Ich dank dir Sora. Mach ich doch gerne :)
Der 2. Teil ist dir aber auch wieder sehr gut gelungen. Gerade die letzten 2 Kapitel geben dem Teil einen würdigen und interessanten Abschluss.
Macht echt Lust auf mehr, viel mehr :D
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Ich dank dir Sora. Mach ich doch gerne :)
Der 2. Teil ist dir aber auch wieder sehr gut gelungen. Gerade die letzten 2 Kapitel geben dem Teil einen würdigen und interessanten Abschluss.
Macht echt Lust auf mehr, viel mehr :D
"Die wirklich guten Fahrer haben die Fliegen auf den Seitenscheiben"
Walter Röhrl
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wieder mal eine sehr gute story geworden sora ^^ ich glaub du hast deinen beruf verpasst ^^
mach weiter so ^^
ach ich will MEHR xD
Grüße Robin
Helft mit und lasst den Mangabereich blühen ^^

MEEEEEEEHR!! :D
Die story is echt klasse^^

Dankeschön,
ich freue mich, wenn die Story euch gefällt. *Verbeug*
Leider müsst ihr auf den dritten Teil noch etwas warten, der ist gerade in Bearbeitung.

naja man kann j ruuhig ma sagen, dass de gestern 8 chapter geschrieben hast ^^
du kannst deine leistung ma richtig hoch spieln ^^
mach weiter so ^^
Grüße Robin
Helft mit und lasst den Mangabereich blühen ^^

Telepathin III
Kapitel 1: Friedhofsbesuch
Ein kühler Wind wehte, ein grauer Himmel und die ersten Schneeflocken fielen auf die Erde. Ihren Mantel fest zugebunden und mit einem dünnen Schal um den Hals, lief Sora die fast, menschenleere Straße entlang. Es war später Nachtmittag, die Straßenlaternen waren schon angegangen und nur wenige Autos fuhren die Straße entlang. Obwohl es noch nicht gefroren hatte, trauten sich nicht viele auf die Straße. Doch Sora war es recht so. So konnte sie nachdenken, und musste nicht aufpassen, dass sie aus Versehen jemanden anrempelte. Ein Seufzer entrang sich ihrer Kehle. Immer noch konnte sie sich nicht mit dem Gedanken abfinden, dass sie einen Menschen getötet hatte. Jede Nacht dieser Albtraum, indem sie den Mann immer und immer wieder tötete. Und sie konnte nichts dagegen machen.
Sie bog um die Ecke und lief den schmalen Weg zum Friedhof entlang. Fast jeden Tag kam sie hierher, manchmal nur ganz kurz, doch manchmal stand sie fast ein Stunde, wenn nicht sogar noch länger am Grab ihrer besten Freundin. Mit langsamen Schritten betrat sie den Friedhof. Als sie eine ältere Dame am Grab von Maya stehen sah, blieb sie abrupt stehen. Sie wollte nicht, dass sie jemand sah und hatte sich schon zur Hälfte umgedreht, als sie hörte wie die ältere Dame ihren Namen rief. Sie rührte sich nicht, doch da legte sich eine Hand auf ihre Schulter. Langsam drehte sich Sora um. Sie blickte der älteren Dame in die Augen. „Was machen Sie den hier, Frau Feder“, fragte Sora leise.
„Maya besuchen. Genauso wie du. Na komm, sie wird sich bestimmt freuen“, lächelte die ältere Dame. Mit einem schwachen Nicken folgte sie Frau Feder zum Grab ihrer besten Freundin.
Schweigend gingen die beiden Frauen die Straße entlang. „Sora, ich will dich ja nicht drängen, aber wo warst du die paar Monate? Ich habe mir Sorgen gemacht“. Sora blieb stehen und blickte zu Boden.
„Es tut mir Leid Frau Feder, aber ich möchte nicht darüber reden“. Die ältere Dame blieb ebenfalls stehen und versuchte Sora in die Augen zu schauen, doch diese wich ihr aus. „Also gut“, sagte sie mit einem Seufzer, „aber wenn du reden willst, egal was es ist, du kannst jederzeit zu mir kommen“. Sora nickte. „Dann mach dir noch einen schönen Abend und wir sehen uns Morgen früh im Blumenladen“.
