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    Fanfics & Geschichten Diskutiere über Dreamers in dem Wiki & Community Forum; Okay ... es denkt sihc nur RPGs aus, sondersn schreibt auch bücher :D Ihr dient mir jetzt alle als Versuchskaninchen, ...

    1. #1
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      Standard Dreamers

      Okay ... es denkt sihc nur RPGs aus, sondersn schreibt auch bücher :D
      Ihr dient mir jetzt alle als Versuchskaninchen, hier will ich erteinmal einen Testlauf durchschicken und dann versuche ich auch, ES zu veröffentlichen. Jetzt habt ihr es erstmal mit ener total kranken Zukunft zu tun, die sich in meinem total krankem Gehirn gebildet hat. Lest es doch einfach selbst durch :D
      _______________________

      Jetzt weiß ich warum du diese Geschichte schreibst, aber worum gehts?
      Gute Frage, muss ich schon sagen ... Okay, es geht um unsere Zukunft. Das 21. Jahrhundert ist grade mal dahingeschieden, und die Welt befindet sich in enem nahezu perfektem Zustand. Alle Menschen sind mit 'der Organisation', die die Weltherrschaft hat, zufireden und tun das, wozu sie bestimmt sind. Außerdem wurde 'die Krankheit' mithilfe von Tabletten eingedämmt. 'DIe Krankheit' lässt den der Opfer verrückt spielen. Sie wehren sich gegen Moderne Sachen, erfinden eigene Technologien, lassen die alten Religionen neu aufleben und vor allem: Sie wollen die Regierung stürzen, um die Demokratie wieder einzuführen.
      Umso unglaublicher ist es, dass es wirklich Menschen gibt, die sich freiwillig der Krankheit aussetzten. Sie meinen, dass die Tabletten nichts mit irgendeiner Krankheit zu tun haben, sondern nur zu Kontrolle dienen. Dreamer werden sie Genannt. Träumer. Und sie träumen auch. Träumen davon, dass alle Menschen gleich sind.
      Es geht um Zero Maier. Ein Polizist. Und was machen Polizisten? Dreamer jagen. Und sie töten. Doch bei einem überkommt ihn Mitleid. Er lässt ihn laufen. Als er sich später im Internet informiert erfährt er, dass auch Tablettennehmer von der Krankheit befallen werden können ... könnte es sein ...

      _______________

      Joa, ich fange an, meine Notizbücher abzutippen, außerdem: Ihc bin immer für feedbacks, Tipps und Freggen offen (;
      Geändert von DasDing (09.11.2009 um 22:31 Uhr) Grund: naja ... der Höhepunkt der Evolution ist übertrieben (;

      ... und wenn ich wirklich anders bin, ist das heute noch scheissegal!


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    2. #2
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      Standard AW: Dreamers

      Klingt sehr interessant^^
      hört sich ein bisschen verdreht an^^
      das kann richtig spannend werden..... du musst es nur gut verpacken.^^

      ...redet hier eig. das eine mit dem anderen Ich?xD

      P.S: ich werd's inventarisieren, wenn du mehr geschrieben hast -.o
      Geändert von Dissi (09.11.2009 um 22:25 Uhr)
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      DasDing (02.01.2010)

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      Standard AW: Dreamers

      ja .. verdreht ... kommt von meiner verpeiltheit [ich habe spontan das bedürfniss bekommen, den Scheiß reinzustellen xD]. Die Story ist strukturierter, wirklich.

      OffTopic; Me + 2. Me: Nein, dass war eher so ein 'das hätte man doch denken können'. Mein 2. Ich hätte mich belidigt, glaub mir ô_Ô

      ... und wenn ich wirklich anders bin, ist das heute noch scheissegal!


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    5. #4
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      Standard AW: Dreamers

