie zu trösten. „Schhht, es ist alles gut. Ich bin bei dir.“ Versuchte sie Gwen zu beruhigen.
      Geh nicht weg Mama.“
      Ich gehe nicht weg. Keine Angst. Ich bleibe die ganze Nacht bei dir.“
      Ich will das Papa auch da ist,“ flüsterte sie. Sora wusste nicht was sie darauf antworten sollte und streichelte ihrer Tochter beruhigend über den Rücken. Schuldig war nicht der richtige Vater von Gwen, doch sie erkannte ihn als diesen an, und Sora hinderte sie nicht daran, ihn Papa zu nennen, weil es Schuldig auch nichts ausmachte.

      Bald kommt er wieder.“
      Ich will das er jetzt wieder kommt.“ „Das geht nicht. Hör mal, Schuldig und Crawford müssen etwas sehr wichtiges erledigen und das dauert ein bisschen. Aber danach kommen sie zurück.“ „Ich will aber, dass er jetzt zurück kommt!“ Sora schüttelte den Kopf. „Es tut mir so leid Gwen.“ Aber Gwen wollte sich damit nicht zufrieden geben. Sie rief nach Schuldig, nach ihrem Papa. Erst leise, dann immer lauter und schließlich so laut, dass sie einen Mentalen Schrei nach ihrem Papa aussandte: „PAPA!!!!!“


      Kapitel 7: Gefunden


      Die Uhr im Arbeitszimmer schlug Mitternacht. Eine verhüllte Gestallt erhebt sich aus ihrer gebückten Haltung und legt das Pendel zur Seite. Den ganzen Tag schon hatte sie versucht herauszufinden, wo sich Sora und Gwen aufhielten. Doch bis jetzt hatte sie keine Spur gefunden. Gar nichts. Sie drückte ihren Rücken durch und wollte gerade die Straßen und Landkarten zusammen räumen, als ihr Pendel anfing leicht zu glühen. Sofort galt dem Pendel die ganze Aufmerksamkeit. Die verhüllte Gestalt nahm das Pendel in die Hand und ließ es erneut über die ganzen Karten wandern. Das Pendel wurde zunehmend wärmer und schließlich ließ die Gestalt das Pendel los und es suchte sich von selbst sein Ziel. Das Pendel blieb auf seinem Ziel stehen, bis sein Besitzer es wieder in die Hand nahm und sich den Ort anschaute, auf dem das Pendel gelandet war. „
      Hier also haben sich Sora und Gwen versteckt. Das wird Marco freuen.“ Die Gestalt packte das Pendel wieder in seinen Beutel aus Leder zurück, bevor sie nach ihrem Handy griff und auf die Wahlwiederholungstaste drückte. Nach dem zweiten Klingeln wurde abgenommen.

      Ich hoffe du hast einen guten Grund zu so später Stunde hier anzurufen,“ Marcos Stimme klang müde, doch die Drohung in seiner Stimme war trotzdem nicht zu überhören.
      Ja, die habe ich durchaus. Ich habe gerade herausgefunden, wo sich Sora und Gwen aufhalten.“ Einen Moment herrschte Stille, dann: „Und was machst du dann noch zu Hause? Geh und hol mir die beiden hierher,“ herrschte Marco sie an.
      Aber wir wissen doch gar nicht, ob sie nur zu zweit sind, oder ob Nagi auch bei ihnen ist.“
      Er ist bei ihnen. Mach dir darüber keinen Kopf. Crawford und dieser Schuldig würden die beiden niemals alleine gehen lassen. Und jetzt hör auf hier rumzustehe und mach was ich dir gesagt habe. Den Plan kennst du doch noch, oder?“
      Sicher, wie stellst du mich denn da!“ „Dann mach dich auf den Weg. Wir haben nicht viel Zeit.“ Marco legte auf.

