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    Fanfics & Geschichten Diskutiere über Fushigi Yuugi Genbu Kaiden in dem Wiki & Community Forum; Episode 2: Fuuzanki Rimudo - Teil 2 Die beiden Kellner, die gerade dabei waren die Bar sauber zu machen, hörten ...

    1. #11
      Koukoku
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      Avatar von Soraya
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      Standard AW: Fushigi Yuugi Genbu Kaiden

      Episode 2: Fuuzanki Rimudo - Teil 2

      Die beiden Kellner, die gerade dabei waren die Bar sauber zu machen, hörten den Schrei. Sie zuckten zusammen und einer lies sogar die Schüssel zu Boden fallen, wo diese klirrend zersprang.
      Der Mann, der vorhin dem Hausherren und seinem Sohn bei ihrem „lauten Geflüster“ zugehört hatte, war ebenfalls noch da und trank einen heißen Tee, als auch er den Schrei hörte. Vor Schreck, prustete er den Tee wieder aus.

      PATAMM Takiko hielt sich die Decke vor den Körper und zisch zur Wand zurück.
      „Wa... wa... was?“ Takiko bekam keinen Satz zusammen, so erschrocken war sie.
      „Wohin so eilig?“ fragte der Fremde und setzte sich auf.
      „Wie...? Eben warst du noch ein Mädchen! Du... du hattest Brüste, so groß, dass ich neidisch wurde...!“
      „Keine Sorge, deine sind genau richtig!“
      „Ach ja? Darum geht’s nicht!!“ BWÄH „Wieso? Wieso? Wer bist du? Wo bin ich? Wie komme ich nach Japan zurück?“, schrie Takiko.
      „Japan? Wo liegt das?“, fragte der Mann und fasste sich an den Kopf. Ihm ging es immer noch nicht besser. Da fiel sein Blick auf Takikos Füße. Diese waren ganz blau und zitterten. Sie fror.
      PAMM Er legte sich wieder zurück aufs Bett und meinte: „Mach nicht so einen Krach.“ Dann streckte er seine Hand zu Takiko hin und drehte ihr den Kopf zu. „Komm! Hilf mir das Fieber zu senken!“
      Doch Takiko reagierte nicht darauf. >>Wenn ich mich zu einem fremden Mann ins Bett lege, nimmt mich keiner mehr zu Frau! - Das hat Oma gesagt...<< //Verheultes Chibi-Gesicht//
      „Tsk.“ FHU!
      „Kyah!“ Plötzlich kam Wind auf. Takiko drückte die Decke noch fester an ihren Körper und dann schwebte sie in die Luft. Fwapp >>Wind?<< Noch bevor Takiko zu mehr fähig war, schwebte sie zum Bett zurück, wo plötzlich wieder das Mädchen saß, die Hand ausgestreckt und sie zu sich zog. „Gefalle ich dir so besser?“ fragte sie. Takiko wurde leicht rot, dann bemerkte auch sie es: >>Das Zeichen, vorhin war es verschwunden.<<
      Das fremde Mädchen, von dem sie immer noch nicht wusste, wie sie hieß, hob Takikos Fuß an uns sagte: „Du bist ganz kalt!“
      „KYAH!“
      „Du hast Eisfüße.“ FHUUU Das Mädchen pustete über Takikos Fuß. >>Warmer Wind... Nein Athem...<<
      Erneut ließ sich das Mädchen auf den Rücken sinken und zog Takiko mit sich. Wie erstarrt lag sie hab auf der Fremden um sie zu kühlen.
      >>Mann... oder Frau? Sie besitzt seltsame Kräfte... Das ist kein normaler Mensch! Doch sie ist kein schlechter Mensch. Nein, das ist ein Traum. Wenn ich aufwache dann...<< Kurz darauf schlief Takiko vor Erschöpfung ein.

      Es war bereits früher Morgen, als Takiko die Augen aufschlug. Und... sie war immer noch hier, wo auch immer das war. Augenblicklich richtete sie sich auf. Gwapp Die Decke rutsche herunter und gab ihren Oberkörper frei – doch ihre Aufmerksamkeit galt jemand anderem.
      „Du bist wach? Mein Fieber ist gesunken. Das verdanke ich dir.“ Sie war nun wieder ein Mann, das Zeichen war verschwunden und nun bemerkte Takiko, dass ihre Brüste zu sehen waren.
      GYAAA!!“ schrie sie und war ihm das Kopfkissen ins Gesicht. „Wieso bist du wieder ein Mann?“
      „Als hätte ich noch keine nackte Frau gesehen...“ er drehte sich um und zog Schuhe und Hemd an, während sich auch Takiko wieder anzog.
      „Ich kann beides sein, das ist meine körperliche Besonderheit.“
      Was ist das für ein Körper?!
      Der Fremde ignorierte die Frage stellte stattdessen selber eine: „Du sagtest, du kämst aus Japan. Bist du zum ersten Mal in Hokkan?“
      „Hokkan?“
      „Wie bist du hergekommen?“ Darauf wusste Takiko keine Antwort. >>Das Buch das Papa geschrieben hat... es fing plötzlich an zu leuchten, und dann schneite es. AUWEIA! Das hier ist...<<„Das Reich der vier Götter...“
      GNN Der Mann erschrak und drehte sich ruckartig zu Takiko um.
      „Woher weißt du das? Du bist hier fremd!“
      „Eh?“ Noch ehe Takiko antworten konnte, ging die Tür auf und ein Bedienstete der Hauses kam herein. In seiner Hand hielt er ein Tablett. „Ich bringe etwas zu Essen“, sagte dieser. Doch er erhielt keine Antwort. Die beiden Gäste starrten sich schweigend an. Da sah er die Kettenreste, um den Handgelenken des Mannes, und erschrak. Schnell stellte er das Frühstück auf den Tisch und verließ dann sofort das Zimmer.

      „Du hast, das Reich der vier Götter erwähnt. Sag bloß du bist Genbus....“
      „Mo... Moment mal,“ fiel Takiko ihm ins Wort. „Genbu? Das sagt mir gar nichts!“ Da erinnerte sie sich an den mysteriösen Jungen, der ihr erschienen war, als sie im Schnee gelegen hatte, und an seine Worte. „Die Hüterin des Genbu.“
      „Hüterin des Genbu,“ flüsterte Takiko. Aber nicht leise genug. Denn der fremde Mann hatte sie gehört. Für einen Moment stand er wie erstarrt da, dann lies er sich auf den Stuhl am Tisch nieder.
      „Was ist das? Die Hüterin des Genbu?“ Takiko trat zum Tisch. Sie wollte eine Antwort auf ihre Frage haben.
      „Sieh dir das Tuch an,“ sprach er mit kühler Stimme. Neben dem Tisch, an der Wand, hing ein großes Tuch und darauf war ein Tier zu sehen.






      Genbu, das Tier, welches Takiko schon einmal gesehen hatte. Eine Schildkröte und eine Schlange.
      „Das ist Genbu. Neben Seiryuu, Byakko und Suzaku einer der vier Götter und Schutzgottheiten von Hokkan.“
      „Vier Götter...“
      „Die Hüterin des Genbu, kommt der Sage nach aus einer anderen Welt, wenn Hokkan unterzugehen droht.“ Nun stand Takiko erschrocken da, aber sie hörte weiterhin aufmerksam zu: „Sie scharrt sieben Leute um sich, die sieben Genbu-Seishi, mit deren Hilfe sie Genbu beschwört.
      Dadurch erhält die Hüterin die Kraft, wünsche zu erfüllen und das Land vor dem Untergang zu retten.“
      >>Eine Hüterin, aus einer anderen Welt... die das Land rettet?<<Wieder dachte sie an die Worte des mysteriösen Jungen. „Die Hüterin des Genbu.“
      >>Ich...?<<
      „Das ist nur ein Märchen, nichts weiter. Untergang des Landes... Wir brauchen keine Weiber, die Unglück bringen.“
      „Ja... ja genau, ich bringe euch nur Unglück,“ sprach Takiko hastig. >>Ich muss sofort zurück.<< „Damit hab ich nichts zu tun“
      „Schrei nicht so,“ sagte der Fremde und fing an zu essen. „Keinen Hunger?“ Doch das hörte Takiko nicht. Sie war ganz in Gedanken versunken. >>Ich bin keine Hüterin! Ich muss in meine Welt zurück. Alle machen sich Sorgen.<< Doch dann erinnerte sie sich an etwas anderes: Sie sah ihre tote Mutter, ihren Vater der sie nicht akzeptierte und Oosugi-san, der sie zurückgewiesen hatte, vor sich. >>In meiner Welt... wartet niemand auf mich.<<