      Kapitel 1

      Mit eiligen Schritten laufe ich zum Präsidium. Tony dreht mir den Hals um, wenn ich noch einmal zu spät komme! Doch obwohl ich meinen Highspeed eingestellt habe, hat es keinen Sinn. Tony erwartet mich mit dem für ihn typischen Blick, der nur aussagt, dass ich besser daheim geblieben wäre.
      "Was soll das?! Kannst du etwa keine Uhren lesen?!"
      "Der Wecker hat nicht geklingelt! Wirklich!"
      "Damit er klingelt, muss er eingeschaltet sein! Aber dazu bist du vermutlich zu dumm. Du muss doch nur 'AN' sagen, weiß du ..."
      Ich will nicht weiter auf Tonys Perdigt eingehen, also nutze ich diese Zeit, um uns einmal vorzustellen.
      Der mittelgroße mit der gelben Lederjacke und den Haaran, die so aussehen, als ob sie statisch gelanden wären, dass bin ich. Zero Maier, 21 Jahre alt und Polizist.
      Und der motzende, kleine, schwarzhaarige, das ist mein Kollege Tony McAllistor. Energisch, doch trotzdem immer auf meiner seite, denn für mich hackt er sich in das System ein, um es für den Chef so aussehen zu lassen, als ob ich da wäre.
      ""... und ich hoffe, dass du es jetzt endlich verstanden hast", beendet Tony das Thema endlich. "Wir müssen heute jagen."
      "Besser als streife."
      Er wirft mit meine Waffe zu. "Hast völlig Recht."
      Wir jagen Dreamer. Dreamer sind Leute, die sich der Krankheit ausgesetzt haben und deshalb verrückt spielen. Sie haben einen Gott, denken sich eigene Technologien aus, tragen abgedrehte klamotten und als ob das alles noch nicht Grund genug wäre, sie allesamt in den Orbit zu schießen und sterben zu lassen, wollen diese verrückten auch noch die Regierung stürzen! Um die wohl altmodischste Regierungsform wieder ienzuführen: DIe Demokratie. Dabei regiert die Organisation gut und gerecht ... ich verstehe diese Leute nicht. Wir Polizisten wissen das zu verhindern: Wir töten jeden Dreamer, den wir bekommen.
      "Fahren wir zu einer Tanke?" Ich liebe es, Tanken auffliegen zu lassen, weil man zuerst diese Ruinen aus den 21ern suchen muss, und dann auch noch Glück braucht, zufällig in ein Dreamertreffen zu platzen.
      "Spinnst du?!" Tony brüllt beinahe. "Und was ist wenn dort ein Meeting ist? Die wissen sich zu wehren. Letztens ist wieder einer umgekommen. Wir fahren zur Brücke."
      "Nicht, wenn ich am steuer sitze!" Ich drehe mich schnell um und laufe zur Garage. Direkt am Eingang steht unser Dienstwagen.
      "Zero Maier", sage ich zur identifizierung.
      "Identität unbekannt."
      Ich stöhne kurz auf. Dann wiederhole ich: "Zero Maier."
      "Identität unbekannt."
      "Was soll das?! Zero Maier, 21 Jahre alt Poli-"
      Tony unterbricht mich. "Das hier ist unser Wagen."
      Nach einem kurzem Seufzen steige ich auf der Beifahrerseite ein. "Dann eben zur Brücke."
      Gut gelaunt fährt Tony los. Ein Wagen aus den 21ern wäre bei diesem Schnee keinen milimeter weit gefahrne - aber unserer hebt rund 50cm vom Boden ab.
      Die Umgebung der Brücke ist völlig verwuchert, doch so sehen alle 'Dreamerorte' aus.
      Tony parkt in einem Gebüsch, damit der Wagen nicht zu auffällig wirkt.
      Ich sehe Tony misstrauisch an. "Habe iches dir nicht gesagt? Hier ist niemand."
      "Warte es ab." Tony stellt die Heizung seiner Jacke höher. "Kommt es nur mir so vor, oder ist es noch kälter geworden?"
      "Hirngespinste."
      Tony zuckt nur mit dem Schultern und verzieht sich dann unter die Brücke, weil es dort anscheinend wärmer ist. Ich stettdessen stelle mich irgendwo auf dem Weg hin.
      Die ertse halbe Stunde passiert nichts - doch dann kommt ein Lockenkopf auf einer länglichen schwebenden Metallplatte auf mich zu. Ich stelle mich ihm in den Weg.
      "Was soll das, man, mir ist kalt." Tatsächlich müsste ihm kalt sein. Er tägt nur eine Stoffjacke und auf seinem Kopf hat er eine Schweißerbrille. Seine Hose sieht ziemlich mitgenommen aus, als ob er sie schon seit seiner Kindheit tragen würde.
      "Du musst jetzt leider sterben, Dreamer." Ausdruckslos ziehe ich meine Waffe.
      Der Lockenkopf weicht einige Schritte zurück. "B-Bulle?"
      Tony taucht hinter mir auf. "Zwei."
      "Ach du meine Fresse ... Hey, was habe ich euch denn angetan?! Tut es euch weh, dass ich einen Gott habe und die dumme Organisation verabscheue?!"
      Es tut niemandem weh ... wieso ist es dann eigentlich so schlimm?!
      "Knall ihn ab", zischt Tony.
      Ich drücke nicht ab. Stattdessen senke ich meine Waffe. WIeso habe ich mit diesem verdammten Dreamer Mitleid?! Ich füle mich nicht gut ... "GEH SCHON!", brülle ich ihn an.
      Tony sieht ihm noch hinterher, dann schlägt er mich auf den Hinterkopf. "Das könnte dich deine Zulassung kosten!"
      "Tony, ich ..."
      "Geht es dir nicht gut? Ich fahr dich nachhause."
      Auf der fahrt kommen mir verrückte Gedanken. Immer mehr fragen stellen sich mir. Was macht die Organisation eigentlich für uns? Wieso müssen Dreamer wirklich sterben? Gibt es die Krankheit wirklich? Wieso hatte ich Mitleid mit einem Dramer? ...
      Nachdem ich wieder in meiner Wohnung angekommen bin, lege ich mich nicht schlafen. Ich schlalte meinen PC ein und gehe zu einer Scuhmaschiene. Die Sympthome sind eindeutig. Langsam tippen meine Finger, obwohl mein Gehirn es nicht wirklich realisiert.
      Die Krankheit bekommen trotz Tabletten.
      Ein Piepen ertönt. Ein Ergebnis. Ein einziges.
      Geändert von DasDing (15.11.2009 um 19:38 Uhr)

