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    Fanfics & Geschichten Diskutiere über Mein Buch: >Dimension< in dem Wiki & Community Forum; Vor einer halben ewigkeit hatte ich ja versprochen mein Buch, dem ich grade eben den Titel &gt;Dimension&lt; gegeben hab, zu ...

    1. #1
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      Standard Mein Buch: >Dimension<

      Vor einer halben ewigkeit hatte ich ja versprochen mein Buch, dem ich grade eben den Titel >Dimension< gegeben hab, zu posten. Allerdings ist das erste Kapitel noch nicht fertig... ich werd's vlt. noch später posten. bin für kritik offen^^


      Prolog:


      Achtung Spoiler:
      Der Baum war riesig, mit vielen Ästen, die, oft fast unerreichbar, voneinander entfernt am mehrere Meter dicken Stamm waren. „Das wird anstrengend… “, dachte sie und machte sich daran den monströsen Baum zu erklimmen, der mitten im Wald an einer großen Felswand stand und alle Anderen um einiges überragte.
      Sie war 15 Jahre alt, hatte langes, struppiges, dunkles Haar und war im Wald immer barfuss unterwegs. Das war ihr Lieblings-Hobby: auf Bäume klettern. Dieses Mal hatte sie sich einen besonders großen und schwer zu erklimmenden Baum vorgenommen, sie hatte schon mehrfach versucht jenen Baum zu erklimmen.
      Einmal war sie dabei sogar runter gefallen, das passierte ihr sonst nie. Sie hatte den ersten monströsen Ast erreicht, stellte sich hin und atmete tief ein und aus. Sie liebte die Natur, mit all ihren Unebenheiten, Kanten, Ecken, und Winkeln, sie liebte das Gefühl der Baumrinde unter ihren Füßen. Die Natur war ganz anders als die Technik und so, die oft scheinbar grundlos nicht funktionierte. Ebenso sah es bei den Menschen aus, viele wussten oft nicht was sie taten oder warum. Die Natur hatte einige Fehler; Die Menschen waren der Größte.
      Kira, so hieß das hübsche Mädchen, sah zum nächsten Ast. Sie musste springen. Oder sie benutzte das Seil, welches sie extra von zuhause mitgenommen hatte. Sie sprang, und schaffte es gerade so sich an dem Ast mit den Händen fest zu halten. So weit, so gut. Sie schwang sich hoch und setzte sich auf den Ast. Besonders schwierige Bäume wie diesen erklomm sie immer mit viel Zeit, ein Ast nach dem anderen. Denn ansonsten würde sie Fehler machen, und das war bei einem Baum, der über 100 Meter hoch war, nicht gerade praktisch.
      Ihre Klassen-Kameraden hatten eine andere Ansicht als sie und bildeten sich sehr viel darauf ein, ein Mensch zu sein. Sie hatte den Spitznamen: „Wald-Elfe“, weil sie etwas spitzere Ohren hatte und ihre ganze Freizeit damit verbrachte im Wald herumzustöbern und auf Bäume zu klettern.
      Sie war jetzt bei der Hälfte angelangt. Jetzt kam das schwierigste Stück der großen Eiche. Weiter war sie noch nie gekommen. Nur wie sollte sie darüber kommen? Jetzt würde sie wohl das Seil verwenden müssen. Sie packte das Seil aus und band es an dem kleinen Ankerförmigen Haken, den sie auch dabei hatte, fest. Sie schwang das Seil mit dem Haken im Kreis und schleuderte ihn schräg nach oben, wo sich dieser um den Ast wickelt, der fast direkt über ihr war und schüttelte das Seil, bis es sich verhakt hatte. Nun schwang sie wie Tarzan an dem Seil hin und her. Als sie nun still dort hing kletterte sie an dem Seil ungefähr 2 Meter höher und begann damit sich wieder hin und her zu schwingen.
      Als sie dann so stark schwang, dass sie den gewünschten Ast fast berühren konnte, sprang sie im richtigen Moment ab. Geschafft!! Sie baumelte noch so lange am Ast herum, bis ihr die Arme weh taten, dann schwang sie sich auf den Ast, setzte sich hin und genoss diesen glorreichen Augenblick. Doch die Freude sank schnell: Der nächste Ast war viel zu weit entfernt, als dass sie ihn hätte irgendwie erreichen können. Auch nicht mit dem Seil. Niedergeschlagen machte sie sich wieder an den Abstieg.