      „So ich bin fertig,“ drang die Stimme des Mannes an ihr Ohr. Takiko schaute auf und sah, das er das ganze Essen verputzt hatte. „Ich muss gehen, sonst geraten meine Pläne durcheinander. Mein Geheimnis kann ruhig auffliegen.“ Damit stand er auf und verließ das Zimmer.
      „Moment mal! Ich weiß nicht, in welche Richtung ich muss.“
      „Ich auch nicht...“
      Takiko rannte hinter ihm her. „Sei nicht so gemein. Warte! Ich kenne nicht mal deinen Namen.“
      „Na und? Wir sehen uns nie wieder...“ Aus dem Augenwinkel sah er, wie etwas auf ihn zugeflogen kam. Er blieb stehen und lehnte sich leicht nach hinten.
      TSH AKK Ein Pfeil traf die Wand, und verursachte Risse. Genau in dem Moment stieß Takiko gegen den Rücken des Fremden. „Ups.“
      Zwei weiter Pfeile folgten, denen er geschickt auswich. Dann sah er, wer auf ihn zielte. Er kam ihm bekannt vor und dann fiel es ihm ein. Als sie gestern die Herberge betreten hatten, war ihm ein Mann ins Auge gesprungen, der an seinen Tisch gesessen und zu Abend gegessen hatte. Doch er hatte ihn verdrängt. Warum auch nicht?
      „Ich wusste es,“ rief der fremde Mann von unten. „Du bist Fuuzanki Rimudo.“ (Rimudo der Windschneider) Erneut spannte dieser einen Pfeil in seinen Bogen und zielte auf ihn.
      „ARGH, ich hab vergessen, mich zu verwandeln!“
      „Ri..mudo?“ fragte Takiko. Nun also kannte sie den Namen des fremden Mannes.

      Ein Raunen ging durch die anderen Gäste, die das ganze Spektakel beobachtet hatten.
      „Rimudo? OH, Nein!“
      „Dieser Mörder hat mit seinem Wind tausend Menschen getötet!!“
      >>Eh? Ein Mörder?<< Rimudo drehte sich zu Takiko um und lächelte sie an.
      „Er ist vor der Hinrichtung geflohen?“ fragte ein anderer Gast und dann kam Panik auf.
      Der Mann, der erneut einen Pfeil spannte sprach: „Es kam mir gleich verdächtig vor, als du dich einfach hast gefangen nehmen lassen. Die Beamten dachten, es reichte, dich den Houkyous (Name der Monster) zum Fraß vorzuwerfen. Ich freue mich, dass du fliehen konntest. Das ausgesetzte Kopfgeld beträgt 1000 Ryo!“ BWNN Blitzschnell schoss er weiter Pfeile auf ihn und Takiko ab. SCRASH SCRASH SCRASH
      Rimudo zog Takiko an sich, und sprang mit ihr über die Brüstung auf die große Lampe, die von der Decke hing.
      „Kyah!“ Takiko klammerte sich an Rimudo.
      „So klein und schon Kopfgeldjäger?“ Sein Zeichen erschien, und Rimudo verwandelte sich wieder in die Frau. Ihr Wind zwang den Kopfgeldjäger auszuweichen und so traf der Pfeil nicht sein Ziel – der Pfeil durchtrennte stattdessen das Seil, das die Lampe hielt, die daraufhin krachend zu Boden fiel.
      KYAAA! Die Leute schrien auf und rannten durcheinander. SCRASH
      Rimudo hielt Takiko fest und flog mir ihr durch das Fenster, hinaus auf die Straße.
      „AAAH! Aufhören, ich rufe die Polizei,“ schrie der Hausherr.
      „Schnauze! Das ist meine Beute,“ schrie der Kopfgeldjäger zurück. Er folgte den Beiden nach draußen, jedoch nicht ohne noch drei weitere Pfeile auf sie abzuschießen.

      Rimudo merkte, wie ihm etwas folgte, drehte den Kopf und erkannte die Pfeile. ER hob die Hand und wehrte so mit seinem Wind die Pfeile ab. PYUNG PYUNG PYUNG
      Erschöpft sank Rimudo zu Boden. Takiko hielt ihn fest und verhinderte so, dass er auf den Boden aufschlug. „Du hast noch Fieber?“ Takiko sah, dass er sich wieder in einen Mann zurückverwandelt hatte.
      „Keinen Schritt weiter Rimudo!“ Takiko blickte auf und sah ganz viele Leute, die einen Halbkreis um sie gebildet hatten und alle trugen sie die gleiche Kleidung. Die Polizei. Nur einer von ihnen saß auf einem Pferd. Dieser gab die Befehle. „Da es dir gelungen ist, vom Berg zu flüchten, wirst du auf der Stelle exekutiert!“

      Der Kopfgeldjäger wollte gerade um die Ecke gehen, als er die Polizei erblickte. „Mist, die Polizei!“ Er drückte sich ein Stück in den Schatten. Von hier aus, konnte er nicht gesehen werden, aber umgedreht konnte er von hier das Geschehen beobachten, welches sich auf der Straße abspielte.

      „Weib! Wenn du seine Komplizin bist wird du mit ihm exekutiert. Wenn nicht, halt dich von ihm fern.“
      „He?“ Die Polizei richtete ihre Waffen auf sie.
      „Mist! Ich kann das Zeichen nicht kontrollieren. Nur als Frau, kann ich den Wind benutzen.“ Rimudo richtete seinen Blick auf Takiko.
      „Wie heißt du?“
      „Ta-Takiko,“ stammelte sie.
      „Lauf Takiko! Kehre in dein Land zurück.“ Schweiß rann ihm von der Stirn - das Fieber machte ihm immer noch zu schaffen.
      >>Das soll ein Mörder sein? Er hat mir das Leben gerettet. Auf dem Berg... und gestern Abend...<< Takikos Herz schlug schneller. DODOM DODOM DODOM

      Eine weitere Person nähere sich dem Ort des Geschehens. Er lief über die schneebedeckten Dächer und kam immer näher.

      „Legt an,“ sprach der Kommandant.
      DODOM DODOM DODOMM
      Takiko stellte sich vor Rimudo.

      Der Fremde auf dem Dach zog die Hand unter seinem Umhang hervor. Darin hielt er ein rundes etwas. Er war bereit, es jederzeit, auf das Geschehen dort unten zu werfen.

      Die Polizisten hatten den Finger schon am Abzug und warteten nur noch auf den Befehl.
      „FEUER,“ kam da auch schon der Befehl.
      Da schrie Takiko: Aufhööören!!
      GWOO-OO Silbernes Licht erschien. Es blendete alle. Die Polizisten, den Kopfgeldjäger, den Unbekannten auf dem Dach und Rimudo. Das Licht war so hell, das sie sich die Augen zuhalten mussten.


      Es war Dunkel. Die Sterne leuchteten und keine Wolke war zu sehen. Plötzlich schien es, als würden die Sterne noch heller, noch silberner leuchten.
      Herr Okuda war gerade auf dem Weg in sein Zimmer, als Takikos Haarband, welches er in seiner Hand hielt, anfing zu leuchten. In der anderen Hand, hielt er das Buch.
      „Takiko?“ Er ging in die Hocke und schlug das Buch auf. „Du bist hier drin? Hier in dem Buch? Takiko!“


      Takiko hörte die Stimme ihres Vaters und öffnete die Augen. Um sie herum war nichts. Alles um sie herum war weiß. „Vater?“ Dann sah Takiko ein silbernes Licht, das immer heller wurde. >>Das Licht. Genau wie bei meiner Ankunft.... zurück....? Aber war erwartet mich dort?<<
      Das Buch, welches Herr Okuda aufgeschlagen hatte, fing nun ebenfalls an zu leuchten. Auch Herr Okuda musste die Augen schließen.