      Die verhüllte Gestallt steckte das Handy in ihre Tasche, losch dann alle Kerzen und zog ihren Umhang aus. Durch die Dunkelheit war nur schwer zu erkennen wer es war, doch man konnte die Umrisse einer Frau erkennen. „Diesmal kriege ich dich, Sora!“


      Kapitel 8: Schrei

      Schuldig lag im Bett, die Decke halb auf dem Boden hängend, nur in seiner Boxershorts und schnarchte vor sich hin. Er hatte die Heizung in seinem Zimmer aufgedreht und schwitze nun. Als er plötzlich aufwachte, wusste er für einen Moment nicht, was oder wer ihn geweckt hatte. Doch dann hörte er den Schrei erneut. Er hörte den Schrei in seinem Kopf. Er war so laut, dass er beinahe eine Barriere errichtet hätte, um die fremde Stimmte aus seinem Kopf herauszuhalten. Stopp! Das war keine fremde Stimme. Es war die Stimme von Gwen. Sie rief nach ihm.
      Gwen,“ flüsterte er. Kaum hatte er das Wort ausgesprochen, ging die Tür auf und Crawford trat ein. Noch bevor Schuldig fragen konnte, ob auch er die Stimme von Gwen hörte, sagte Crawford: „Versuch eine Verbindung zu Gwen aufzustellen. Wenn sie es schon geschafft hat, dich mental zu erreichen, vielleicht ist es so möglich eine Verbindung zu ihr und den anderen herzustellen.“

      Schuldig nickte. Bei so einer ernsten Sache, wagte Schuldig es nicht, seinen Leader zu ärgern. Und er wollte ja selbst auch Sora und Gwen wiedersehen. Und Nagi, auch wenn er das niemals freiwillig zugab. Er konzentrierte sich, und folgte Gwens Stimme. Ihre Stimme, ihr Schrei wurde schwächer, doch er folgte ihr, immer weiter. Er würde nicht aufgeben. Und dann sah er sie. Die Gedanken von Gwen, Sora und Nagi. Sie schienen sich alle in einem Zimmer aufzuhalten.

      Plötzlich hatte er das Gefühl, als würde sich eine Hand um seine Gedanken schließen und sie zu den dreien ziehen. Die Hand schien klein und doch hatte sie eine unglaubliche Macht, und dann stand er plötzlich im Zimmer.


      Kapitel 9: Botschaft


      Sora strich ihrer Tochter eine Strähne aus dem Gesicht und versuchte sie zu beruhigen. „Bald kommt er wieder ,“ flüsterte sie Gwen zu. „Papa…“ Gwen streckte ihre kleine Hand über Soras Schulter aus und versuchte etwas, das hinter ihr stand zu greifen.

      Gwen ich sagte doch das…“ „Sora vielleicht solltest du dich mal umdrehen,“ sagte Nagi. Verwunderung lag in seiner Stimme. Sie drehte sich um und konnte ihren Augen kaum glauben. Nur zwei Schritte von ihr entfernt stand Schuldig. Sie war sprachlos und wusste nicht, was sie sagen sollte. Gwen jedoch befreite sich aus der Umarmung ihrer Mutter und rannte, mit ausgestreckten Armen auf Schuldig zu.
      Dieser ging in die Hocke um Gwen auf den Arm zu nehmen, doch sie lief durch ihn durch. „Sieht so aus, als wäre nur mein Geist hier!“ sagte er zu sich selbst.

      Schuldig was hat das zu bedeuten?“ Sora ging auf Schuldig zu und streckte eine Hand nach ihm aus. Sie wollt ihn berühren, sich vergewissern, dass er auch wirklich da war. Doch als sie seine Wange berühren wollte, glitt auch sie hindurch. Mit offenem Mund stand Sora da und schaute Schuldig an. „Sora hör mir bitte zu. Du auch Nagi. Wir haben nicht viel Zeit. Ihr müsst sofort von dort, wo ihr jetzt seid verschwinden.“
      Aber warum? Wir waren hier zwei Jahre sicher, und ihr habt versprochen zu kommen und…“
      Sora, es tut mir leid, aber dafür haben wir jetzt keine Zeit. Bitte, ihr müsst so schnell wie möglich verschwinden. Wo auch immer ihr jetzt seid, kommt in die Nähe von Ne….“ Schuldigs Stimme verschwand und für einen Moment auch er, bis er plötzlich wieder da war.