      Sie war schon eine Weile Gedankenversunken am Herabklettern da hörte sie eine stimme: „Heeeey!! Kiiiraa!!! Wo bist du!?!?!?! Elfchen!!“ Sie drehte sich um. Es war ihr bester Freund.
      „Kiiiraaaaaaaa!!“ Konstantin.
      „hiieeer!! Konsti, hier!“
      „Ach, da bist du!“
      „Ja. Warte, ich komme runter!“
      „Gut.“
      Sie schlang ihr Seil um den Ast auf dem sie stand und lies sich langsam daran herab. Noch zwei Meter bis zum Boden. Das geht. Sie sprang herunter und landete, wenn auch etwas unsanft, aber unverletzt auf dem Boden. Sie rollte das Seil wieder ein und setzte sich auf einen sonnigen Flecken auf das Gras, was auf der Lichtung der alten Eiche wuchs, und deutete mit, einer Geste an, dass er sich auch setzen sollte. Er setzte sich hin.
      „Hast du es geschafft?“
      Bevor sie ihm antwortete, legte sie sich flach auf den Rücken und streckte sich. Er sah sie an.
      „Nein.“
      „hmm“, er nickte „Das hab ich mir gedacht.“
      „Pessimist.“
      „Nein, Realist.“
      „Du stärkst mein Selbstvertrauen mal wieder ungemein.“
      „Nein,..“
      „Stimmt.“
      „.. Ich hab nur gesehen das der Abstand zwischen dem nächsten und dem anderen zu groß ist.“
      „Den hab ich aber geschafft!“
      „Und den nächsten?“
      „Hmm....“
      Sie drehte sich auf die Seite, das Gesicht abgewandt von ihm.
      „Komm schon, Kopf hoch!“
      Keine Reaktion. Er stöhnte und legte sich auch hin. Er war etwas größer als sie, hatte kurzes schwarzes Haar und trug eine Brille. Er war auch nicht so naturbezogen wie sie, sondern interessierte sich mehr für „diesen Technik-Mist“, wie sie es immer formulierte. Sie war also der einzige Grund warum er dennoch den Großteil seiner Freizeit hier in diesem Wald verbrachte.
      „Was ist?“
      Sie hatte sich etwas aufgerichtet und bemerkt, dass er sie die ganze Zeit anstarrte.
      „Nichts“
      Er legte sich auch flach auf den Rücken genau wie sie.
      „Nein sag schon! Sehe ich irgendwie komisch aus?“
      „Nein. Es ist nix.“
      „Hmm...“
      Sie legte sich auch wieder auf den Rücken.
      „Der Himmel ist echt schön.“
      „Ja, kein Wunder bei dem tollen Wetter.“
      „Du bist so unromantisch!!“
      „Was hast du denn jetzt schon wieder?!?!?!“
      „Gar nix!“
      „Doch, das ist doch nicht zu übersehen!“
      „Bei mir ist alles bestens!!“
      „Du bist doch einfach nur enttäuscht, weil du es mal wieder nicht geschafft hast.“
      „Was soll das denn jetzt wieder heißen?!?!?“
      „Gar nix; Nur, dass du deinen Frust mal wieder an mir auslässt!“
      „Mach ich gar net!!“
      „Doch.“
      „Nein.“
      „Doch.“
      „Nein!!“
      „Das ist albern.“
      „Hmpf.“
      Sie stand auf und stellte sich mit dem Rücken zu ihm. Er stellte sich auch hin und legte seine Hände auf ihre Schultern und drehte sie um. Er sah sie an; Sie sah weg.
      „Na komm schon.“
      Sie sah ihn an. Irgendetwas stimmte nicht.
      „Und du bist dir ganz sicher, dass du nicht in den Theater-Verein willst?“
      „Mal sehen wie lange sie es aushält“, dachte er.
      „Woher nimmst du das denn jetzt schon wieder?!?“
      Da war es wieder.
      „Ach, weißt du, ich finde du kannst echt toll schauspielern.“
      „Lenk net vom Thema ab!!“
      „Lenke ich vom Thema ab?“
      „Ja, verdammt, ich mache keine Witze!!“
      Da war es schon wieder, aber so lange hatte sie es noch nie ausgehalten.
      „Ich weiß.“
      Dies sagte er mit tiefer, sinnlicher Stimme und nahm sie dabei in den Arm.
      „ ------- “
      „Du ..“
      Er kam ihrem Gesicht immer näher. Sie war ganz bleich. Er hatte sie fest im Arm. Sie waren sich so nahe wie zwei Liebende. Er konnte sogar ihr Parfum riechen; Kirsche, sie liebte Kirschen. Nach einer langen Pause in der sie immer bleicher wurde und ihn entsetzt anstarrte, sagte er: „…..hast verloren.“
      „W-w-was?“
      Er ließ sie los und tat als ob nichts passiert wäre.
      „Hast du etwa….! Nein. DUUUUU!!!!!!!!!!!!“
      „Ja, Kira?“
      „Ich werde dich umbringen!“
      Sie ging mit hochgekrempelten Ärmeln auf ihn zu.
      „Was? Wieso denn?“
      „Du weißt genau was ich meine!“
      „Ich habe doch nur dein Schauspiel erwidert!“
      „Mann, ey!!“
      Sie boxte ihm gegen die Schulter.
      „Aua!“
      Sie hatte einen festen Schlag, denn auch wenn man ihr es nicht sofort ansah, hatte sie doch ganzschön Muskeln vom Klettern.
      „Sei keine Memme! Und Kämpfe wie ein Mann!!“
      „Nee lass ma, das machst du schon.“
      „Boah, das war fies!“
      „Du bist fies, hast mich eben die ganze Zeit zum Narren gehalten!“
      „Ach, bist du drauf reingefallen?“
      „Du aber auch!“
      „Hmpf!“
      Er setzte sich wieder hin und sah sie an, wie sie vor ihm stand.
      „Feigling.“
      Sie setzte sich auch hin.
      „Göre.“
      Sie legte sich wieder hin und starrte in den Himmel. Er sah auch hoch.
      „Interessante Wolken.“
      „Ja, du hast Recht. Die da, sieht aus wie ein Vulkan, der gerade Feuer spuckt.“
      Sie zeigte in den Himmel. Er legte sich neben sie um besser sehen zu können welche sie meinte.
      „Ja, stimmt. Und die da sieht aus wie ein Tiger.“
      Ein ganz normaler Tag.
      „Ja, aber andersherum ist es eine Geburtstagstorte!“
      -------------------
      Geändert von Dissi (19.05.2009 um 18:20 Uhr)
      mfg
      Chaos-Mod
      Dissi