      Rimudo öffnete die Augen. Er wollte sehen, was los war. Da legte sich etwas um ihn. Fwapp Der Mann, der das Geschehen vom Dach aus beobachtet hatte, schlug seinen Umhang um ihn.
      „Jetzt, Rimudo-sama“ sprach er.
      „Soruen.“ Rimudo lächelte und dann waren die Beiden verschwunden.

      Das Licht verschwand und Takiko sah ihre Umgebung. Sie war immer noch hier. Sie war nicht nach Hause zurückgekehrt. Noch immer aber blendete das Licht die Polizisten. Da bemerkte sie, dass Rimudo verschwunden war.
      „Rimudo? He, wo bist du plötzlich hin?“ fragte sei.
      GRAPP Jemand packte Takiko am Handgelenken. „Rimudos Komplizin, hab ich dich,“ sprach der Kopfgeldjäger. „Du hast ihm zur Flucht verholfen. Du wirst mich begleiten.“
      >>Waaas?<<


      Zur gleichen Zeit an einem anderen Ort:
      Zwei Pferde standen an einen Baum und wieherten vor Kälte. Nur ein paar Schritte weiter standen Soruen und Rimudo. FHAAA Soruen legte Rimudo einen langen, warmen Mantel um die Schulter und fragte: „Alles in Ordnung, Rimudo-sama?“
      „Ah Soruen, tut mir Leid, dass ich zu spät zu unserer Verabredung gekommen bin.“
      „Dieses Mädchen... Wer ist sie? Jenes silberne Licht stammt nicht aus unserer Welt.“
      „Keine Ahnung,“ antwortete Rimudo und knöpfte seinen Mantel zu.
      „War das... die Hüterin, die aus einer anderen Welt zu uns kommen soll?“
      „Nein! Das war nur eine kleine Nervensäge, die meine Pläne durcheinander gebracht hat. Ich wollte meine Hinrichtung vortäuschen, um heimlich das Land zu verlassen.“
      „Rimudo-sama... sollte Euch tatsächlich die Hüterin des Genbu erschienen sein, wird Euch Euer zweiter Name zu Eurem Schicksal als Stern geleiten. Ihr Seid Uruki, einer der sieben Seishi des Genbu.“
      „Schweig, Soruen!“ Rimudo wollte davon nichts wissen. „Ich werde diesen Namen nie im Leben benutzen. Der Schutz der Hüterin und die Beschwörung von Genbu sind mir völlig schnuppe!“
      „Aber...“ Rimudo drehte sich zu Soruen um und lehnte sich an ihn. „Ich gehorche keiner Frau aus einer anderen Welt! Ich glaube nur an einen... und das bist du. Mein Schicksal erfüllt sich, indem ich Vater besiege!“
      Soruen legte Rimudo eine Hand auf die Schulter. „Dann lasst uns gehen, Rimudo-sama.“


      Takiko und der Kopfgeldjäger hatten die Stadt schon eine weile hinter sich gelassen. Sie saß auf einem Pferd, die Hände auf den Rücken gefesselt, er hinter ihr. Sie war ganz in Gedanken versunken und starrte zum Himmel. >>Diese Stimme, das war Vater! In diesem Buch...<<
      „Alles in Ordnung? Du starrst die ganze Zeit in den Himmel! Verstehe... er hat dich sitzen lassen... Ohne ihn bist du besser dran!“ Stille. „HE! Hörst du mir zu?“
      >>Ich bin im inneren des Buches. Soviel steht fest. Vier Götter... Die Legende des Genbu... Die Kraft alle Wünsche zu erfüllen? Bin ich die Hüterin des Genbu?<<


      Rimudo ritt neben Soruen her, doch auch er war ganz in Gedanken versunken. >>Ist sie vielleicht wirklich die Hüterin des Genbu?<<
      Geändert von Soraya (23.07.2009 um 19:05 Uhr)
      Zwielicht

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    2. #12
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      Standard AW: Fushigi Yuugi Genbu Kaiden

      *endlich gelesen hat*

      Das hat mir beim lesen jetzt richtig Spaß gemacht. Einige Stellen sind zwar noch etwas verwirrend, aber bisher hast du da wirklich ne schöne Adaption geschrieben.

      Es Würde mich mal interessieren wieviele Kapitel du damit bereits abgedeckt hast.

      Naja ich freu mich auf mehr :D
      ~ El Psy Congroo ~

    3. #13
      Koukoku
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      Standard AW: Fushigi Yuugi Genbu Kaiden

      dankeschööön für die kommis

      also um deine frage zu beantworten: zwei Kapis, ich hab die kapitel nicht geändert, nur in 2 Teile geteilt, noch ein Kapi fehlt, dann ist Band 1 fertig.

      Hab gestern etwa 14 1/2 Seiten auf Papier geschrieben = also schon nen Großteil fertig, hoffe das ich bis ende des WE fertig bin und es dann endlich auf lapi schreiben und on stellen kann.

      lg

      21.August - Neuigkeiten!!!:
      Band 1 ist fertig = ) jetzt nur noch auf lapi schreiben und dann gibts bald wieder was zum lesen


      :enjoy *erdbeertee schlürf*
      Geändert von Soraya (21.08.2009 um 18:05 Uhr)
      Zwielicht

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    4. #14
      Koukoku
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      Standard AW: Fushigi Yuugi Genbu Kaiden

      *so hier nun epi 3
      viel spaß beim lesen*


      Episode 3: Schicksalhafte Entscheidung

      Vereinzelt zogen weiße Wolken über den blauen Himmel. Seit etwas einem Tag hatte es nicht mehr geschneit. Takiko und der Kopfgeldjäger stiegen vom Pferd ab. Dieses brauchte eine Pause, aber auch sie Beide. Fast den ganzen Tag hatten sie auf dem Rücken des Tieres verbracht.

      Sie betraten eine Höhle, Takiko lief vor dem Kopfgeldjäger her und schließlich gab er ihr einen Stoß in den Rücken. Sie stolperte, prallte gegen die Felswand und ließ sich dann benommen auf den Boden sinken. „Aua! Sag mal wo bringst du mich hin? Was hast du vor?“
      Du bist doch Rimudos Mädchen, oder nicht? Du hast ihm mit einer Art Blitz zur Flucht verholfen. Ich benutze dich als Köder.“
      „Was redest du da?“ fauchte Takiko zurück. „Ich bin nicht sein Mädchen! Ich weiß nicht mal ob er Mann oder Frau ist.“
      „Aber du hast die Nacht mit ihm verbracht,“ konterte der Kopfgeldjäger. Takiko wurde rot, als sie daran dachte, wie sie neben Rimudo im Bett gelgen hatte. Sie versuchte sich zu verteidigen: „Nein! Das war so... Er hatte Fieber und....“
      „Er hat tausend Menschen getötet und wird von der Polizei gesucht. Du bist sein Mädchen, erzähl mir nichts! Ich behalte dich als Geisel, bis der Kerl auftaucht.“

      Takiko schwieg und schaute zu Boden. >>Rimudo ist ein rätselhafter Mensch. Mal Mann, mal Frau... er verfügt über eine seltsame Kraft. Wenn man denkt er ist zu Grob, wird er plötzlich ganz nett und sanft.<<
      Während Takiko ihren Gedanken nach hing, hatte der Kopfgeldjäger Holz gesammelt, welches verstreut in der Höhle lag und hatte ein kleines Feuer entfacht. Nun saß er davor und spannte seinen Bogen.
      Takiko seufzte leise.>>Aber er hat mich im Stich gelassen. Jetzt bin ich eine Geisel. Ich muss hier Weg! Ich will in meine alte Welt zurück....<<