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    6. #5
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      Standard AW: Dreamers

      Ja, die Geschichte ist wirklich gut verpackt^^
      scheint sehr spannend zu werden.
      ich freue mich auf das Kommende^^
      mfg
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      Dissi

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      Religion ist, wenn man in einem dunklen Raum, mit verbundenen Augen, nach einer Katze sucht, sie nicht findet und schreit: "Hurra! ich hab sie!"
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    8. #6
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      Standard AW: Dreamers

      Kapitel 2

      Als ich dem Link folge, erscheint nur ein kurzer Text auf dem Bildschirm. Es geht um einen gewissen Travis Simon.
      Englands bekanntester Dreamer.
      Wieso habe ich dann noch nie etwas von ihm gehört?
      Gab eine Seminararbeit mit Staatskritischen Texten ab. Wurde daraufhin verhaftet und hingerichtet. Erster bekannter Fall eines Dreamers, der sein Leben lang die Tabletten eingenommen hat. Folgende Fälle wurden ausgelöscht.
      Ich lese mir den letzten Satz mehrmals durch.
      … wurden ausgelöscht.
      Nein, soweit werde ich es nicht kommen lassen. Aber ich kann so auch nicht weitermachen … und geheim halten ist nahezu unmöglich. Ich bin Polizist, da wird jede Woche ein Dreamertest gemacht, bei dem die Gehirnströme gemessen werden. Und die lügen ja bekanntlich nie.
      Außerdem will ich nie wieder morden. Wie konnte ich nur? Ich habe Leben beendet! Hoffentlich gibt es dieses danach, wovon Dreamer immer reden …
      Und die Organisation! Was macht sie für uns? Sie verlangt, dass wir sie verehren. Nichts tun sie dafür. Und wir sind alle so blöd, dass wir ihnen vertrauen.
      Was denke ich da überhaupt? Ich will wieder normal sein …
      Verträumt setzte ich mich auf mein Sofa und starre durch die Gegend.
      Ich bekomme beinahe einen Herzinfarkt, als es an der Tür klingelt. Ich werfe noch einen flüchtigen Blick auf die Uhr. Es ist 11 … wer zum Teufel kommt so spät noch? Als ich die Tür öffne beantwortet sich meine Frage: Tony.
      „Oh … hallo. Was suchst du so spät hier?“
      „Ich wollte nur mit dir reden.“ Er scheint nervös zu sein. „Weißt du … ich habe darüber nachgedacht, was passiert ist. Könnte es sein … dass du die Krankheit hast?“
      Natürlich, aber wenn ich dir das sage, wirst du mich erschießen. Weißt du noch? Das haben wir uns als Kinder versprochen. „Wieso sollte ich?“
      „Nachdenklichkeit und Mitleid mit Dreamern sind eindeutige Symptome. Gesteh es dir ein, du hast die-“
      Ich unterbreche Tony. „Entschuldigung.“ Ich packe ihn am Kragen und tausche mit Tony die Plätze. Dann befehle ich der Tür, geschlossen zu bleiben. Das dürfte Tony für eine Weile aufhalten …
      „Zero, du Dreamer! Ich schwöre es dir, du wirst sterben!“
      Ich gehe erst langsam nach draußen um dann fluchtartig loszurennen.
      Als ich an einem Punkt ankomme, wo ich nicht mehr weiß, wo ich bin, bleib ich einfach stehen. Ich zittere am ganzem Körper. Ich wollte nicht, dass das passiert. Ich hätte ahnen müssen, dass Tony auf sowas achtet. Er hat schon immer einen Dreamer unter tausenden entdecken können.