      Wissenschaft ist, wenn man in einem dunklen Raum, mit verbundenen Augen, nach einer Katze sucht.
      Philosophie ist, wenn man in einem dunklen Raum, mit verbundenen Augen, nach einer Katze sucht und sie nicht findet.
      Religion ist, wenn man in einem dunklen Raum, mit verbundenen Augen, nach einer Katze sucht, sie nicht findet und schreit: "Hurra! ich hab sie!"
      ____
      Bei Fragen & Problemen einfach eine persöhnliche Nachricht (PN) an mich oder meine Kollegen schicken!

    2. #2
      Koukoku
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      Standard AW: Mein Buch: >Dimension<

      Ich muss sagen das es mir vom inhalt bis jetzt gut gefällt(zwar nichts außergewöhnliches, kann ja aber noch kommen^^).
      Was mich persönlich aber sehr gestört hat war das die Dialoge sehr unübersichtlich sind. Ich hatte zum Teil Probleme nachzuvollziehen wer denn nun was sagt. Entweder sollten die Personen mehr sagen als nur einen satz oder der Dialog sollte kürzer ausfallen.
      Mehr will ich noch nicht dazu sagen, da warte ich lieber erstmal auf die Fortsetzung.:)
      - Ich bin kein Zyniker! Die Welt is' bloß scheiße.
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      - Die Lücke, die ich hinterlasse, ersetzt mich vollständig!

    3. #3
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      Standard AW: Mein Buch: >Dimension<

      Warts ab Sword - das wird noch!^^

      Ich hatte genau den gleichen Einwand, aber dann machte mir der Dialogstil echt Spass. Also wenn da nun immer ein sagte er, fragte er drin stehen würde, wäre es net mal halb so flott.

      Gewöhnungsbedürftig, aber mich störts net. Könnt ein großes Abenteuer werden ... mit Witz drin.^^


    4. #4
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      Idee AW: Mein Buch: >Dimension<

      ja, ja du kennst das erste kap ja auch schon iku^^
      aber bitte hier geht's ma weida: (erste hälfte kap1)