Kapitel 2: die mysteriöse Frau I
Eine schwarze Limousine hielt vor dem teuersten 5 Sterne-Hotel in der Stadt. Die Tür wurde geöffnet und eine Frau, Mitte dreißig stieg aus. Sie hatte gewellte lange schwarze Haaren, die ihr über die Schultern fielen und eine blasse weiße Haut. Dazu trug sie einen teuren Pelzmantel und schwarze Stiefel. Als sie das Hotel betrat, schlug ihr eine Wärme ins Gesicht, dass sie als allererstes ihren Schal lockerte. Ohne sich auch nur umzusehen, lief sie auf die Rezeption zu. „Guten Tag, wir haben Sie schon erwartet“, begrüßte die Rezeptionistin die Frau. Offensichtlich war sie hier bekannt. Denn ohne, dass die Frau etwas sagen musste, übergab die Dame ihr die Zimmerschlüssel. Ein Page kümmerte sich bereits um ihr Gepäck.
Im obersten Stockwerk des Hotels, hatte die Frau ihr Zimmer. Das Zimmer bot einen wunderbaren Ausblick über die Stadt und einen riesiger Balkon. Die Frau legte den Zimmerschlüssel auf den Glastisch im Wohnzimmer und zog ihre schwarzen Handschuhe aus. Darunter kamen gepflegte Hände, mit langen Fingernägeln, zum Vorschein. Sie knöpfte ihren Mantel auf, hängte diesen über einen der Bügel im Flug und setzte sich auf das Sofa. Champagner war für sie bereitgestellt worden und davon genehmigte sie sich jetzt einen Schluck. Als der Page das Zimmer wieder verlassen hatte, ließ sie heißes Wasser in die Badewanne und holte ihr Handy aus der Tasche. Gerade hatte sie angefangen eine Nummer zu wählen, da überlegte sie es sich doch anders und legte es wieder zur Seite. Das konnte sie auch später machen. Sie würden sowieso auf ihren Anruf warten. Also zog die Frau ihren Bademantel aus, ließ ihn zu Boden gleiten und stieg in die Badewanne.
Kapitel 3: 1. Dezember
In einen Morgenmantel gehüllt, sitze ich im Wohnzimmer und kann nicht schlafen. Vor mir eine Tasse Tee. Wieder einmal wurde ich unsanft geweckt. Wieso konnte ich diesen Traum nicht einfach vergessen? Immer wieder töte ich den Mann. Egal wie oft ich es zu verhindern versuche. Ich schaffe es nicht. Töte ihn jede Nacht. Immer und immer wieder. Wieso kann ich nicht endlich vergessen? Ich habe Japan hinter mir gelassen. Dort konnte ich nicht bleiben, doch auch hier verfolgt mich der Traum. Lässt mich nicht los. Was kann ich dagegen tun? Wie kann ich vergessen? Kann man eigentlich vergessen? Ich weiß es nicht, doch ich würde es so gerne wissen.
Eine einsame Träne findet ihren Weg über meine Wange. Mit einer einfachen Handbewegung lasse ich sie verschwinden. Warum nicht auch mit meinem Traum? Ich stehe auf und schaue auf die Uhr. Halb drei am Morgen. Ich sollte meinen Tee austrinken und versuchen, noch ein paar Stunden zu schlafen. Da fällt mein Blick auf den Adventskalender, den ich aus einer Laune heraus, als ich einkaufen war, mitgenommen habe.
Nein, keine Laune. Maya hatte jedes Jahr für uns beide einen Adventskalender gekauft. Ihr war es nicht peinlich jeden Abend, vor dem schlafen gehen ein Stück Schokolade zu essen. Sie fand es lustig und hatte damit auch mich angesteckt. Und in diesem Moment, als ich im Supermarkt war und diesen Adventskalender gesehen hatte, musste ich an Maya denken und hatte ihn mitgenommen.
Kapitel 4: Kontakt mit Schuldig
Sora hatte sich nicht noch einmal hingelegt. Sie wäre nicht mehr eingeschlafen und wenn, dann hätte sie wieder diesen Alptraum gehabt. So saß sie also im Wohnzimmer, hatte ihren Tee getrunken und ihr physisches Schutzschild etwas gesenkt. Aber nur minimal. Sie wollte nicht wieder die Gedanken der anderen Menschen mitbekommen. Dazu hatte sie viel zu viel durchgemacht. Doch die Nacht über ging es, sodass sie ihren Schutzschild noch etwas weiter gesenkt hatte. Sie schaute auf die Uhr und stellte fest, dass es bereits nach sechs Uhr war. Gerade wollte sie ihr Schutzschild wieder schließen, als sie höllische Kopfschmerzen bekam und aufs Sofa zurück sackte.