      Vorsichtig blicke ich mich um. Hier stehen keine Laternen mehr, alles ist dunkel. Am Ende der Straße kann ich ein Gebäude erkennen. Eine alte Schule, wenn meine Erinnerung mich nicht trügt. Hier haben Tony und ich immer ‚Dreamer jagen‘ gespielt. Ironie des Schicksals, denn jetzt scheint aus unserem Spiel Ernst geworden zu sein.
      Langsam öffne ich die Tür. Ich bin echt lange nicht mehr hier gewesen …
      Im Ruheraum lege ich mich auf eine der Liegen. Ob hier wohl vor tausend Jahren jemand gestorben ist? Wohl eher nicht, aber könnte ja sein.
      Auf dem Gang ertönen Schritte. Mein erster Gedanke geht an Tony, doch dann kommt der Lockenkopf von heute früh in den Raum.
      „Hm? Ha!“ Er hebt einen Finger. „Ich habe doch gewusst, dass du kommst! Du hättest nur lieber an der Brücke warten sollen, denn wenn die Töter hier gewesen wären, dürftest du einiges erklären!“
      Jetzt schmeißt er sich auf eine Liege. „Halt! Woher weißt du überhaupt, wo wir leben?!“
      „Ich wusste es nicht. Ich habe hier nur Zuflucht gesucht.“
      „Vor irgendeinem Bullen?“
      „Vor meinem besten Freund …“
      „Das ist hart. Du musst akzeptieren, dass er Tabletten nimmt, aber er kann nicht akzeptieren, dass du keine nimmst …“
      „Ich nehme welche.“
      „Und wieso lebe ich dann noch?“
      „Keine Ahnung … schon mal was von Travis Simon gehört?“
      „Natürlich! Was denkst du?! Travis Simon ist DER Dreamer! Er hat so tolle Tagebücher geschrieben und jahrelang unter den unwissenden gelebt … wäre nur diese Arbeit nicht gewesen. Weißt du, er wollte nie ein Dreamer sein.“
      „Genau wie ich …“
      „Trotzdem ist er zum größtem geworden. Ich bin übrigens Alliot.“
      „Zero. Zero Maier.“
      „Mhm … und du gehörst zu den paar glücklichen, die die Tabletten nehmen können?“
      „Glücklichen?!“
      „Natürlich. Weißt du, wie viele Kaugummis ich fressen muss, allein wegen der Gewohnheit irgendetwas einzunehmen?“
      „Aber ich verspür keine Lust, die Tabletten zu nehmen.“
      „Glücklicher.“ Alliot lehnt sich zurück. „Kann ich schlafen? War eine lange Nacht … diese Idioten von der Spezialeinheit … Hoffentlich kommen die anderen noch zurück … und wenn nicht, können wir die Karren ohne Erlaubnis der Töter fahren.“
      „Das glaube ich eher nicht, Trottel.“ Eine junge Frau mit knallroten Haaren steht in der Tür. Sie ist blass … fast weiß und trägt eine zerschlissene Weste, darunter ist ein langer Rock. Alles in Schwarz. Netzarmstulpen und Lederarmbänder, manche mit Nieten oder roten Fäden durchzogen, sollen wohl die Ärmel ersetzten und an ihren Arbeiterschuhen kann ich ein Glöckchen erkennen. Außerdem hat sie, ebenso wie Alliot, eine Schweißerbrille, die locker um den Hals hängt.
      Neben ihr erscheint ein Mann. Er trägt eine schwarze Jacke im Stil alter Uniformen und dazu eine Schwarze Jeans. Seine Schweißerbrille ist auf den langen schwarzen Haaren platziert. "Wen hast du denn da angeschleppt?"
      Kein Zweifel - das müssen die Töter sein.
      "Darf ich vorstellen - ero. Tablettennehmer und Bulle!"
      Entsetzt blicken die beiden mich an. Dann geht die Frau beinahe auf Alliot los. "Spinnst du?! So einen zeigst du, wo wir wohnen?!?"
      "Nicht töten! Bitte! DIe Pillen haben keine Wirkug bei ihm!"
      Jetzt ist es der Mann ganz nah an mich rangekommen. "Das klingt intressant!"
      "Willst du jetzt etwas Tests an ihm durchführen?" Alliot wurde wieder losgelassen.
      "Wer weiß."
      Sein lächeln macht mir Angst. Es ist nicht psychopathisch, nicht fröhlich, nicht traurig. Es ist einfach nur ein Lächeln.