      Achtung Spoiler:
      Kapitel:1 >Idee<



      „Höhle?“
      „Ja.“
      „Welche denn?“
      „Na die da oben in der Felswand“
      „Wo denn?“
      „Man kann sie von hier aus nicht sehen, der Baum verdeckt sie“
      „Hmm.“
      „Aber von meinem Zimmer aus kann ich sie manchmal sehen.“
      „Wo glaubst du, führt sie hin?“
      „Weiß nicht. Vielleicht kommt sie am Felsvorsprung wieder heraus.“
      „Kann man sie von der Eiche aus erreichen?“
      „Bestimmt.“
      „Jetzt will ich noch doller da hoch!“
      „Übernimm dich nicht.“
      Kira sah zu der riesigen Eiche herauf.
      „Ich pass schon auf.“
      „Warst du schon mal auf dem Felsen?“
      „Nein. Hab immer davon geträumt dort oben zu sein.“
      Ihr Blick schweifte in den Himmel ab.
      „Oh, es wird schon dunkel, ich muss nach Hause, meine Mutter macht sich bestimmt schon Sorgen.“
      „Jaah, stimmt. Komm lass uns gehen.“
      Sie wandten sich von der alten Eiche ab und machten sich, durch den Wald, der das Dorf, in dem sie wohnten, fast komplett umgab, auf den Weg nach Hause. Sie sprangen über das „großes Rinnsal“, so hatten sie den Bach genannt, der direkt vor dem Zaun vorbei floss, welcher das Grundstück von Kiras Elternhaus markierte und ein kleines Stück Wald mit eingrenzte. Der alte Maschendrahtzaun war verrostet und das kleine Tor stand immer offen.
      Sie gingen durch das alte Tor und die letzten Bäume hinaus in das Licht der untergehenden Sonne auf den frisch gemähten Rasen hinter Kira’s Haus.
      „Wie romantisch, so ein schöner Sonnenuntergang!“
      Die Sonne stand sehr tief am Himmel und tauchte alles in ihr orangefarbenes Licht.
      „Ja.“
      „Kommst du noch kurz mit rein?“
      „Hmm … okay“
      Sie gingen zum Seiteneingang des Hauses und betraten es.
      „MAMA!!!!!!!!!!! Bin zurüüühüück!!!!!“
      Irgendwo aus dem oberen Stockwerk antwortete ihr Mutter, Marie, eine gut aussehende Frau in den Vierzigern.
      „Jaaaa, beeil dich, das Essen steht schon auf dem Tisch!“
      „Gut !! Hab den Konstantin mitgebracht!!“
      „Oh , hallo Konstantin!“
      Da bemerkte er Kira’s Vater, Matthias, neben sich, der rief: „Hört auf zu schreien!! Das könnt ihr alles gleich noch am Esstisch bereden!!!!“
      „Nein!!“, Schallte es von oben.
      „Hallo Konstantin, immer so laut die Frauen heutzutage ….“
      Matthias schüttelte den Kopf. Konstantin grinste.
      „Haaaai, Matti-Pappi!!!“
      Sie umarmte ihren Vater, dieser tat als bekäme er keine Luft mehr. Als sie ihn dann losließ meinte er:
      „Jetzt aber hoch mit dir! Bevor das Essen kalt wird“
      „Ja, Papa.“
      Sie gingen die Treppe hoch in den zweiten Stock durch den Flur und dann in das Esszimmer wo Marie leise vor sich hin summend den Tisch deckte, auf dem dampfen das Essen stand.
      „Hallo mein Kind!“ sagte sie und umarmte Kira.
      „Hallo, Konstantin“
      „Ähm, hallo.“ Sie umarmte auch ihn, das machte sie fast immer.
      „Jetzt lass den armen Jungen los, der hat bestimmt einen riesigen Hunger.“
      „Komm setz dich neben mich!“ Kira wies mit der Hand auf den leeren Stuhl neben ihr.
      Er setzte sich neben sie. „Sitze ich nicht immer hier?“
      „Schon, aber Heute sitzt du hier!!“
      „Das ergibt keinen Sinn!“
      „Hört auf zu streiten ihr zwei!!“, Matthias.
      „Wir streiten nicht, wir disputieren!“
      „Diskutieren.“, Konstantin
      „Ist doch Beides das Gleiche!“ Kira
      Die beiden „Männer“ schüttelten den Kopf und begannen schweigend zu essen.

      „Wo sie wohl hinführt?“
      Kira sah gedankenverloren aus dem Fenster des fahrenden Busses. Konstantin saß neben ihr und sah sie an.
      „Weiß nicht, wahrscheinlich kommt sie oben auf dem Fels wieder raus“
      Sie schreckte auf.
      „Du hast mal wieder laut nachgedacht.“
      „Oh, ..“
      Der Bus hielt an, einige Leute stiegen ein.
      „Da, … da ist er.“
      Es war Jimmy. Ein großer blonder Junge mit braunen Augen und einer krummen Nase. Ganz anders als sie mit ihrem eher zierlichem, wohl geformten Körper und ihren tiefgrünen Augen. Aber sie hatte sich in ihn verliebt. Unverständlich, an dem war doch nix toll. Sie musste sich ja auch ausgerechnet in einen Typen verknallen, der mit jeder rummacht die ihm über den Weg lief. Obendrein hatte er doch alle zwei Wochen eine neue Freundin.
      „Schlag dir den aus dem Kopf, das würde nur ein sehr kurzes Glück.“
      „Hi, Jimmy!!“
      „Hey, Kira! Moin, Konnie!“
      „Morgen.“
      Er sah sie an, sie war ganz rot geworden.
      „Stimmt was nicht?“, Jimmy
      „Nein, mit ihr ist alles in Ordnung.“, Konstantin
      „Okay…“, Jimmy
      Er ging weiter. Der Bus fuhr wieder los. Kira lehnte sich wieder ans Fenster und starrte verträumt hinaus zur vorbeiziehenden Landschaft. So lief das fast jeden Morgen, seit sie sich in ihn verliebt hatte.
      Kira und Konstantin wohnten im selben Ort, Jimmy wohnte nur eine Ortschaft weiter. Zur Schule waren es ungefähr 20 Minuten mit dem Bus.
      Es war keine kleine Schule, sondern eine echt riesige Schule, ein Gymnasium. Sie war keine Spitzen-Schülerin, sondern eher im Dreierbereich angesiedelt, was daher kam, dass sie im Unterricht öfters abwesend war. Dabei war sie eigentlich intelligent und hatte in einem Fach immer eine Eins stehen. Biologie und Kunst Seine guten Noten waren immer in Mathe und Physik.