      Schuldig ich habe dich nicht verstanden wo sollen wir hin?“
      Ich weiß was du meinst,“ mischte sich nun Nagi in das Gespräch ein. „Und was sollen wir machen wenn wir dort sind?“
      Wartet bis Crawford oder ich uns bei euch melden.“
      Das kommt überhaupt nicht in Frage. Ich habe so lange gewartet und jetzt soll ich mich wieder verstecken. Sag mir wo du bist und ich komme zu dir.“
      Das geht nicht, das ist viel zu gefährlich. Für uns alle. Bitte Sora. Tut was ich euch sage. Glaubst du mir fällt es leicht von euch getrennt zu sein? Aber im Moment ist das leider noch nicht möglich. Deshalb bitte ich dich: Hab Geduld. Wir werden uns bald sehen.“ Er wandte sich an Nagi. „Ihr müsst euch beeilen. Vielleicht haben sie euch schon aufgespürt und sind auf den Weg zu euch. Beeilt euch.“

      Erst ging er zu Gwen und wünschte ihr eine gute Nacht, dann ging er zu Sora und trat ganz dich zu ihr. Es war fast, als könnte sie seinen Duft, sein Parfum riechen. Aber das bildete sie sich nur ein. Er hob seine Hand an ihre Wange. So nah es ging und flüsterte ihr zu: „Ich liebe dich.“ Dann verschwand er, noch bevor Sora etwas sagen konnte. >>Ich liebe dich auch.<<



      Kapitel 10: Der erste Zug


      Schuldig sah Crawford an. Er hatte das ganze Gespräch mitbekommen. „Und was machen wir jetzt? Viel Zeit bleibt uns nicht mehr.“
      Wir müssen schnell Handeln. Sobald Rosenkreuz davon erfährt, können wir vergessen, dass wir die beiden wieder sehen werden.“
      Und wie wollen wir unbemerkt entkommen. Diese Typen beschatten und schon die ganze Zeit. Gut, im Moment bleiben sie auf Abstand, aber wer weiß wie lange das noch so bleibt. Ich fühle mich jetzt schon eingeengt. Und es stört mich ungemein dass sie unsere Kräfte blockieren.“
      Da bist du nicht der einzige dem das auf die Neven geht. Und hätte Gwen nicht nach dir geschrien, hätten wir sie wahrscheinlich gar nicht richtig warnen können. So aber haben sie die Botschaft verstanden.“ Schuldig ließ sich nach hinten auf sein Bett fallen.

      Mach dir keine Sorgen um die beiden. Nagi ist bei ihnen. Er weiß was zu tun ist. Gib ihm zwei, drei Tage, dann wirst du sie finden. Und dann dauert es nicht mehr lange, bis wir sie wiedersehen werden.“ Crawford beobachtete Schuldig wie er sich auf die Seite drehte und die Arme hinter dem Kopf verschränkte. Er seufzte leise. „Ruh dich aus, Schuldig. Wir haben nachher viel vor.“ Damit verließ er das Zimmer und ließ Schuldig mit seinen Gedanken alleine.

      Es war noch früh am Morgen und trotzdem war die Einkaufsstraße schon überfüllt. Vor sich hin murrend, die Hände in den Jackentaschen, den Kragen seiner Jacke nach oben geschlagen und mit gesenktem Kopf bahnte sich Schuldig seinen Weg durch die Menschen Menge. Erst einmal hatte er dafür gesorgt das zwei ihrer drei Beobachter ihm folgten, während der andere im Wagen geblieben war und Crawford folgte. Für ihn würde es ein Kinderspiel sein, seine Verfolger, nur für ein paar Stunden, zu beschäftigen. Mehr Zeit würde Crawford nicht brauchen. Und diese Zeit musste Schuldig jetzt rumschlagen und durch die belebten Straßen wandern. Manchmal ging er in eines der Geschäfte schaute sich desinteressiert um und es dann wieder zu verlassen. Mal blieb er hier stehen, mal dort, ohne richtig zu wissen wo er hin wollte.


      Als am späten Nachmittag sein Handy vibrierte, nur ganz kurz, dann wurde wieder aufgelegt, wusste er, dass bei Crawford alles geklappt hatte. Aber auch er war erfolgreich gewesen, doch dies lies er sich nicht anmerken und schlenderte gemütlich, wenn auch immer noch mit schlechter Laune, zurück zu ihrer kleinen Wohnung.


      Kapitel 11: Observation

      Drei Mitglieder von Rosenkreuz wurden mit der Observation der beiden Zielpersonen, Crawford und Schuldig beauftragt. Seit Tagen saßen sie nun schon da und hatten nichts zu tun. Die beiden wollten patu nicht ihre Wohnung verlassen. Auch kein Anruf kam oder verließ die Wohnung. Und es sah so aus, als ob heute wieder einer von diesen langweiligen Tagen wurde. Doch dann verließ plötzlich einer der beiden Zielpersonen das Hochhaus. Er hatte die Hände in die Tasche gesteckt und es sah so aus, als ob er nicht erkannt werden wollte. Nach einer kurzen Absprache, folgten ihm zwei Männer. Der Dritte, er wurde Tedd genannt und war der älteste würde im Wagen belieben, falls die andere Zielperson nicht doch noch die Wohnung verließ.