      „Sag mal?“ fragte Takiko nach einer Weile, „wie willst du Rimudo anlocken? Woher soll er wissen, dass ich hier bin?“ Der Kopfgeldjäger sah verwundert drein, dann stammelte er: „Mir fällt schon noch was ein.“
      „Wenn du mich losbindest, könnte ich das Licht herbeirufen. Das ist unser Zeichen! Rimudo kann es von weitem sehen.“
      Verwirrt glotzte der Kopfgeldjäger sie an. „Wieso willst du mir helfen?“
      „Ich.... bin wütend, weil er mich hat sitzen lassen!“

      Der Kopfgeldjäger überlegte einen Moment, war dann aber damit einverstanden und ging mit Takiko aus der Höhle.
      „Versuch nicht zu fliehen. Ich kenne kein erbarmen!“ warnte er sie. Er öffnete Takikos Fesseln. „Na los, gib das Zeichen!“

      Vorsichtig schaute Takiko sich um. Im Schnee, unweit von ihr entfährnt lag ein abgebrochener Ast. Blitzschnell griff sie danach und schlug dem Kopfgeldjäger damit auf den Hinterkopf. BASH Er fiel in den Schnee und blieb liegen. Ohne weiter darüber nachzudenken, lies Takiko den Ast fallen und rannte los. Doch der Schnee erschwerte ihre Flucht. >>Wenn ich ein Fahrrad hätte, dann...<<

      TSHAKK TSHAKK Etwas flog ganz dicht an Takiko vorbei. Aus Angst, trat sie noch näher an die Felswand und schloss die Augen. Als die Geräusche verklungen waren, öffnete sie ihre Augen wieder. Sie wollte von der Felswand zurück treten, doch dies ging nicht. „Eh?“ Takiko drehte den Kopf ein Stück und sah, Pfeile die an ihrer Kleidung hingen und sie somit gefangen war. „Oh nein!!!“
      „Du verdammte...!“ Der Kopfgeldjäger stand hinter Takiko – Pfeil und Bogen im Anschlag. Er war sauer. //Teufelsgesicht//

      Er löste die Pfeile von ihrer Kleidung, packte sie an Hüfte und Oberkörper und trug sie zurück zur Höhle. Doch so leicht, gab Takiko nicht auf. „Lass mich los! Nimm die Finger weg!“ schrie sie und versuchte sich aus seinem Griff zu befreien.
      „Hör auf zu zappeln!“ Der Kopfgeldjäger hatte Mühe Takiko fest zu halten. Da trat er mit seinem Fuß auf eine Eisfläche. RUTSCH
      „WAH!“
      „KYAH!“ Es gab einen Aufprall DUSCH und die beiden lagen auf dem Boden. Der Kopfgeldjäger lag auf Takiko und ihre Gesichter waren nur wenige Zentimeter von einander entfährnt. Beide wurden rot, und für einen Moment, blieben sie so liegen. Keiner wusste was er sagen sollte. Dann bemerkte Takiko das Missgeschick. KYAAA!

      Die Hand des Kopfgeldjägers lag auf ihrer Brust. „Du perverser Lüstling!“
      „Ich bin ausgerutscht, Lass los, du ziehst mich aus...“
      Mit ihrer linken Hand, drückte Takiko gegen sein Kinn und somit nach oben. BAKOMM Ein abgebrochener Ast traf den Kopfgeldjäger am Kopf. >>Schon wieder...<<

      „He... Hey....“ Der Kopfgeldjäger lies den Kopf auf ihre Schulter sinken. Takiko hielt sich an seinem Mantel, an der Schulter, fest und wollte ihn zurück ziehen. Dabei Rutsche der Mantel nach unten und auf seiner nackten Schulter, kam ein Zeichen zum Vorschein. Takiko sah es sofort. >>Ein Schriftzeichen. Wie auf Rimudos Brust!<<

      „Wer?“ Der Kopfgeldjäger fasste sich an den Kopf und drehte sich um.
      ICH!!“ Eine Frau, etwa in dem alter, in dem Takikos verstorbene Mutter war, stand hinter ihm und blickte ihn böse an.
      WAAAH, MAMA!“

      Das Holz knisterte und die Flammen warfen Schatten an die Wände. Takiko saß neben dem Feuer, die fremde Frau ihr gegenüber und schimpfte: „Also wirklich, so ein Flegel!“ SHUUU Sie hatte die Hand zur Faust geballt und ihren Sohn geschlagen. //Verprügelter Chibi, mit Beule am Kopf, Blut das aus dem Mund läuft und ein zugeschwollenes Gesicht//
      „Ich such ihn überall und er amüsiert sich mit fremden Mädchen!!“
      „Lüge...“ stotterte er. Doch seine Mutter beachtete ihn nicht weiter, sondern blickte Takiko mit einem freundlichen Lächeln an.
      „Keine Angst, junges Fräulein. Ich bin Boraate und das ist Chamuka,“ stellte sie sich und ihren Sohn vor. Sie nahm die Hand von Takiko. „Oje, Ihr seid ganz kalt,“ sprach Boraate. Diese Worte erinnerten Takiko an ihre eigene Mutter.

      Sie war noch klein gewesen und hatte mit ihren Freundinnen draußen in der Kälte gespielt. Als sie am Abend nach Hause kam, hatte ihre Mutter ihre kleinen Hände in die ihre gelegt, war in die Hocke gegangen und sprach: „Deine Hände sind fast erfroren! Komm, Mutter wärmt dich.“

      „MAMA! Dieses Weib ist... ich meine, ich will das Kopfgeld... äh...“
      „Kopfgeld hin oder her! Das ist kein Grund, einfach weg zu laufen. Ich war krank vor Sorge!“ Die Beiden schrien sich an und schienen Takiko völlig vergessen zu haben. Denn erst, als sie anfing zu schluchzen und zu weinen, beendeten Mutter und Sohn ihren Streit.
      Chamuka erschrak und fragte erschrocken: „Waaas? Warum weinst du? Wegen mir? Hab ich was falsches gesagt?“
      „Du...“ fing seine Mutter an doch Takiko war schneller: „Ich musste an meine Mutter denken. Sie ist gestorben. Ich... konnte nichts für sie tun.“ Sie wischte sich die Tränen aus den Augen. Boraate legte ihr behutsam eine Hand auf den Rücken. Chamuka sah verlegn und schweigsam zur Seite.
      „Ich tut mir Leid... wie furchtbar! Aus welcher Gegend kommt Ihr?“ fragte Boraate. „Der Tracht nach seid ihr nicht aus Sairou. Kommt Ihr aus Kounan? Oder einem fremden Land?“

      „Sag bloss du kommst aus Kutou!“ mischte sich nun auch Chamuka in das Gespräch ein.
      „Nie davon gehört...“
      „Das ist ein großes Reich im Osten, das unser Land Hokkan bedroht. Einer der vier Götter, Seiryuu, beschützt es. Wenn die Hüterin des Genbu erscheinen würde...“ Takiko wurde hellhörig und Chamuka schaute böse zur Seite. „... könnte sie mit den sieben Seishi zusammen Genbu beschwören und unser Land beschützen.“
      Takiko dachte nach und wieder sah sie das fremde Kind, das auf sie gezeigt hatte, als sie im Schnee gelegen hatte und sprach: „Das ist sie! Die Hüterin des Genbu!“
      „Ich...“ flüsterte Takiko.

      „Fang nicht wieder damit an!“ Chamuka wurde wütend und stand auf. „Die Hüterin des Genbu ist nur eine Legende.“
      „Chamuka...“
      „Verdammt!!“
      „Ob es dir gefällt oder nicht, die sieben Seishi gibt es wirklich. Und du bist eine von ihnen!
      Tomite – das schwarze Zeichen *(steht für Leere, Fruchtlosigkeit, Dummheit)* auf deinem Rücken beweist, dass du einer der sieben Genbu-Seishi bist, die die Hüterin beschützen!