      Sie gingen gemeinsam in einträchtigem Schweigen vom Buss-Bahnhof zur Schule.
      „Du, Konsti.“
      „Mmh?“
      „Findest du der Jimmy passt zu mir?“
      „Nein.“
      „Negativ oder positiv?“
      „Positiv für dich, negativ für ihn.“
      „Der ist aber voll der Traumtyp!!“
      „Aber zuviel „Traumtyp“ ist auch nicht gut.“
      „Da hast du vielleicht Recht.“
      „Wie bitte?!? Ich hab Recht?!? …… wie kommt’s?
      „Ich finde auch, dass ich mich mehr um ihn bemühen sollte!“
      „Du hörst mir gar net zu, oder?“
      „Genau so mach ich’s!!“
      „Was machst du?“
      „Ich werde zu ihm gehen und ihn fragen ob er mit mir in den Wald gehen möchte!“
      Sie liebte den Wald.
      „Ich bin mir net so sicher ob er der richtige Typ für so etwas ist.“
      „Hmm..“
      „Du verschreckst ihn damit vielleicht nur.“
      „Dich hab ich doch damit auch nicht verschreckt.“
      „Aber all die anderen schon.“
      „Stimmt.“
      „Aber so würde sich herausstellen, aus welchem Holz er geschnitzt ist…“
      „Sehr treffende Formulierung.“
      Und so kam es, dass Jimmy nach kurzem Überreden noch am selben Tag einwilligte mit zu kommen. Nach der Schule fuhren sie also in das kleine Dorf im Wald. Wallenfells* hieß es. Ein kleines Dorf mit knapp 500 Einwohnern. Konstantin machte sich mit einem schlechten Gewissen unter dem Vorwand davon, dass er noch lernen müsse.

      ---

      Blut spritzte an die Wand, ein leises Röcheln war zu hören, als das Leben aus seinem Körper wich. Er schob sein Schwert zurück in die Scheide. Das war das Dumme an den Magiern, so nannte man die Leute, die es sich leisten konnten ihren Körper zu modifizierten, jedes Mal wenn man sie tötete tauchten sie nach ein, zwei Wochen in einem anderen Körper wieder auf und versuchten dann Rache zu nehmen. Aber sie wussten nicht, dass er auch in diesem Sinne „magische“ Fähigkeiten besaß. Es war der einzige Grund warum er schon so lange als Attentäter der „Vogelfreien“ tätig war. Die meisten hielten nur 5-6 Jahre durch. Richtig Gute schafften auch 20 Jahre. Er übergoss die Leiche und die Blutspritzer mit einer ätzenden Flüssigkeit. Die Leiche würde in nur zwei Minuten gänzlich unkenntlich sein. Er trat zurück in die dunkle Gasse, in der er dem Magier aufgelauert hatte und verschmolz wieder mit dem Schatten.
      Er gehörte zu den Gegnern des Diktators, der sich fälschlicher Weise als „Regierung“ bezeichnete, und hatte damit als „Vogelfreier“ die gesamte Justiz gegen sich. Eigentlich hatten sie keine Chance gegen dieses gewaltige Imperium. Doch gab es eine Prophezeiung, die besagte, dass eine uralte Waffe von unvorstellbarer Stärke in einer anderen Dimension gefangen wäre und mit zwei Auserwählten, der eine trüge die Waffe, der andere würde verhindern, dass die Waffe, aufgrund eines eigenen Bewusstseins und der gegebenen Stärke, Besitz von dem Träger ergriff, erscheinen würde und den „Guten“ helfen würde die Endgültigkeit des Sieges davon zu tragen. Das gab den meisten Anhängern der „Vogelfreien“ den Ansporn weiter zu kämpfen, auch wenn beide Seiten dachten: „Die „Guten“ sind wohl wir.“
      Er zog die Maske ab, steckte die meisten Utensilien in eine Umhängetasche und ließ den Rest durch einen kurzen Zauber verschwinden. Jetzt war er nur noch ein etwas älterer, nicht allzu gut aussehender und relativ großer Mann mit kurzen, struppigen, grauen Haaren. Er verließ die Gasse, wobei er mehr oder weniger absichtlich einen Passanten anrempelte, der ihn daraufhin anbrüllte und beleidigte. Er erwiderte scheinbar selbst schlecht gelaunt einige Beleidigungen und ging die Straße hinunter zu seinem Lieblingscafe, eines der wenigen Cafes, das kein voll-automatisches und computergesteuertes Bediensystem hatte. Er trat durch die Tür, setzte sich an einen freien Tisch des Retro-Style-Cafes und zog seine Jacke und seine Rucksack aus.
      „Morgen, Chilèst. Lässt du dich also auch mal wieder blicken.“ Fatina, die gut aussehende Bedienung.
      „Freut mich auch dich zu sehen, Fatina. War grad um die Ecke und dachte mir: „Schaust du mal wieder bei Tschingel’s rein.““
      „Na dann, was darf ’s denn sein?“
      „Das Special und einen Diamont-Scream, bitte.“
      „Aaah. Leben wir wieder gefährlich?“
      Sie grinste ihn an, schrieb die Bestellung auf und ging in Richtung Küche, in der ein echter Koch aus Fleisch und Blut stand und Gerichte zubereitete, man konnte sagen, dass das relativ selten war. Er sah sich im Cafe um. Es war fast leer.