      Und tatsächlich. Er musste gar nicht lange warten, nur etwa fünfzehn Minuten, da verließ auch der andere das Haus. Crawford war wie immer in einem makellosen Anzug mit Krawatte gekleidet und winkte ein Taxi zu, das gerade vorbeifahren wollte. Das Taxi hielt an und die Zielperson stieg ein. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Taxifahrer fuhr dieser los.
      Erst ging es quer durch die Stadt und schließlich hielt das Taxi an einem Park. Die Zielperson betrat den Park und so blieb Tedd nichts anderes übrig als sein Auto abzustellen und der Crawford zu Fuß zu folgen. Er folgte ihm in einigem Abstand und war sich sicher, dass die Zielperson nicht merkte, dass sie verfolgt wurde.

      Crawford blieb am Brunnen stehen und sah sich um. Für alle sah es nur so aus, als würde er sich umschauen, in welche Richtung er nun weitergehen sollte. Doch in wirklichkeit beobachtet er seinen heimlichen Begleiter, der ihn auf Schritt und Tritt verfolgte. Er konnte sich ein lächeln nicht verkneifen und am liebsten hätte er den Mann auf der Stelle getötet, doch dass gehörte nicht zum Plan und würde die Sache nur unnötig komplizierter machen. Also wartete er, bis der Mann nah genug heran war und tauchte dann, als plötzlich eine Menschenmenge von Touristen an ihm vorbei lief in ihr unter.

      Tedd beobachtete die Zielperson und sah, dass sie am Brunnen hielt und sich nach dem Weg umsah. Er wollte noch ein Stück näher heran, vielleicht würde Crawford ja telefonieren und dann wollte er das Gespräch auf jedenfall mit anhören. Doch dem war nicht so. Zu spät bemerkte er, dass er ausgetrickst wurde. Eine Menschenmenge drängte sich an ihm vorbei und er verlor beinahe das Gleichgewicht. Als die Menschenmenge endlich an ihm vorbeigegangen war, und er wieder zum Brunnen blickte, war seine Zielperson verschwunden. „Verdammte Scheiße!“ schimpfte er und schaute sich suchend nach seiner Zielperson um. Doch sie blieb verschwunden.


      Kapitel 12: vorübergehend lahmgelegt I


      Schuldig betrat die Wohnung, und achtete besonders darauf, dass seine beiden Beobachter ihm auch ja folgten, bis sie wieder Stellung in ihrem Auto bezogen hatten. Kaum hatte er die Tür hinter sich geschlossen hellte sich seine finstere Mine auf und er grinste gehässig. Er hängte seinen Mantel an die Gaderobe und zündete sich dann eine Zigarette an.
      Du hast lange gebraucht,“ hörte er Crawford sagen. Schuldig grinste noch immer und trat ins Wohnzimmer. „Ich dachte du wüsstest das ich später komme?“ Crawford sah ihn streng an, gab jedoch keine Antwort auf seine provozierende Aussage. „Da du guter Laune bist, gehe ich davon aus, dass du erfolgreich warst.“

      Jap das war ich und diese Idioten da unten,“ er zeigte mit dem Finger aus dem Fenster, „haben noch nicht einmal etwas bemerkt.“ „Wieviele hast du gefunden?“
      Ziemlich viele, aber sie sind alle in einem Umkreis von etwa sieben bis acht Kilometer angebracht. Ich habe zwei dieser komischen Geräte mitgehen lassen und habe sie durch ähnliche ersetzt. Es wird gar nicht auffallen.“ „Das will ich für dich hoffen.“
      Logo klappt das, deine Pläne funktionieren meistens.“ Schuldig grinste seinen Leader an. „Und wie wars bei dir? Warst du erfolgreich?“
      Hast du schon die Zeitung von morgen gelesen?“ fragte Crawford ohne auf Schuldigs Frage zu antworten. Dieser brauchte einen Moment bis er begriff und schüttelte den Kopf. „Nein, aber so wie du das sagt, heißt dass, du warst erfolgreich.“