>>Jetzt sei nicht so stur und warte einen Moment Sora<< hörte sie die Stimme von Schuldig in ihrem Kopf. >>Schuldig?<< fragte sie verwirrt. >>Ja, wer denn sonst? Jetzt hör schon auf, dich zu wehren. Ich möchte mit dir reden<< Sora schwieg, doch sie ließ ihn gewähren. >>Kannst du mir bitte sagen, warum du mich die ganze Zeit abblockst? Ich versuche seit fast zwei Wochen an dich heranzukommen<< >>Ich wüsste nicht, dass es etwas zu reden gibt.<< >>Da bin ich anderer Meinung. Du hättest wenigstens mit uns reden können bevor du nach Deutschland zurückgeflogen bist<< >>Und warum? Nenne mir einen Grund, nur Einen!<< >>Weil wir uns Sorgen um dich machen<< >>Das glaube dich dir nicht. Außerdem habe ich jetzt keine Lust irgendeine Diskussion mit dir anzufangen. Ich muss arbeiten<< >>Glaubst du wirklich dass du das ganze so einfach verdrängen kannst, was hier passiert ist?<< Stille. >>Nein das kann ich nicht. Jede Nacht habe ich diesen Alptraum und töte diesen Mann immer und immer wieder. Es ist grausam. Und niemand kann mir helfen. Und jetzt entschuldige mich bitte. Ich muss arbeiten.<< Damit beendete sie abrupt das Gespräch und schloss ihr Schutzschild wieder, noch ehe Schuldig etwas erwidern konnte. Immer noch Kopfschmerzen, aber nicht mehr so schlimm wie vorher, stand sie auf und ging ins Bad. Es wurde Zeit, dass sie sich fertig machte. In einer dreiviertel Stunde musste sie auf der Arbeit sein.
Kapitel 5: Schwarz
„Wie kann man nur so einen Dickschädel haben“, fluchte Schuldig und stieg die Treppen zur Küche hinunter. Sein Leader saß bereits am Tisch und trank, wie jeden Morgen, seinen Kaffee. Wütend betrat Schuldig die Küche, murmelte: „Guten Morgen“ und schenkte sich ebenfalls eine Tasse Kaffee ein. Er setzte sich auf den Stuhl und zündete sich eine Zigarette an. Genüsslich nahm er einen Zug, bevor er anfing Crawford von dem Gespräch mit Sora zu erzählen.
„Dann werden wir wohl oder über nach Deutschland fliegen müssen“, sagte Crawford kühl. Schuldig wollte schon etwas sagen, als Nagi, der Kleinste und Jüngste aus dem Team, die Küche betrat. „Ich bin diesmal nicht wirklich deiner Meinung“, gab Nagi zu bedenken und ließ sich neben Schuldig nieder. >>Er hat also unser Gespräch mitbekommen<< Die Beiden sahen Nagi neugierig an. „Ich habe mich bei Rosenkreuz eingehackt und habe da etwas Interessantes gefunden“. „Und was?“, fragte Schuldig. „Ich bin mir noch nicht ganz sicher, aber auf jeden Fall hat es etwas mit Projekt „Sora“ zu tun. Bitte lass mir noch etwas Zeit, um Genaueres herauszufinden“. Nagi blickte zu Crawford. Dieser schwieg einen Moment und meinte dann: „Okay, versuch dein Bestes. Aber sobald ich auch nur die kleinste Vision habe, dass wir Schwierigkeiten bekommen, dann ....“. „Ich werde aufpassen“, versprach Nagi. Er stand auf und ging wieder zurück in sein Zimmer. „Schuldig, du schaust dich ein bisschen in der Nähe von Rosenkreuz um. Ich will wissen, ob Sie noch da ist“. Schuldig nickte. Er wusste genau wen sein Leader meinte. Dabei lief ihm ein Schauer über den Rücken.