      Ein paar Minuten später kam Fatina mit zwei Tellern und zwei Getränken wieder und lud sie auf dem Tisch ab. Er sah sie fragend an.
      „Ich mache eine aktive Mittagspause.“
      „Aha?“
      „Ja.“
      Sie stellte ihm sein Mittagessen hin und setzte sich gegenüber von ihm auf die gepolsterte Bank. Sie zog den anderen Teller zu sich und begann zu essen. Er tat es ihr gleich.
      „Wo willst du diesmal hin?“
      „Wer sagt denn, dass ich weg will?“
      Sie schluckte ihren Bissen hinunter.
      „Niemand, aber jedes Mal, wenn du in letzter Zeit hier vorbei gekommen bist wolltest du weiter weg…“
      „Nein, ich bleibe noch bis morgen in der Stadt.“
      „Aha…“
      „Warum ist eigentlich so wenig los?
      „Monats-Markt in der City.“
      „Ach, ja, stimmt ja.“
      „Ich hasse immer dieses Gedränge und die vielen Menschen auf einem Haufen.“
      „Ich auch.“
      Sie aßen eine Weile schweigend vor sich hin. Fatina betrachtete ihn mit einem nachdenklichen Blick.
      „Mmh?“
      „Wie alt bist du eigentlich?“
      „Wie alt seh’ ich denn aus?“
      „So um die 50. … Ich weiß aber dass du älter bist, viel älter. So 80, 90 würd ich sagen.“
      „Wow, bin ich so leicht zu durchschauen?“
      „Du bist älter, oder?“
      „Ja.“
      „Wie alt genau?“
      „Viel zu alt.“
      „Jetzt sag schon!“
      „Als ich noch in deinem Alter war…. Warte, lass mich überlegen….“
      Sie sah ihn erwartungsvoll und gleichzeitig ein bisschen überrascht an.
      „Hatten wir noch eine Demokratie. Ich war 23Jahre alt, als der Umschwung begann.“
      „Heilige Scheiße, du könntest mein Ururgroßvater sein!“
      „Könnte ich, ja.“
      „Bist du es?“
      „Nein, ich denke nicht.“
      „Du meine Güte. Aber das würde ja heißen, dass du ..“
      „Dass ich um die 150 Jahre alt bin, ja.“
      „Wie oft?“
      „Was?“
      „Wie oft hast du dich resleevt*?“
      „Über 20 mal.“
      „Hey, Alter, du machst mir Angst.“
      „Du wolltest es ja wissen.“
      „Ja, wollte ich. … Also den schock muss ich erst einmal verdauen. … Moment ich hol mir noch was zu essen“
      Er lachte laut los. Sie stand auf und ging Richtung Küche.
      „Typisch Fatina. Immer am essen.“

      ---


      * resleeven = Charakter und Erinnerungen werden auf einem kleinen im Hinterkopf eingepflanzten Chip gespeichert und beim Resleeven auf den Chip eines Klons(Sleeves) oder anderen Körper geladen.
      Geändert von Dissi (29.05.2009 um 16:31 Uhr) Grund: rechtschreibfehler^^+spoiler
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      Wissenschaft ist, wenn man in einem dunklen Raum, mit verbundenen Augen, nach einer Katze sucht.
      Philosophie ist, wenn man in einem dunklen Raum, mit verbundenen Augen, nach einer Katze sucht und sie nicht findet.
      Religion ist, wenn man in einem dunklen Raum, mit verbundenen Augen, nach einer Katze sucht, sie nicht findet und schreit: "Hurra! ich hab sie!"
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    5. #5
      Koukoku
      ist am sein sein.
       