      Ja und jetzt zeig mir mal die kleinen Dinger, die uns das Leben erschweren.“ Schuldig kramte aus seiner Hosentasche zwei schwarze Würfel hervor, die viel zu groß waren. Normale Spielwürfel waren das jedenfalls nicht. Und Zahlen befanden sich auch nicht darauf. „Ich hab leider keine Ahnung wie man die deaktiviert und was in den Dingern noch alles drin ist.“
      Darum wird sich Nagi kümmern, sobald er und unsere beiden Damen hier angekommen sind.“

      Crawoford betrachtete die vergrößerten Würfel und legte sie dann zurück auf den Tisch. „Wir sollten diese Dinger in einem sicherem Behälter verstauen. Nur für alle Fälle. Man kann ja nie wissen, was Rosenkreuz noch so angestellt hat.“ Schuldig nickte.
      Er holte einen kleinen silbernen Koffer und verstaute die zu großgeratenen Würfel darin. Falls sie jetzt explodieren sollten, so würde nichts nach draußen dringen. Und ebenfalls war ein Sender in dem Koffer eingebaut, der jede Verbindung unterbrach.


      Kapitel 13:

      Er war so schnell wieder weg. Warum? Warum ist er nicht noch bei mir geblieben? Ich möchte ihn umarmen, ihn in meiner Nähe haben, aber seit zwei Jahren habe ich nichts von ihm gehört. Bis eben. Doch warum ist er nicht geblieben? Was hat das alles zu bedeuten? Schuldig, ich vermisse dich so sehr und ich möchte dass du bei uns bis. Dass du bei mir bleibst. Ich liebe dich und ich möchte einfach nur bei dir sein. Ich möchte mein Leben mit dir und mit meiner Tochter verbringen. Aber im Moment bist du für mich unerreichbar und das macht mir angst. Schuldig ich vermisse dich und ich mache Sorgen. Nicht nur im mich, sondern auch um dich. Ich hoffe, nein ich glaube daran dass wir uns bald wieder sehen und dass wir uns dann nie wieder trennen müssen.
      Schuldig, ich liebe dich.


      Kapitel 14: Mamoriá Hotel


      Gwen war wütend, weil sie nicht alle ihre Lieblingsspielsachen und Lieblingskuscheltiere mitnehmen konnten. Ihre Mutter hatte ihr nur erlaubt zwei Kuscheltiere mitzunehmen. Gwen hatte zwar gemeckert und portestiert, doch da ihre Mutter nicht nachgegeben hatte, hatte sie sich schließlich für den zitronengelben Bären und ein Kuschelkissen entschieden, welches sie von Nagi zum Geburtstag bekommen hatte.


      Sie waren schon seit mehreren Stunden unterwegs, nachdem sie den Flughafen verlassen hatten und noch immer wusste Sora nicht wohin sie eigentlich fuhren. Nagi saß auf dem Beifahrersitz und gab die Richtung vor. Schließlich jedoch hielten sie vor einem Hotel. Es war nicht besonders Schick und von außen sah es etwas heruntergekommen aus, doch das schien offensichtlich ihr Ziel zu sein. „Ich gehe vor und Melde und schon mal an, und du kümmerst dich um Gwen.“ Nagi stieg aus dem Auto und lief auf direktem Weg zum Eingang.

      Keine fünf Minuten später was Nagi zurück und in seiner Hand hielt er zwei Zimmerschlüssel. „Und unter welchen Namen hast du dich angemeldet?“ fragte Sora, während sie Gwen festhielt, um sie daran zu hindern einfach los zulaufen.
      Das würdest du mir sowieso nicht glauben, wen ich dir das sag.“ Nagi half beim Koffertragen und so betraten die drei das Hotel und gingen hinauf in ihre Zimmer.
      Es war nicht gerade das was Sora sich vorgestellt hatte, aber für ein paar Tage würde es wohl gehen. Nagi´s Zimmer befand sich direkt gegenüber. „Tja Gwen, hier werden wir wohl die nächste Zeit verbringen.“ >>Ich hoffe nur dass es nicht all zu lang dauert, bis wir etwas von Schuldig oder Crawford hören.<<



      Ende, Fortsetzung folgt
      Geändert von Soraya (07.03.2010 um 14:19 Uhr)
      Zwielicht

      Trenne dich nie von deinen Träumen. Wenn sie verschwunden sind wirst du weiter existieren, doch aufgehört haben zu leben.

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