      Dann stellt er sich vor. "Ich bin übrigens Spencer. Und die Lady ist Cyra - meine Frau."
      Hätte ich mir ja eigentlich denken können ...
      "Und, was machen wir jetzt mit ihm?" Cyra meldet sich wieder. "Wir haben zu dritt schon genug schwierigkeiten, versteckt zu bleiben und ..."
      "Er hat nicht woanders hinzugehen. Sein bester Freund will ihm an den Kragen."
      "Also ich bin dafür, dass er bleibt."
      "Spencer!"
      "Der Chef hat gesprochen! Du hast die Arschkarte, Töterin!"
      Hat mich überhaupt jemand gefragt, ob ich bleiben will?! Doch diesen Gedanken sreche ich nicht aus. Ich bin eigentlich zufireden mit dieser Entscheidung.

      ... und wenn ich wirklich anders bin, ist das heute noch scheissegal!


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    9. #7
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      Standard AW: Dreamers

      Wow - Ich bin gerade wirklich begeistert.

      Das Szenario gefällt mir sehr gut. Der Schreibstil ist sehr schnell und fesselnd zu lesen, von daher freue ich mich auf jeden Fall, wenn du uns die Fortsetzung präsentierst. Liest sich genauso gut, wie deine RPG Einträge ^^

      Aber ich habe auch gleich zwei Anmerkungen zu machen, wovon der eine lediglich ein Vorschlag ist:
      -Am Ende des zweiten Kapitels, als da plötzlich vier Leute im Raum sind und miteinander reden, finde ich es noch etwas schwierig nachzuvollziehen, wer was sagt. Vielleicht kannst du da ja noch ein paar Hilfen für den Leser einbauen.
      -Von der Dramaturgie her fände ich es geschickter, wenn du etwas früher in die Geschichte einsteigen würdest. Am besten zu einem Zeitpunkt, wo die Krankheit noch nicht ihre Symptome bei Zero zeigt, damit dem Leser der Unterschied vorher und nacher bewusster wird. Alternativ könnte man so etwas auch später noch einschieben und das in Form eines Traums oder so in der Art. Ist wie gesagt nur ein Vorschlag, aber ich denke wirklich, dass du deine Geschichte damit ein Stückchen verbessern könntest.

      Freue mich wirklich auf mehr!

      lg
      ~ El Psy Congroo ~

    10. Diese User danken dir Lerrachim für deinen hilfreichen Post:

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    11. #8
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      Standard AW: Dreamers

      Danke Lerra ... Oka,y mal sehen ... um mehr über Zero zu erfahren, kann man Alliot sehr gut nutzen ... mal sehne, was sich draus machen lässt ...
      ______________