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      Standard AW: Mein Buch: >Dimension<

      Ja ja Iku ich wart ab!^^
      Ah da gehts ja schon weiter...
      Ne klar ein sändiges "er fragte" bzw. "sie sagte" will ich auch nicht lesen. Aber es gibt ja noch andere Möglichkeiten sowas einzuleiten.
      Kann aber auch gut sein das es an mir liegt^^(is eh geschmackssache).
      Na mal schaun was die anderen denn noch so schreiben. Wenn ich der einzige bin dens dann noch stört ist es ja eh unwichtig;).
      Schönes Kapitel. Nu kommt die versprochene Spannung. Bin mal gespannt wie du das zusammenführen willst.
      Geändert von Sworddancer (19.05.2009 um 16:13 Uhr) Grund: auf einmal war schon die Fortsetzung da^^
      - Ich bin kein Zyniker! Die Welt is' bloß scheiße.
      - "Memento moriendum esse."
      - "Fürchte den rosa Nebel!" - Halo 3
      - Die Lücke, die ich hinterlasse, ersetzt mich vollständig!

    6. #6
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      Idee AW: Mein Buch: >Dimension<

      die Zusammenführung wird erst in kap 3 oder 4 stattfinden..der 2. teil von kap 1 kommt später (will noch ein bisschen spannung aufbauen und kap 2 hab ich erst heute angefangen^^) übrigens wird das eine Buchreihe, wenn alles glatt läuft.
      Geändert von Dissi (03.09.2009 um 22:53 Uhr)
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    7. #7
      Roshi no gakusei
      Im AFB lesen.
       
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      Standard AW: Mein Buch: >Dimension<

      Ganz gut, aber meine Meinung haste ja schon ;)

      Wundert mich nur, dass Korrekturen nicht berücksichtigt wurden...

      Vom Inhalt her gut, lässt sich was draus machen ^^
      мне это нравится - дать мне больше - Ах да, мне это нравится - плакать, как никогда раньше!
      Can we pretend that airplanes in the night sky are like shooting stars? I could really use a wish right now !
      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
      Наверно, это мой рай...!

    8. #8
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      Idee AW: Mein Buch: >Dimension<

      ähm, .... hab die Korrekturen berücksichtigt, aber nicht alle .... meine Freiheit als Künstler und Autor^^
      übrigens: ich schreibe vor/nach wörtliche reden kein er sagte/sagte er , weil ich der Fanatsie der Leserin/des Lesers weitgehend freien lauf lassen will, wie das gesagte gesagt wurde. nur bei komlpizierteren Gesprächen mit 3 oder mehr Personen schreibe ich immer noch den Namen dahinter.
      und bedenke: das sind 15-jährige! die sprechen Jugendjargon!
      Geändert von Dissi (10.02.2010 um 00:42 Uhr) Grund: Rechtschreibung, Ausdruck
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    9. #9
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      Idee AW: Mein Buch: >Dimension<

      so wir kommen zum zweiten teil des ersten kapitels:
      (ist wahrscheinlich nicht alles, da ich bestimmt noch etwas dazu schreibe.)

      Achtung Spoiler:
      ---

      Sie hatte nichts mehr gesagt, seitdem Konstantin weg war, sondern war einfach nur still neben ihm her gegangen. Ihr war furchtbar heiß.
      „Warum sagst du denn nix? Keine Angst ich beiße nicht.“
      „Ähm, …. Also ….“
      „Du gehst gerne in diesen Wald oder?“
      „Ähm, … ja.“
      Sie betraten den Wald.
      „Hast du schon mal geklettert?“
      „Als Kind hab ich das gerne gemacht.“
      „Komm, dann lass uns klettern!!“
      „Ähm, … also ….“
      „Nun komm schon!!“
      „Na gut.“
      Sie ging mit ihm zu einem Baum, der sehr einfach zu erklimmen war.
      „Da hoch?“
      „Da hoch.“
      „Ladies first.“
      „Na gut.“

      Sie kletterte voraus und er kletterte hinterher, zwar nicht so elegant wie sie, aber er kam an. Sie hatte sich schon mit dem Rücken zum Stamm hingesetzt und lies die Beine baumeln. Er atmete bereits schwer als er sich auch auf den Ast setzte. Sie hingegen schien es nicht mehr angestrengt zu haben, als Stufensteigen. Sie kicherte. Er sah sie an und sie wurde rot.
      „Sieht sehr sexy aus.“
      „Was?“, nun wurde sie feuerrot.
      „Wenn du kletterst.“
      „Eeehhhm, …… ich …… also …..“, sie sah verlegen auf ihr Finger.
      „Doch wirklich.“
      Sie starrte noch einen Moment auf ihre Finger und überlegte was sie jetzt sagen sollte. Als sie endlich aufblickte, war sein Gesicht ihrem ganz nahe, er legte eine Hand an ihre schlanke Taille und mit der anderen Hand hielt er ihren Kopf.
      „Iiiiieeh!!!“, sie schrie, und versuchte ihn von sich wegzudrücken, aber er war stärker als sie. Er drückte sie fest gegen den Baumstamm und versuchte sie zu küssen. Sie wandte all ihre Kraft auf und schubste ihn mehr oder minder brutal weg.
      „Aaaaaaaaah!“, er fiel. Auf den Boden. Es waren nur 3 Meter. Er lebte also noch. Sie sprang vom Baum und rannte weg, während er keuchend versuchte sich aufzurichten.
      „Keuch ...... Dumme Schlampe…“