      Erschrocken riss Takiko die Augen auf und hielt sich die Hand vor den Mund. >>Die sieben Genbu-Seishi, die die Hüterin beschützen?<<Sie erinnerte sich an Rimudo, denn auch er hatte ein solches Zeichen. >>Dann ist Rimudo auch...? Davon hat er mir nichts gesagt.<< Und sie erinnerte sich an die Worte, die Rimudo gesprochen hatte: „Das ist nur ein Märchen, nichts weiter. Wir brauchen keine Weiber, die Unglück bringen.“

      „Das Zeichen ist ein Fluch! Die Hüterin und die sieben Seishi sind Teil einer unglückseligen Prophezeiung vom Untergang des Landes!“
      „Trotzdem glaube ich weiter an sie,“ sprach Boraate. „Die sieben Seishi... du wirst unser Land retten! Und die Hüterin aus einer anderen Welt wird erscheinen. Sie wird ein silbernes Licht aussenden und...“
      „Ich habe noch nie ein silbernes Licht ge....“ mitten im Satz brach Chamuka ab und drehte sich zu Takiko um.
      „Du... DU BIST DIE...?
      „Was? Was bin ich?!“


      Drei Tage später, Kutou-Territorium:

      Rimudo und sein Begleiter hatten den Wald hinter sich gelassen und folgten nun der schmalen Straße. Zu ihrer rechten Seite, floss ein Fluss und weiter hinten, konnte man die Berge erkennen. Auf der anderen Seite, säumten Sträucher und vereinzelte Bäume den Weg.
      „Wir sind in Kutou. Hier liegt kein Schnee, Soruen.“ Rimudo lächelte ein wenig.
      „So weit von zu Hause fort, ahnt niemand, dass Ihr ein Genbu-Seishi seid,“ sprach sein Begleiter. „Die Legende ist mir egal, aber keiner darf erfahren, dass ich aus Hokkan komme.“
      „Komisches Gefühl, unerkannt durch Feindesland zu reisen.“
      „In Kutou Tracht und mit falschen Papieren, bin ich hier ein unbeschriebenes Blatt!“
      Ein Windstoß kam und schon riss Rimudo die Zügel seines Pferdes herum und trieb es vorwärts.
      „Rimudo-sama?“
      „Der Wind... Ich höre Schreie und rieche Blut.

      Sie näherten sich dem Ziel und Rimudo sah, was Sache war. Pferde lagen Tod am Boden. Pfeile steckten in den Pferden, in einem sogar ein Schwert. Menschen lagen verletzt und blutend auf dem Boden. Andere versuchten ihre Habseligkeiten und vor allem ihre Frauen und Kinder vor den Banditen zu schützen. Rimudo holte seine Waffe, sein Chakram, hervor und stürmte los.
      „Rimudo-sama!“
      „Das schaffe ich ohne die Hilfe des Windes,“ sprach er.

      „Kyaaa!“ schrie eine Frau auf. Der Anführer hatte sich die Frau über die Schulter geworfen und schrie: „HA, HA, Ha! Tötet alle Männer!!“
      Rimudo kam von hinten, sprang, schwang sein Chakram und landete zwischen den Männern.

      Ganz in der Nähe des Geschehens, auf einem Hügel, beobachtete ein Mann auf einem Schimmel, das Schauspiel. Ein prunktvolles Geschirr spannte sich um das Pferd. Etwas weiter hinten, stand ein zweites Pferd mit seinem Reiter.
      „Da unten...“ sprach der Mann, der auf dem Schimmel saß.
      „Das sind Bergräuber,“ antwortete der andere Mann.
      „Ich meine den Mann dort. Er bewegt sich wie der Wind.“

      Rimudo tötete die Räuber, ohne zu zögern. Die, die noch übrig waren, ergriffen schreiend die Flucht. SWOOOSH Rimudo fing sein Chakram und lies es einmal um seinen Kopf kreisen, ehe er sich umdrehte und zu Soruen lief. Staunend, dankend aber auch etwas ängstlich, blicken die geretteten ihm nach.
      >>So ein Angeber!<< dachte Soruen.
      „Das dürfte genügen,“ sprach Rimudo und fügte in Gedanken hinzu: >>Mir fehlt die Übung...<<
      „Habt vielen Dank! Vielen Dank!“ bedanken sich die Menschen. Aber darauf achtete Rimudo nicht mehr. An seiner Wange und Klamotten hing Blut, das würde er später säubern.

      Aus dem Augenwinkel bemerkte er ein weißes Pferd, das direkt auf ihn zu hielt. Er reagierte blitzschnell, als der Reiter vom Pferd sprang und auf ihn zusprang.
      Schwert traf auf Chakra. KSHAGN Der Unbekannte landete hinter Rimudo, sofort drehte er sich um, um ihm nicht schutzlos ausgeliefert zu sein. Er machte einen Schritt zurück, sich bereit, sein Chakram zu werfen. Swush Da streckte der Unbekannte seine Hand Richtung Rimudo aus, als wolle er ihn davon abhalten anzugreifen und sprach: „Das war nicht übel!“
      „Wer?“
      „Mein Name ist Hakei,“ stellte sich der Unbekannte mit den blonden Haaren und strahlend blauen Augen vor. „Sohn von Kaiser Kanki.“
      >>Der Kronprinz von Kutou<< dachten Soruen und Rimudo gleichzeitig. Rimudo ging vor dem Kronprinzen in die Knie und senkte den Kopf.
      „Ich habe dich kämpfen sehen. Du bist noch etwas ungelenk, hast aber Talent. Du gefällst mir. Willst du mich begleiten? “ Rimudo schielte zu Soruen, doch dieser schaute zu Boden.
      „Sag mir deinen Namen,“ verlangte der Kronprinz zu wissen.
      „Taki,“ antwortete Rimudo.
      „Komm Taki. Wir reiten in die Hauptstadt.“ Der Kronprinz stieg auf sein Pferd.
      >>Hm... Taki also. Dabei hatte Soruen bereits einen Namen für mich ausgesucht. Warum habe ich den Namen dieses Mädchens gewählt?<< In seinem Geiste, sah er Takiko vor sich. >>Takiko... Ob sie in ihre Welt zurückgekehrt ist?<<


      „Aber... ich bin nicht die Hüterin des Genbu!“ versuchte es Takiko erneut. Sie saß auf einem Stuhl, hatte die Hände wie zum Gebet gefaltet und sagte: „Ich bin eine Schülerin aus Japan, die sich in diese Welt verirrt hat.“ Doch die Leute schienen ihr nicht zuhören zu wollen.
      „So esst doch, werte Hüterin des Genbu,“ sprach eine Frau.
      „Hören Sie mir eigentlich zu?“
      „Aber ja, Hüterin.“

      Chamuka saß in der Ecke des Zeltes, im Schneidersitz, und murmelte: „Sinnlos. Das ganze Dorf ist aus dem Häuschen, allen voran Mama.“
      „Vor einer Woche hast du mich hierher gebracht. Ich muss in meine Welt zurück.“
      „Warum wird mein Lockvogel für Rimudo von allen bewirtet?“ fragte sich Chamuka und ignorierte Takiko.
      „Halt die Klappe!“ fuhr sie ihn an. „Zischen uns ist nichts gewesen! Es gibt jemanden, den ich schon lange liebe.“
      Chamuka war zurückgewichen, da Takiko immer näher gekommen war. Nun wurden beide rot, als ihre Gesichter erneut so nahe beieinander waren. Takiko lehnte sich ein Stück zurück. „Aber er weiß nichts davon...“ >>Oosugi-san... Ob er bereits nach Tokio zurückgefahren ist? Zurück zu seiner Frau und Suzuno-chan? Er weiß sicher nicht, dass ich in diesem Buch gefangen bin. Ob Vater das Buch aufgeschlagen hat und mir zusieht?<<

      Verlegen schaute Chamuka weg, dann aber fragte er: „ Dieser Jemand stammt aus deinem Land? Du willst zu ihm zurück?“
      „Nein...“ Er, erwidert meine Gefühle nicht. Doch meine Mutter wartet auf ihr Begräbnis.“
      „Hüterin,“ sprach eine kleine Mädchenstimme. Sie blickte auf und schaute in zwei Kinderaugen. Das Mädchen hatte ihre Haare zu zwei Zöpfen geflochten und der Junge trug eine selbst gestrickte Mütze. Das kleine Mädchen hielt in ihrer Hand ein paar Blumen.
      „Die haben wir für dich gepflückt, weil du so traurig aussiehst,“ sprach das Mädchen. Takiko lächelte. „Danke.“
      „Hüterin.... Seit damals, gab es nicht mehr dieses Licht!“ Chamuka kratze sich am Kopf. Da kam seine Mutter, Boraate, von hinten und verpasste ihm eine Kopfnuss. Lächelnd blickte sie nun Takiko an. „Hüterin! Die Sonne scheint, ich führe Euch an einen schönen Ort!“
      Geändert von Soraya (27.09.2009 um 18:58 Uhr)
      Zwielicht

      Trenne dich nie von deinen Träumen. Wenn sie verschwunden sind wirst du weiter existieren, doch aufgehört haben zu leben.