Den grünen Mantel zugezogen und ein dicker Schal um den Hals gewickelt, ging Schuldig durch den Schnell und hinterließ dabei Fußabdrücke. Die Stadt hatte er schon lange hinter sich gelassen und die Bäume verdichteten sich langsam. Doch trotz allem war es besser zu Fuß weiter zu gehen, als mit dem Auto. Er kannte diese Gegend nur zu gut. Als er in der Ferne den Drahtzaun erblickte, ging er hinter den Büschen, die ebenfalls mit Schnee bedeckt waren, in Deckung und schlich sich leise und langsam näher an den Zaun heran.
Kapitel 6: Überwachung
Zwei Männer in schwarzen Anzügen saßen im Café gegenüber dem kleinen Blumenladen und beobachteten diesen. Und das jetzt schon volle drei Tage. Immer wieder machten sie heimliche Fotos von Sora, wenn diese auch nur einen Schritt aus dem Blumenladen trat. Einmal waren sie sogar verkleidet hineingegangen, hatten sich etwas umgeschaut, ohne etwas zu kaufen und waren dann wieder gegangen. Natürlich nicht ohne Bilder von Sora zu machen. Die beiden Männer saßen jetzt schon genau vier Stunden da, als eine Frau in einem teuren Pelzmantel hereinkam und sich zu den beiden Männern an den Tisch setzte. Der Kellner kam und sie bestellte sich einen Kaffee. Als Dieser wieder weg war, schob der Kleinere der beiden Männer einen braunen Umschlag quer über den Tisch. Die Frau nahm ihn entgegen. Doch noch öffnete sie ihn nicht. Sie wollte abwarten, was die Beiden zu berichten hatten. „Bis jetzt ist nichts Ungewöhnliches passiert. Sie macht ihre Arbeit, danach geht sie auf den Friedhof und dann nach Hause. Dass ist ihr Tagesablauf“. „Verstehe. Sonst ist nichts passiert?“. Die beiden Männer schüttelten den Kopf. Der Kellner brachte den Kaffee und bediente dann die anderen Gäste. Die Frau nickte und öffnete den Umschlag. Ein kurzer Blick genügte ihr, ehe sie ihn wieder schloss und in ihrer Handtasche verstaute. Nachdem die Frau ihren Kaffee getrunken hatte, verließ sie das Café wieder. Die beiden Männer würden ihr den Kaffee schon bezahlen. Dafür bekamen beiden ja auch genug Geld von ihr.
Kapitel 7: 6. Dezember – Nikolaus
Ich liege auf meinem Bett, die Decke über mich gelegt und die Heizung ist aufgedreht und trotzdem friere ich. Warum? Ist mir so kalt? Oder ist es noch etwas ,Anderes? Ich drehe mich zur Seite, und sehe wie der Schnee zur Erde fällt. Seit gestern Morgen hat es nicht mehr aufgehört zu schneien. Doch das ist nicht der Grund, warum mir kalt ist. Mir fehlt etwas. Ich fühle es, mein Herz schreit danach. Doch was ist es? Ich weiß es nicht. Ich habe Angst einzuschlafen. Wieder denselben Traum zu bekommen. Und auch spüre ich, dass Schuldig versucht mich zu erreichen. Trotz der weiten Entfernung, die zwischen uns liegt. Seine Präsenz ist stark. Einerseits möchte ich, dass er mich in Ruhe lässt, ich will nicht daran denken. Aber andererseits versteht er mich. Vielleicht kann er mir helfen, dass ich wenigstens eine Nacht ohne Alptraum sein kann. Nur was soll ich tun? Ich weiß es nicht. Ich schließe die Augen, versuche zu schlafen.
Wie von selbst bewegt sich mein Körper, setzt sich auf und verlässt das Bett. Mein Geist ist wach, bekommt mit, dass mein Körper mir nicht mehr gehorcht, doch er währt sich nicht, lässt es geschehen. Er läuft weiter, quer durch die Wohnung.
Als ich am Morgen aufwache, kann ich mich nicht mehr daran erinnern, was passiert ist. Doch ich kann es mir denken, nach alldem, was ich schon erlebt habe, könnte dies durchaus möglich sein. Eine andere Erklärung gibt es dafür nicht.