      Kapitel 3

      Nachdem das letzte Wort gesprochen war, schaltete Cyra das Licht aus. Es funktioniert hier manuell, also völlig ohne Sprachsteuerung … das ist ungewöhnlich.
      „Nacht ihr Penner!“, ertönt Alliots Stimme noch einmal. Cyra gibt ein unfreundliches Brummeln von sich.
      „Schnauze, Alliot, ich will pennen, du Idiot!“ Spencers Stimme hallt durch den ganzen Raum, wenn nicht durch die ganze Schule. Nach einer kurzen Pause fügt er noch ein leises „Schlaft gut“ hinzu.
      Dann ist es still. Mittlerweile haben sich meine Augen an die Dunkelheit in diesem Raum gewöhnt, aber ich sehe alles nur schemenhaft. Ein Rattern ertönt und nur wenige Sekunden dannach stöhnt Cyra auf und verlässt laut mit der Tür knallend den Raum.
      Ich selbst starre an die Decke. Was soll das ganze? Sind das jetzt meine Freunde? Und überhaupt … nur weil ich die Krankheit habe, muss ich doch nicht gleich ein Dreamer sein, oder? Oder will ich einer sein …?
      Dieses Rattern macht mich verrückt und so tue ich es Cyra gleich und verlasse den Raum. Ich gehe aufs Dach. Hier bin ich schon mal hingegangen, wenn ich Streit mit meinen Eltern hatte.
      Meine Schritte hallen in dem altem Treppenhaus. Ein Wunder, dass diese Treppen nicht noch aus Holz sind!
      Oben angekommen Setze ich mich einfach irgendwo an die Absperrung. Sollte ich vielleicht springen?
      „Ich kann auch nicht pennen, wenn Spencers Schnarchen ertönt.“ Cyra setzt sich dann neben mich. "Warum so deprimiert? Du bist frei!"
      "Frei? Ich kann nicht mehr das lieben, was ich lieben will.“
      „Wenn du es lieben wollten würdest, könntest du es immer noch lieben.“
      „Und das heißt?“
      „Dass du es logischerweise nicht liebst.“ Sie zieht eine Zigarette hervor und zündet sie an. „Auch eine?“
      „Dadurch stirbt man doch früher!“
      Cyra lacht laut auf, dann wirkt sie nachdenklich und sieht mir genau in die Augen. Der Blick tut fast weh. „Süß, dass du glaubst, dass ich lange genug leben werde, dass die Zigaretten mich umbringen.“
      „Wie meinst du das?“
      „Ich kenne niemanden, der älter als dreißig wurde …“ Sie wirkt traurig. „Man sagt, dass man nachdem man sich outen musste, noch ungefähr fünf Jahre hat.“
      Danach sind wir beide eine Zeit lang still. Cyra ist die, die das Schweigen irgendwann bricht. „Sag mal … wieso bist du hierher gekommen? Ich meine, in einer Tanke oder so hätte man dir ja auch geholfen.“
      „Ich war hier immer, als ich noch jünger war.“
      „Mit deinem Kumpel?!“
      Erst jetzt fällt es mir ein. Tony ahnt doch sowieso, dass ich hier bin! Er kennt mich bis ins kleinste Detail … komisch, dass ich ihn dafür so schlecht kenne.
      „Ich verstehe schon.“ Ruhig drückt sie ihre Zigarette auf dem Geländer aus. „Weckst du die anderen auf? Sag ihnen einfach, dass wir uns verpissen müssen.“
      Ich bin glaube ich schneller unten als sie. Das hängt vielleicht damit zusammen, dass ich Angst habe und Cyra anscheinend nicht. Auf halben Weg kommt Alliot mir entgegen.
      „Auch auf der Flucht vor’m schnarchen?“
      „Nein, wir müssen-“
      Mit entnervter Stimme werde ich unterbrochen. „… hier weg. Wie üblich. Da hat man schon mal einen ruhigen Schlafplatz, an dem es nicht zieht und wo man laut Musik hören kann, ohne …“ Er verschwindet, während er weiterflucht und auch ich mache mir weiter auf zum letzten Schlafenden.
      „Spencer! Aufwachen!“
      „Du kannst selbst kochen … Cyraaa …“
      „Wir müssen raus!“
      Als Spencer mich ignoriert und sich nur umdreht, um dann weiter zu schlafen, hebe ich ihn einfach hoch und renne mit ihm los in die Richtung, in die Cyra und Spencer gegangen sind, und tatsächlich befindet sich am Ende des Ganges ein geöffneter Raum, aus dem ein schwaches, grünliches Licht fällt. Dieses Licht stammt von den grünen Scheinwerfern eines Autos. Es hat zwar Räder, doch da es schwebt, kann ich sagen, dass diese nur zur Zierde da sind.
      „Spencer?!“, brüllt Cyra schon, bevor ich sie überhaupt entdeckt habe. Sie sitzt am Lenkrad des Wagens, Alliot hat den Beifahrersitz eingenommen.
      „Er schläft noch …“ Beunruhigt schleppe ich ihn zu der Karosse.
      Die Fahrerin verdreht die Augen. „Typisch. Ich zeig dir mal, wie man den Weckt … Spencer du hirnamputiertes, total behindertes Riesenbaby, wach auf du Idiot!“
      Ich könnte schwören, das die Wände wackeln. Spencer selbst erwacht endlich aus seinem Schlummer und steigt mit einer Miene, die darauf deutet das er schlecht gelaunt ist, hinten ein. Nachdem Cyra entnervt auf die Hintertür deutet, folge ich ihm.
      „Na, aufgewacht, Dornröschen?“
      „Halt die Fresse, Alliot“, knurrt Spencer. Eigentlich habe ich ihn eher sanftmütig eingestuft …
      Mein verwunderter Blick belustigt Alliot anscheinend. „Wenn er den ganzen Tag lang so wäre, könnte er im Alleingang Gernum in den Arsch treten!“
      „Wieso redet ihr immer nur von Gernum? Ich meine, in der Organisation sind doch viel mehr Leute!“
      „Gernum ist der Drahtzieher von allem. Ohne ihn würde die Organisation – puff – verschwinden. Hast du denn noch nicht bemerkt, dass nur er sich den Menschen zeigt?“ Cyra macht eine Pause, weil sie anscheinend auf eine Antwort wartet, doch als ich nichts sage, fährt sie einfach fort. „Es kann sogar sein, dass selbst die Organisatoren alle Tablettennehmer sind, und nur Gernum als eine Art absoluter Herrscher regiert … in der Schule lehrt man doch noch über ‚veraltete‘ Regierungsformen, nicht?“
      „Wie zum Beispiel eure Demokratie.“
      „Halt’s Maul! Demokratie ist die einzige Möglichkeit, das alle regieren!“ Spencer wirkt aggressiv.
      Alliot dreht sich nach hinten um. „Halt du doch die Fresse! Er ist halt noch nicht so weit. Ich geb ihm zwei Tage, dann können wir uns schon über den zukünftigen Bundeskanzler streiten.“
      Das will ich sehen … Demokratie … so ein Stuss …
      Spencer ist aggressiv auf mich, Alliot ist aggressiv auf Spencer und Cyra ist sowieso aggressiv auf alle. Zeit für einen Themenwechsel. „Und wohin gehen wir?“
      „Woher soll ich das wissen?“ Cyra gibt gas. „Wir fahren so lange in der Gegend herum, bis wir ein trockenes Plätzchen gefunden haben.“
      Das heißt dann wohl fahren … was mich wohl mit diesen komischen Vöglen erwartet? … Vielleicht gehen wir ja auch gleich drauf, was man bei Cyras Fahrstil verstehen kann. Ein so schnelles Auto habe ich noch nie gesehen!