    5. #15
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      Standard AW: Fushigi Yuugi Genbu Kaiden

      Episode 3: Schicksalhafte Entscheidung - Teil 2


      Sonnenstrahlen drangen durch die Bäume und tauchten diese in ein warmes Licht. Boraate hatte Takiko zu einem kleinen See gebracht, in dem sie nun stand – bis zu den Schultern im Wasser und fröstelte. „...Brrrr....“
      „Na, das tut gut, nicht wahr?“
      „Ja sehr.“ Auch wenn es kalt war, musste Takiko zugeben, das es ihr gut tat.
      >>Wie zieh ich mich aus der Affäre? Alle sind felsenfest davon überzeugt, dass ich die Hüterin des Genbu bin.<<


      Wachposten:
      Chamuka saß auf einem Felsen, die Beine überkreuzt und schmollte. >>Mist! Wieso muss ich Wache schieben? ... Takiko...<<


      „Ich wasche Euch den Rücken, Hüterin.“ Boraate lächelte, nahm ein Tuch und rieb damit Takiko über den Rücken.
      „Boraate-san, bitte nenen Sie mich nicht Hüterin.“
      „Aber Ihr seid die Hüterin, die unser Land retten wird! Bald werdet Ihr den Schutzgott Genbu beschwören.“
      >>???<< Takiko verstand nur Bahnhof. „Ich glaube nicht, dass ich zu so etwas imstande bin. Ich war noch nie zu irgendwas nütze.“ >>Darum hat Vater mich nicht lieb. Ich habe Mutter sterben lassen...<<
      „Aber wir brauchen Euch. Ihr habt unser Land gesehen. Hier herrscht ein raues Klima. Es gibt strenge Winter, Sandstürme und Brände. Chamuka macht als Kopfgeldjäger jagd auf gesuchte Verbrecher, weil wir so arm sind. Dabei ist unser Land reich an Bodenschätzen. Und genau darauf hat es das Militärregime von Kutou abgesehen. Irgendwann wird es sicher Krieg geben.“
      >>Krieg?<<


      Chamuka kletterte die Felsen nach oben. „Nur noch ein Stück,“ sprach er zu sich selbst. Sobald er die zwei großen Felsbröcke erreicht hätte, hätte er einen guten Blick auf den See gehabt – und auf Takiko. Doch soweit kam es nicht. Er erschrak, als er jemanden seinen Namen rufen hörte: „Chamuka.“
      „WAH! Ich wollte mir nur die Beinde vertreten!“ sprudelte es aus ihm heraus. Dann drehte er sich um und uns erkannte den Mann. Er war aus seinem Dorf. Er hatte eine Platzwunde am Kopf und seine Kleidung war mit Blut befleckt.
      „Das Dorf... Die Hüterin.. Hi... Hilfe...“ stammelte der Mann, dann kippte er vorn über und bewegte sich nicht mehr. Ein Pfeil steckte in seinem Rücken.
      „Diese Pfeile...?!“ Chamuka wurde blass.


      Takiko saß noch immer auf dem Fels, die Füße baumelten im Wasser und sie hörte Boraate aufmerksam zu.
      „Chamuka will sein Schicksal nicht akzeptieren, doch ich habe immer gewusst, das Ihr meinem Sohn eines Tages erscheinen würdet. Unser Land braucht Euch und die sieben Seishi.“
      >>Ich werde gebraucht?<<
      Genau in diesem Moment hörten die Beiden Chamuka rufen: „Mama! Etwas schreckliches...“ er kam hinter dem Felsen hervor und erstarrte mitten im Satz.
      „Kyaaa!“ Takiko hob kleine Steine auf und warf Chamuka damit ab.
      „Chamuka!!“ seine Mutter wurde böse.
      „Nein..“ versuchte er sich zu verteidigen und drehte sich schnell und mit rotem Gesicht um. „Das Dorf wird angegriffen. Von der Kutou-Armee!“ Takiko und Boraate erschraken. Schnell half Boraate Takiko beim anziehen ihrer Kleidung.


      Die Kutou-Armee schoss brennende Pfeile auf die Zelte, trieb Frauen, Männer und Kinder heraus und tötete die Männer. Auch das wenige Vieh, wurde nicht verschont.


      „Was? Aber warum?“ fragte Takiko als sie mit Chamuka und seiner Mutter durch den Wald rannten.
      „Die Mistkerle greifen uns immer wieder an. Viele Stämme wurden bereits besiegt,“ erklärte Chamuka. Boraate hielt Takiko an der Schulter fest und sprach: „Ihr seid in großer Gefahr Hüterin. Versteckt Euch.“
      „Der Kerl muss hier irgendwo sein“ hörten die drei ein tiefe Männerstimme sagen. „Sucht die ganze Gegend ab.“
      Sie suchten Schutz zwischen den Bäumen und beobachteten leise.
      Gleichzeitig erkannten Chamuka und Takiko einen der Reiter der Kutou-Armee.
      „Rimudo?“ rief Takiko entsetzt und richtete sich auf. Chamuka reagierte anders: Er zog einen Pfeil aus seinem Köcher, spannte den Bogen und schoss.


      Rimudo hörte ein Rascheln und als er leicht den Kopf drehte, sah er Takiko und Chamuka zwischen den Bäumen stehen – der gerade seinen Pfeil abschoss. Er reagierte schnell und konnte somit dem Pfeil ausweichen.
      „Da drüben,“ rief ein Mann und zeigte auf die Beiden.
      SURR SURR Pfeile wurden von der Kutou-Armee abgeschossen und folgen direkt auf Takiko zu.
      Die Pfeile trafen. Entsetzt hatte Chamuka den Mund aufgerissen, bis er begriff, was gerade passiert war.
      „MAMAAA!“
      Boraate hatte sich schützend vor Takiko gestellt und die Arme um sie geschlungen. Takiko spürte wie sie ihre Hände hinter ihrem Rücken zur Faust geballt hatte. Nun steckten die Pfeile in ihrem Rücken. Bewegungsunfähig stand Takiko da – es war ein Schock für sie.
      „Mama halt durch.“ Und schon war er bei seiner Mutter, um ihr zu helfen.
      „Rette die... Hüterin... Sie muss.... unsere Wünsche... Du bist der Genbu-Seishi... Tomite...“ dann sackte sie bewusstlos auf den Boden.


      Erschrocken, war auch jemand anderes – Rimudo. Er saß auf seinem Pferd und hatte vor Schreck die Augen weit aufgerissen.
      >>Takiko! Was macht sie hier?<<


      Chamuka wurde wütend. „Du Schwein! Du hast meine Mutter...“ TSH AA Das Zeichen auf seiner Schulter fing an zu leuchten und er setzte seine Kräfte als Seishi-Tomite ein.
      BWOOO Eis kam aus seinen Händen, schnell Formte es sich zu Schwertklingen und sauste auf die Soldaten nieder.
      Erschrocken schrieen die Soldaten auf, als einige von ihnen Tod zu Boden stürzten, und andere in das Eis eingeschlossen wurden.


      Rimudo hob seinen Arm und sich vor dem Eis zu schützen. „Diese Kraft...“ Er sah auf, als Tomite seinen Namen rief: „Rimudo!!“ Tomite war so außer sich, dass er auch Rimudo angriff.
      TSHA AA Auch das Zeichen von Rimudo erschien und er verwandelte sich in eine Frau. Mit ihrer Kraft, dem Wind, konnte sie Tomites Angriff abwehren. Doch er wurde abgelenkt, als der Soldat, der neben ihm ritt, vom Pferd fiel.
      „Verdammt! Mein Wind...“ Die Faust von Tomite traf Rimudo ins Gesicht, dann hielt sich etwas an ihrer Schulter fest – Tomite und warf sie vom Pferd.