Kapitel 8: Geschenk und Gefahr
Sora stand auf. Es war Samstag, der 6 Dezember. Gähnend ging sie ins Bad und machte sich fertig. Als sie das Bad verließ und in den schmalen Flur trat, blieb sie abrupt stehen. Ihre Schuhe. Sie konnte ihren Augen nicht trauen. Jemand hatte ihr einen kleinen Nikolaus und eine Karte in den Schuh gesteckt. Aber wer konnte das gewesen sein? Niemand hatte einen Schlüssel zu ihrer Wohnung. Neugierig kniete sie sich hin und öffnete die Karte. Doch die Karte war leer, bis auf drei Namen. >Schuldig, Crawford, Nagi< Wie konnte das sein? Das wollte sie jetzt herausfinden. Sie senkte ihr Schutzschild und versuchte Schuldig zu erreichen. Es war schwer und es strengte sie an, doch sie schaffte es. >>Guten Morgen, na wie hast du die Nacht geschlafen?<< fragte Schuldig. >>Also eigentlich...<< jetzt erst fiel ihr auf, dass sie die Nacht keinen Alptraum hatte. >>Schuldig du? Aber wie hast du das gemacht? Und das Geschenk?<< >>Tja also, wie soll ich sagen, ich bin die Nacht in deine Gedanken eingedrungen und habe verhindert, dass du die Nacht etwas träumst. Das ist ja wirklich ein schrecklicher Traum. Aber gut, lassen wir das. Und das Geschenk. Nagi hat ganz schön viel Kraft verbraucht, bis das Geschenk bei dir war. Aber er hat darauf bestanden.<< Sora sah förmlich das Grinsen von Schuldig vor sich. >>Dankeschön<< >>Gern geschehen. Oh, entschuldige, aber ich muss jetzt los, sonst bekommt Crawford noch einen Anfall. Also genieß deinen Tag.<< Sora nickte und zog sich zurück.
Trotz des Schneefalls, der nicht weniger werden wollte, waren heute viele Menschen unterwegs. Die Meisten wollten noch schnell Weihnachtsgeschenke kaufen gehen und so waren die Kaufhäuser überfüllt. Sora beschloss, trotz ihrer anfänglichen Sorge, es würde heute etwas Schlimmes passieren, einen kleinen Stadtbummel zu unternehmen. Die meiste Zeit schaute sie sich nur die Schaufenster an, doch hin und wieder konnte sie es sich nicht verkneifen, in eines der Geschäfte zu gehen. Gerade, als sie aus einem der kleineren Geschäfte wieder auf die Straße trat, rempelte sie zwei Männer an. „Entschuldigen Sie. Ich habe nicht aufgepasst“. „Nein das ist schon richtig so“, sagte einer der Männer und hielt Sora an der Schulter fest. „Hey was soll dass?“, fragte Sora und versuchte sich loszureißen. Doch als sie merkte, dass etwas gegen ihren Rücken drücke, wurde sie still. „Kein Murks, oder willst du, dass jemand verletzt wird?“. Sora schwieg. Doch nicht weil sie ruhig wurde. Sie konzentrierte sich und drang in den Kopf des Mannes ein, der die Pistole auf sie gerichtet hatte. Ohne Widerstand schaffte sie es, dass der Mann seine Waffe auf seinen Partner richtete und abrückte. Ein Streifschuss. Doch es reichte, um die Menschenmenge in Panik zu versetzten. Das nutzte Sora aus, riss sich los und tauchte in der Menschenmenge unter.
Kapitel 9: Auf dem Weg
Schuldig hatte den ganzen Flug über kaum ein Auge zu bekommen. Er wusste nicht, was es war, doch ein Gefühl in ihm, mahnte zur Vorsicht. Er versuchte schon zum x-ten Mal Sora zu erreichen. Doch er schaffte es nicht, spürte aber, dass ihr Geist verschreckt war. Das machte ihn ungeduldig. Crawford versuchte, das Beste aus der Situation zu machen. Doch auch ihm sah man die Anspannung deutlich an. Nagi dagegen hatte sein Laptop dabei und spielte Kartenspiele. In wenigen Minuten würde das Flugzeug zur Landung ansetzen.