      Spencer lächelt sanft. "Danke, dass du mich geschleppt hast."

      Ich weiß nicht genau, ob er wirklich slebst relisiert hat, was er sagtem denn er schläft schon wieder. Schlafen wäre auch eine gute Idee für mich. Nur ein wenig dösen ...

      ... und wenn ich wirklich anders bin, ist das heute noch scheissegal!


      Verheiratet mit GrenMoyo

    12. #9
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      Standard AW: Dreamers

      Die Fortsetzung gefällt mir. Mir ist, bis auf ein paar Tippfehler, auch bisher nichts weiter aufgefallen.

      Mehr bitte :9
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    13. Diese User danken dir Lerrachim für deinen hilfreichen Post:

      DasDing (02.01.2010)

    14. #10
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      Standard AW: Dreamers

      find ich super deine Geschichte, und ich freue mich schon auf mehr,
      hab aber noch ein paar anregungen für dich:

      1. im Kap 1 hast du geschrieben das Zero den "Dreamer" nicht tötet / laufen lässt einfach so? Da muss doch irgendetwas passiert sein, oder etwas in Zero ausgelöst worden sein, damit er ihn einfach so laufen lässt.
      Dazu hättest du vielleicht noch was schreiben können, so find ich das iwi... komisch, da fehlt (mir persönlich) was

      2. dann hat Zero plötzlich Zweifel an der Organisation, warum? nur weil er einen Dreamer hat laufen lassen?

      und 3. mit ein paar Absätzen sieht das ganze nicht nur etwas besser aus, es liest sich auch besser

      lg
      :enjoy *erdbeertee schlürf*
      Zwielicht

      Trenne dich nie von deinen Träumen. Wenn sie verschwunden sind wirst du weiter existieren, doch aufgehört haben zu leben.

    15. Diese User danken dir Soraya für deinen hilfreichen Post:

      DasDing (02.01.2010)

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    1. 17.11.2011, 19:46

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