      „Chamuka! Rimudo!“ rief Takiko. Einerseits wollte sie zu den Beiden, andererseits wollte sie die verletzte Boraate nicht alleine lassen. Sie hörte wie der Komandant den Befehl zum Rückzug ab: „Rückzug! Rückzug!“

      Rimudo und Tomite wälzten sich auf dem Boden. Aber ihr Kampf war noch nicht zu Ende. „Du Mistkerl,“ rief Tomite. Er wollte Rimudo am Hemd fassen und ihn zu sich ziehen, da GRAPP fasste er an ihre Brust. „Eh? Was ist das?“ Rimudo lies sich nach hinten fallen und trat Tomite von sich weg. Als sie sich wenige Sekunden später wieder gegenüber standen, bereit weiter zu kämpfen, sah Tomite das Zeichen auf Rimudos Brust. Und sie begriffen.
      „Du bist ein Seishi?“ riefen sie gleichzeitig. Nur Sekunden später traf Tomite etwas hart am Bein TSH-HH Er strauchelte und ging in die Hocke. Rimudo schaute sich um und erkannte Soruen, weiter hinten im Wald. „Soruen!“ Rimudo benutzen den Wind, und war verschwunden.
      „Wa...warte,“ rief Tomite, doch Rimudo war schon verschwunden. „Mist.“


      Menschen lagen tot auf der Straße. Pfeile steckten in ihren Körpern. Anderen hatte man der Klinge von Schwertern die Kehle durchgeschnitten. Die Nacht war hereingebrochen. Der Himmel hatte sich verdunkelt, dass Sterne und Mond nicht zu erkennen waren.
      „Boraate-san,“ sprach Takiko. Sie kniete neben der Verletzen und wusste nicht wie sie ihr helfen sollte. Aber andere Dorfbewohner kümmerten sich um sie.
      „Boraate-san, halten sie durch.“
      „Mama!“
      „Ich habt mich beschützt,“ sprach Takiko leise.
      „Das war doch selbstverständlich. Ihr seid unsere Hüterin.“
      „Aber...“
      „Wenn Euch etwas zugestoßen wäre, hätte das Eure Frau Mutter sicher sehr traurig gemacht.“ Kaum hatte sie das ausgesprochen, musste Takiko an ihre Mutter denken.
      Neben Takiko saß eine junge Frau und hielt ihr verletztes Kind weinend in den Armen. >>Dieses Kind...<< Sie hatte das Mädchen schon einmal gesehen. Und nach kurzem nachdenken, fiel ihr es wieder ein. Genau das kleine Mädchen, dass ihr die Blumen geschenkt und sie Hüterin genannt hatte.
      „Hüterin!“ sprach ein älterer Mann und schaute sie flehend an. Auch die anderen Leute die sich ebenfalls im Zelt befanden schauten sie an.
      „Hüterin...“
      „Hüterin des Genbu...“ Immer wieder nannten diese Leite Takiko so. Und dann, hatte sie einen Entschluss gefasst. Sie würde diesen Leuten helfen.
      Sie nahm die Hand von Boraate und drückte sie leicht. „Ich...“ begann sie, doch weiter kam sie nicht. Ein heftiger Wind kam auf Hyuuu und dann hörte sie die Stimme: „Schweig! Erkläre dich nicht zur Hüterin! Sonst wirst du zusammen mit den sieben Seishi sterben!!“
      „Rimudo...“ Takiko drehte sich erschrocken und verwundert zu gleich um. Dann ging sie aus dem Zelt und stand ihm gegenüber.
      „Schuft“, rief Tomite und folgte ihr. Er wollte sich wieder mit Rimudo anlegen, doch Takiko streckte ihre rechte Hand aus und bat ihn so, dies nicht zu tun.

      „Was soll das heißen?“ fragte sie. „Du bist selbst einer der sieben Seishi. Du wurdest geboren um dieses Land Hokkan zu beschützen. Warum dienst du Kutou?“
      „...Du bist eine Fremde... Das geht dich nichts an,“ sprach er tonlos.
      „Das geht mich sehr wohl etwas an! Chamukas mutter wurde meinetwegen schwer verletzt. Sie hält mich für die Hüterin... Ich kann mich nicht einfach aus allem raushalten.“
      „Du wolltest doch in dein Land zurückkehren?!“
      „Ja, das wollte ich, aber...“ Takiko dachte an ihren Vater. >>Du hast mich nie gebraucht Vater<< und an seine Worte: „Wärst du ein Junge dann...“ und sie dachte an Oosugi-san an ihre und seine Worte: „Tut mir leid... ich...<<
      „...Chamukas Mutter und die Leite im Dorf brauchen mich. Ich traue mir zwar nicht viel zu und habe wenig Kraft und ich weiß nicht, ob ich der Aufgabe gewachsen bin, diesen Genbu zu beschwören und wünsche zu erfüllen, aber...“ in diesem Moment, dachte sie an die Worte von Boorate-san: >>Wir brauchen Euch<<
      „...du hast keine Ahnung, wie glücklich es mich macht, gebraucht zu werden! Oder was das für ein Gefühl ist, dass ich einmal in meinem Leben zu etwas nützlich sein kann.“
      Schweigend hörte Rimudo ihr zu. Doch als er die nächsten Worte hörte, die sie sprach, war er für einen Moment sprachlos.
      Takiko legte sich die rechte Hand auf die Brust und sprach: „Hiermit erkläre ich mich zur Hüterin des Genbu!“
      Für ein paar Sekunden sah Rimudo traurig aus, dann aber verwandelte er sich in eine Frau und sprach: „Pfft... Dumme Ganz! Ich habe dich gewarnt, du wirst sterben...“ Heftiger Wind kam auf SWOOO-SH „Rimudo... warte.“ Dann war er verschwunden. „Warum?“ fragte sich Takiko und schaute traurig in die Ferne.


      Irgendwo im Lande Hokkan:
      „Die Hüterin des Genbu ist erschienen?“ fragte eine Männerstimme.
      „Ja, ganz recht,“ antwortete eine alte Frau. Sie hatte viele Falten im Gesicht, trug aber prächtige Kleider. „Sie ist bereits unterwegs, um die sieben Seishi zu versammeln. Wie es in der Schrift von den vier Göttern prophezeit wird, die Fürst Tai-Itsu den Menschen gegeben hat. Früher oder später wird sie Euer Untergang sein.“
      „Pff... Unsinn! Die Prophezeiung wird sich nicht erfüllen. Ich werde die Hüterin und ihre Seishi töten. Koste es, was es wolle.“


      Die ersten Sonnenstrahlen tauchten über dem Dorf auf, als Takiko und Tomite aufbruch-bereit waren. „Soll ich nicht doch bleiben, bis Sie wieder gesund sind?“ fragte Takiko. Doch Boraate schüttelte den Kopf: „Nein, Hüterin. Ich bete das Ihr die sieben Seishi schnell finden werdet.“
      „Also dann geh ich jetzt.“ Takiko schwang sich auf den Rücken des Pferdes. Tomite wollte gerade auch aufsteigen, da sagte seine Mutter zu ihm: „Tomite, gib gut auf unsere Hüterin acht!“ Tomite nickte, dann stieg auch er auf das Pferd und sie ritten los.
      „Mir bleibt keine Wahl... Wenn sie mich so ansieht, kann ich ihr nichts abschlagen. Also werde ich dich beschützen.“ Und leise murmelte er: „Ein Glück, dass du nicht Rimudos Freundin bist.“
      „Was? Was hast du gesagt?“
      „Nichts! Ich meinte nur, so ein Mist, dass Rimudo jetzt für Kutou ist.“ Darauf schwieg Takiko. Was sollte sie auch sagen. Sie dachte an die Worte, die Rimudo zu ihr gesagt hatte. „Erkläre dich nicht zur Hüterin! Sonst wirst du zusammen mit den sieben Seishi sterben!“
      >>Wie hat Rimudo das gemeint? Jetzt gibt es kein zurück mehr. Ich muss die anderen Seishi finden.<<