Crawford, Schuldig und Nagi verließen ohne ihr Gepäck, den Flughafen und stiegen in ein bereits für sie reserviertes Auto. Um das Gepäck brauchten sie sich keine Sorgen zu machen. Ein einziger Anruf hatte ausgereicht, um ihnen ihr Gepäck nach Hause liefern zu lassen. Schuldig schmunzelte. Nach Hause liefern lassen. Sie hatten hier eine Villa gekauft. „Nur für den Fall der Fälle“, hatte Crawford immer gesagt. Nun erwies sich dies als sehr nützlich. >>Und hast du Sora erreicht?<< fragte Schuldig, der mal wieder unerlaubt in Crawfords Gedanken eingedrungen war. >>Nein noch nicht. Ich weiß nicht, was mit ihr los ist. Es muss ihr etwas passiert sein.<< >>Nein, noch ist ihr nichts passiert. Das hätte ich gesehen<< >>Bist du sicher Crawford, das ....<< Schuldig verstummte. Er sah den Blick seines Leaders und konnte darin förmlich lesen „Meine Visionen haben mich noch nie im Stich gelassen“.
Kapitel 10: Gefangen?
Sora rannte immer weiter, bis ihr die Lunge schmerzte und sie kaum noch laufen konnte. Sie wusste nicht, wer diese Typen waren, geschweige denn, was sie von ihr wollten. Doch sie wusste, instinktiv, dass es nichts Gutes zu bedeuten hatte. Sie versteckte sich in einer Seitengasse und lehnte sich an die bröckelnde Mauer. Erst einmal musste sie sich beruhigen, ehe sie wieder auf die offene Straße ging. Sie wollte nach Hause. Hoffte nur, dass die Männer nicht wussten, wo sie wohnten. Doch das hatte sie nicht herausgefunden, dafür waren die Gedanken des Mannes, in die sie vorhin eingedrungen war, viel zu durcheinander. Langsam beruhigte sie sich wieder. Vorsichtig schaute sie um die Ecke. Als sie keinen der beiden Männer sah, trat sie um die Ecke und machte sich auf den Weg nach Hause.
Mit einem leisen „klick“ schloss Sora die Tür auf und trat in ihre Wohnung. Es war angenehm warm. Sie wollte schon den Schal ausziehen, als sie diesen komischen Geruch bemerkte, der in der Luft lag. Wie angewurzelt blieb sie stehen und lauschte. Vorsichtig ließ sie ihren Geist frei und tastete damit die Umgebung ab. Niemand war in ihrer Wohnung. Das war gut, doch es gefiel ihr nicht, es war viel zu ruhig. Sie blickte ins Wohnzimmer und erschrak. Alles war durchwühlt worden. In ihrem Zimmer, sowie im Bad und in der kleinen Küche war ebenfalls alles durcheinander. „Waren dass die Leute, von vorhin? Was haben sie gesucht? Ich besitze nichts, was von Wert ist“, fragte sie sich selbst. Ein Knistern in der Ecke erregte ihre Aufmerksamkeit. Sie drehte sich um und erschrak. Über ihrer Eingangstür war eine Kamera angebracht. Sie hatte Sora genau im Visier. Sora schüttelte den Kopf. Was ging hier vor? Sie wollte nur raus hier. Weg von hier. Hier war sie nicht mehr sicher. Sora rannte zur Tür und wollte sie aufreißen. Doch in dem Augenblick in dem sie den Türgriff berührte, durchfuhr ein Stromschlag ihren Körper. Sie schrie auf und wich zurück. >>Verdammt die haben die Tür unter Strom gesetzt!<< Sora schaute sich um. Es musste doch eine Möglichkeit geben, hier herauszukommen.
Kapitel 11: die mysteriöse Frau II
Die Frau saß auf dem Sofa, ein Glas Champagner in der Hand, und das Handy neben ihr auf dem Tisch liegen. Schon seit einer geschlagenen Stunde wartete sie auf den Anrufer. Doch dieser kam immer noch nicht. Langsam machte sich die Frau Sorgen. Sie stellte das Glas ab und lief im Zimmer herum. Da! Das Handy hatte gerade einmal geklingelt, da nahm die Frau auch schon ab und hielt gespannt den Atem an. „Es tut uns sehr Leid, aber Sora ist uns entkommen“.
„Ihr Idioten“, fuhr die Frau den Mann an. „Bringt mir Sora!“.
„Und wo sollen wir suchen? Nach Hause wird sie bestimmt nicht gegangen sein“.
„Da wäre ich mir nicht so sicher. Schaut bei ihr nach. Ich werde mich auf den Weg machen“. Die Frau legte auf und schmiss das Handy auf das Sofa. „Sora, schon bald wirst du mir gehören. Mir und Rosenkreuz“. Die Frau lächelte und nahm eines der Bilder in die Hand, die auf den Tisch verstreut lagen. Die einzige Person, die auf den Fotos zu sehen war, war Sora. Sie nahm ihre Handtasche und eine kleine schwarze Tasche und verließ ihr Zimmer.
Die Frau wollte kein Risiko eingehen und beschloss deshalb, diesmal nicht mit der Limousine zu fahren. Als sie das Hotel verließ, wartete bereits ein schwarzes Auto auf sie. „Wollen Sie wirklich selber zu Sora fahren?“, fragte der Fahrer und blickte in den Rückspiegel.
„Ja. Früher oder später wird es sowieso unausweichlich sein, dass wir uns gegenüber stehen. Also warum das ganze unnötig hinauszögern?“. Der Fahrer schwieg. Es war besser, ihr nicht zu widersprechen. Nicht, wenn man keinen Ärger haben wollte.
Kapitel 12: Wehrlos
Sora hatte mittlerweile die Tür auf bekommen und rannte das Treppenhaus hinunter ins Freie. Ohne groß zu überlegen, rannte sie die Straße entlang, egal wohin, nur weg von hier. Sie bog um die nächste Ecke, ohne daran zu denken, dass dies eine Sackgasse war. Erst, als sie vor der Mauer stand, erkannte sie ihren Fehler. Sie drehte sich um wollte schnell wieder weg, doch es war zu spät. Die beiden Männer hatten sie eingeholt und versperrten ihr den Weg. Sie ließ ihren Geist frei und drang in den Kopf von dem kleineren der beiden Männer ein. Doch sie schaffte es nicht seine Gedanken zu kontrollieren. „Das ist Zwecklos“, sprach der Mann. „Vorhin hast du uns damit zwar überrascht, doch jetzt nicht. Siehst du das hier?“, er zeigte auf das schwarze Etwas, das an seinem Ohr hing und lächelte. „Es verhindert, dass du unsere Gedanken kontrollieren kannst. Nicht schlecht, was?“. „Was wollt ihr von mir?“. Sora blickte die beiden Männer abwechselnd an.
„Wir wollen, dass du zu Rosenkreuz kommst“.
„Niemals“.
„Schade, wir dachten du wärst kooperativer. Dann müssen wir wohl zu anderen Mitteln greifen“. Die beiden Männer lächelten. Ein schwarzes Auto fuhr in die Sackgasse und hielt schließlich an. Doch niemand stieg aus. Sora wich zurück, bis sie mit ihrem Rücken die Mauer berührte. Die beiden Männer näherten sich ihr immer mehr. Was sollte sie tun? Wie konnte sie sich gegen diese Männer wehren? Sie waren stärker als sie. Und ihre einzige Waffe, ihre telepathischen Fähigkeiten, halfen ihr nicht weiter. „Lassen Sie mich los“, Sora versuchte sich gegen den Mann zu währen, der sie an die Mauer gedrückt hielt, doch er war stärker. Der andere Mann holte etwas aus seiner Innentasche, was sie aber nicht erkennen konnte. „Komm freiwillig mit uns und dir wird einiges an Schmerzen erspart bleiben“. „Niemals gehe ich freiwillig zu Rosenkreuz!“. Kaum hatte Sora dies ausgesprochen, da spürte sie eine Nadel in ihrem Hals. Sie wollte sich zur Seite drehen um zu wissen, was der Mann ihr gespritzt hatte, doch ihr Körper bewegte sich nicht. In Sekundenbruchteilen sackte ihr Körper zusammen und sie fiel auf den kalten, vereisten Boden. Langsam verschwamm die Sicht und sie sah nur noch vereinzelte Konturen.
Die Tür des Autos ging auf und die Frau stieg aus. Langsam lief sie auf Sora zu, die vor wenigen Minuten zu Boden gefallen war. „Nicht schlecht. Ihr habt gute Arbeit geleistet. Dafür, dass euer erster Versuch sie zu fangen ein Fehlschlag war“. Die beiden Männer schwiegen. Die Frau kniete sich hin, zog Sora an den Haaren hoch und blickte ihr für wenige Sekunden in die Augen, ehe sie Soras Haare losließ und ihr Kopf wieder auf dem Boden aufschlug. „Bringt sie in den Wagen. Ich werde sie persönlich zu Rosenkreuz bringen“. Die Frau lief zum Auto zurück.