      Band 1 – Ende
      Geändert von Soraya (27.09.2009 um 19:02 Uhr)
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    6. #16
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      Standard AW: Fushigi Yuugi Genbu Kaiden

      *so hier hab ich nun endlich angefangen Band 2 zu schreiben, ist zwar noch nicht so viel, aber es kommt -nach und nach*


      Episode 4: Die Jungfrau der silbernen Wellen

      Herr Okuda hatte das Buch – das Reich der vier Götter – aufgeschlagen und las darin. Doch er wurde unterbrochen. „Okuda-Sensei!!“ Herr Okuda blickte auf. „Oosugi-san?“ Dieser kam zu ihm gelaufen, ganz außer Atem. „Ich habe die Polizei verständigt, und die Leute im Dorf gebeten, uns bei der Suche zu helfen.“ Oosugi kniete sich zu seinem Sensei auf den Boden. „Da ist noch etwas...,“ begann er zögernd. „Ich habe erfahren, das meine Tochter Suzuno seit gestern hohes Fieber hat. Ich muss sofort zurück nach Tokio.“
      „Deine Tochter...“
      „Sobald es ihr besser geht, komme ich wieder. Ich hoffe, das Takiko bis dahin wieder da ist.“ Stille. Es dauerte eine Weile bis Herr Okuda sprach: „Oosugi?“
      „Ja?“ antwortete dieser fragend.
      „Takiko ist in dich verliebt, nicht wahr?“ Oosugi schwieg und senkte den Kopf.
      „Hör zu, ich will dir keine Vorhaltungen machen“, fuhr Herr Okuda fort. „Im Grunde, weiß ich überhaupt nichts über meine Tochter.“
      „Sensei! Vielleicht ist es meine Schuld, dass sie verschwunden ist.“
      „Nein. Ich bin an allem Schuld. Danke Oosugi. Geh ruhig, ich melde mich bei dir.“

      Oosugi stand auf, verbeugte sich noch einmal vor seinem Sensei und verließ dann das Haus.
      Seufzend blickte er hinauf zu dem Sternen übersäten Himmel. >>Taki-chan... Ich habe auf deine Gefühle keine Rücksicht genommen.<< Er dachte an Takikos Worte: „Ich wollte immer, dass Sie bei uns bleiben!“ >>Ich habe dich im Stich gelassen. Tut mir Leid. Bitte komm wohlbehalten zurück, Takiko!<<

      Herr Okuda ging in das Zimmer, in dem seine tote Frau lag, und ließ sich neben sie auf den Boden nieder. „Yoshie... Was soll ich nur tun?“ fragte er leise, verzweifelt. „Es tut mir Leid, aber ich kann Oosugi unmöglich erzählen, dass Takiko in dem Buch verschwunden ist, oder dass sie ihren Vater hasst.“ Er schlug das Buch wieder auf um mitzulesen und flüsterte ihren Namen: „Takiko“


      Takiko und Tomite hatten an einem See halt gemacht. Sie füllten ihren Wasservorrat auf und Takiko spritze sich das kalte Wasser ins Gesicht. Plötzlich schaute sie auf. Ihr war, als hätte jemand nach ihr gerufen.
      „Hey Takiko, wir müssen aufbrechen,“ rief Tomite. Sie ignorierte ihn. >>Vater hat nach mir gerufen...<< Wütend stampfte Tomite mit den Füßen. „Hast du gehört? Sonst geh ich ohne dich weiter!“
      „Reg dich nicht so auf Tomite. Du kriegst bestimmt bald ne Glatze.“
      GWAH „Was fällt dir ein?“ Tomites Stimme wurde lauter. „Kozentrier dich lieber darauf die anderen Seishi zu finden.“
      Nachdem ihr kleiner Streit beendet war, stiegen sie wieder aufs Pferd und ritten weiter.
      „Tja, wir wissen nur, dass sie irgendwo an ihrem Körper ein Zeichen haben,“ seufzte Tomite.
      „Kannst du die anderen Seishi nicht spüren? Du bist doch einer von ihnen!“
      „...! Hälst du mich für eine Art Medium oder so was?“ Dann flüsterte er leise: „Obwohl... einmal hab ich einen gewittert.“
      „Echt? Das hast du mir verschwiegen. Na los, wir reiten sofort dorthin.“ Takikos Stimme war aufgeregt.
      „Aber, er ist spurlos verschwunden. Er gehört zum Nachbarstamm. Er heißt Hikitsu. Nach dem Vorfall vor einem Jahr, hat man ihn nicht mehr gesehen.“
      „Vorfall?“ fragte Takiko.
      „Manche haben sehr darunter zu leiden, als Seishi geboren zu sein! Zuerst glaubten meine Mutter und die Dorfbewohner, die Legende von der Hüterin und der sieben Seishi würde großes Glück verheißen. Aber ein Großteil der Leute verabscheut uns und sieht in uns ein Symbol für den nahenden Untergang des Landes! Einige behaupten sogar, dein Erscheinen wäre der Grund für die Überfälle der Kutou-Armee. Darum hat uns meine Mutter gedrängt, heimlich, in aller frühe aufzubrechen.“
      „Verstehe...“

      Schweigend ritten sie weiter. Gegen später Nachmittag, erreichten sie eine Stadt. Sie beschlossen einen Abstecher in die Stadt zu machen, in der Hoffnung hier auf einer Spur zu stoßen. „Denk daran, was ich gesagt habe,“ warnte Tomite sie. „Nenn mich nicht bei meinem Seishi-Namen, sonst bekommen wir Ärger.“ Takiko nickte und wieder dachte sie an Rimudos Worte: „Wenn du Hüterin wirst, wirst du getötet.“
      Tomite nahm das Pferd an den Zügeln, während Takiko vor ihm herlief. An einem Stand mit Essen blieb er stehen. „Das sieht lecker aus,“ sagte er und das Wasser lief ihm im Munde zusammen.
      „Ich mach dir einen guten Preis, Junge“ sprach der Verkäufer.

      Während Tomite sich mit dem Verkäufer unterhielt, lief Takiko weiter. Da hörte sie eine Frau sagen: „He, da ist etwas passiert!“ Takiko folgte der Frau und bog um die Ecke.
      Tomite sah gerade noch wie Takiko um die Ecke bog und folgte ihr eilig.

      Überall standen Leute. Ein Raunen ging durch die Menge und da sah Takiko es: Das Feuer hatte bereits das gesamte Haus verschluckt und die Flammen loderten hoch auf. BWO-OO
      „Lasst mich los!“ schrie eine verzweifelte Mutter und versuchte sich aus den Händen zu befreien, die sie festhielten. „Mein Kind ist noch darin.“
      „Bleiben Sie hier,“ sprach einer der Männer und ein anderer rief: „Löscht das Feuer, schnell!“
      „Unmöglich. Alles steht in Flammen.“
      Takiko sah das Kind, doch sie hörte es immer und immer wieder nach seiner Mama rufen. Sie machte einen Schritt auf das Feuer zu, wurde jedoch von Tomite an der Schulter festgehalten. „He, was hast du vor?“
      „Ein Kind ist im Feuer gefangen.“
      „Was? Wirklich?“
      „Ja! Mit deiner Kraft, könntest du das Feuer stoppen!“
      „Das stimmt, aber...“ Tomite zögerte. „Dann weiß jeder, dass ich ein Seishi bin... und wenn das Kind zu Eis wird...“
      „Willst du tatenlos zusehen, wie es verbrennt?“ Takiko fuhr ihn wütend an.
      „...!... Also gut, doch ich habe dich gewarnt.“ Tomite drängte sich durch die Menschenmenge. KSHAAA Sein Seishi-Zeichen leuchtete auf. Er streckte seine Hände in Richtung Feuer aus und Eis schoss aus seiner Hand.
      Zwielicht

      Trenne dich nie von deinen Träumen. Wenn sie verschwunden sind wirst du weiter existieren, doch aufgehört haben zu leben.

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    1. 17.11.2011, 19:46

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