Kapitel 13: Das kann nicht sein
Ich fühle den Aufschlag auf den kalten gefrorenen Boden kaum. Mein Körper ist taub, meine Sicht schwindet. Ein dumpfer Schlag, mehr spüre ich nicht. Die Zeit scheint stillzustehen. Ich sehe eine verschwommene Gestalt, die langsam auf mich zukommt. Sie kniet sich hin, zieht mich an den Haaren hoch, bis sich unsere Blicke treffen. Nur Sekundenbruchteile, schlägt mein Kopf erneut auf dem Boden auf. Aber dieser Blick. Das kann unmöglich sein. „Ma......“ mehr kann ich nicht sagen, mein Körper ist müde. So müde. >>Schuldig hilf mir<< sind meine letzten Gedanken, bevor ich in das schwarze Nichts übergehe.
Ende Teil 3
Geändert von Soraya (28.08.2008 um 20:17 Uhr)

Da dachte ich, dass jemand vor mir ein Kommentar abgibt, aber nix is...
Na dann doch wieder ich^^
Erstmal Glückwunsch Sora. Was du da leistest ist nicht Ohne (ich weiß, wovon ich rede). Und wir dürfen uns ja auf mindestens einen weiteren Teil freuen :)
Hast es wieder geschafft, Fragen zu klären und Neue und auch Interessante aufzuwerfen.
Mir gefällt die Geschichte. Warte auf mehr von dir. Lass uns nicht so lange warten^^
€: Juhu mein 200ster Post.
Geändert von Moody (30.08.2008 um 01:14 Uhr)
"Die wirklich guten Fahrer haben die Fliegen auf den Seitenscheiben"
Walter Röhrl
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Wenn ich richtig gezählt habe 4 kleine Fehler.
Also wäre es vielleicht gut es sich nochmals durchzulesen.
Du schreibst immer "währen" statt "wehren" wird das bei euch so geschrieben oder isses doch ein 2x Fehler?
Sora versuchte sich gegen den Mann zu währen,
Gut war es auf jeden Fall aber ich persönliche fände es besser unnötige Dinge weguzlassen wenn man sowieso nicht weiter darauf eingeht.
In diesem Fall nun die Sache mit der Tür unter Strom.
Wie soll das bitte funktionieren wenn sie doch auch von aussen reingekommen ist? Zwar sind Kameras im Haus installiert aber niemand hat sie anscheinend benutzt da weder die Frau,noch die 2 Männer wussten dass sich Sora im Haus aufhielt,zumindest zu diesem Zeitpunkt nicht.
Naja ich bin eigentlich ein bisschen davon abgekommen was ich eigentlich sagen wollte. -.-
Also wenn du schon sowas einbaust wie eine Situation in der sie eingesperrt ist , dann fände ich es gut auch ein bisschen detaliierter zu berichten wie sie denn nun entkommen ist.
In deinem Fall steht da einfach nur dass sie es geschafft hat zu entkommen und von daher kommt mir das eher wie ein unnötiger kleiner Filler vor.
Auf jeden Fall freue ich mich schon auf Teil 4. ;)

Erstmal dankeschön für die Kommis.
Ja, das sind leider ein paar Rechtschreibfehler hineingeraten, sorry. Versuche auf jedenfall beim nächsten Teil noch weniger einzubauen *grins*
Mit der Tür hast du Recht, PassionofAnime, das hätte ich entweder weglassen oder genauer beschreiben sollen. Werde mir deinen Ratschlag zu herzen nehmen.
hmmm.... wie lang ihr auf den 4 Teil warten müsst kann ich noch net genau sagen, Moo, angefangen hab ich zwar aber ich häng im Mom. noch beim 3Kap. fest. Also... bitte noch ein bisschen geduld. :)

Sehr schön, hat mir gefallen und hoffe doch demnächst Teil und fortfolgende zu lesen ^^.
Ist seltsam kruze abgehackte Teile zu lesen, aber es gefällt mir ^^
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