      Sie rannte zum Eltern-Haus von Konstantin. Und klingelte an der Tür und sie glaubte zu hören wie drinnen jemand sagte: „Komme ja schon!“ Es dauerte unendlich lange bis Konstantins Vater Ralf die Tür auf machte.
      „Hal- was ist denn los mein Kind?“ Er war ein rundlicher, gutmütiger älterer Mann.
      „Konstantin. Muss zu ihm.“
      Mehr schaffte sie nicht zu sagen.
      „Ist oben.“ Er war total perplex.
      Sie rannte nach oben zu seinem Zimmer und riss die Tür auf. Er stand am Fenster und fuhr erschrocken herum.
      „Was ist los?“
      Sie schloss die Tür, ließ sich auf sein Bett fallen und kauerte sich dort zusammen. Konstantin hatte sie selten so gesehen. Er setzte sich neben sie und legte ihr eine Hand auf den Kopf.
      „Was ist denn passiert?“
      „Er … er … ist gefallen … auf den B-Boden … ich ha-hab ihn gesch-schubst.“
      „Auf welchem Baum wart ihr?“
      „Auf d-der sch-schönen Linde.“

      Nachdem sie ihm alles in mehr oder minder ganzen Sätzen gesagt hatte und sich ausgeheult hatte, saß sie nur noch still da und sagte gar nichts mehr.
      „Jetzt reg dich mal nicht so auf. Er hat dich sexuell belästigt, das war Notwehr.“
      Keine Antwort.
      „Vor Gericht würdest du gewinnen.“
      „Ich kann’s nicht glauben.“
      „Was?“
      „Dass ER so etwas getan hat….“
      „Na wenigsten hast du dich gewehrt!“, er gluckste.
      „Es ist nicht witzig, kein bisschen, er wollte mich vergewaltigen!!“
      „Er wollte dich nur Küssen.“
      „Nein ich hab gespürt, dass ihm das nicht gereicht hätte, wenn es anders gewesen wäre , … dann …“
      „Hättest du ihn machen lassen?“
      „Nein. Aber er hätte nachgegeben.“
      „Stimmt. Verdammtes Arschloch. Warum hast du ihn nicht von der großen Eiche gestürzt?“
      „Dann hätte ich ihn ja umgebracht.“
      „Genau.“
      „Na danke. Ich hab gerade meinen Traummann fast umgebracht.“
      „Jeder Traum kann ganz schnell zum Alptraum werden.“
      „Ja.“
      „Ja.“
      Nach dem Abendessen ging sie wieder nach Hause. Konstantin begleitete sie, weil sie sich noch nicht ganz von dem Schock erholt hatte.

      Am nächsten Morgen sah sie ihn nicht einmal mehr an. Er hielt an ihrem Platz kurz inne sagte aber nichts und ging weiter.
      „Arschloch.“
      „Wer?“
      „Er.“
      „Ach so.“
      „Hat sich nicht einmal entschuldigt.“
      „So böse wie du gerade guckst, ist das kein Wunder.“
      „Danke, dass du mich so aufmunterst.“
      „’ne Aufmunterung brauch wohl eher der Hohlkopf da hinten.“
      „Ja, stimmt.“
      „Ich weiß net, der tut mir irgentwie Leid, wie der so gaanz alleine dort hinten sitzt und total deprimiert zu Boden starrt.“
      Sie versuchte offensichtlich ein Lachen oder ein Kichern zu unterdrücken und ihre schlechte Stimmung aufrecht zu erhalten, schaffte dies aber nicht ganz.
      „Jetzt hör schon auf.“
      „Womit denn? Ich mach doch nichts.“
      „Hmpf.“
      Gleich hatte er sie so weit, dass sie anfangen würde zu lachen.
      „Das arme Blondchen ...“
      Sie hatte schon Tränen in den Augen und konnte nichts mehr sagen, so sehr versuchte sie das lachen zu unterdrücken.
      „Ich glaub ich geh gleich ma nach hinten und werde ihn trösten, der heult ja schon fast!“
      Sie konnte nicht mehr und fing laut an zu lachen. Sie fing sich wieder.
      „Och, menno!!“
      „Was lachst du denn?!?!? Das ist net lustig!! Der heult ja wirklich gleich.“
      „Wie sollen wir denn jetzt da hoch kommen?“
      „Wir?!? Ich geh da net hoch!“
      „Doch, aber wie?“
      „Ich weiß net… vielleicht könnten wir ein paar Leitern mit hoch nehmen, die wir dann so auf die Äste legen, dass man da problemlos hochgehen kann.“
      „Ja!“
      „Oder wir basteln uns so richtige Stege.“
      „Was meinst du damit?“
      „Ich meine damit, dass wir die einzelnen Äste mit langen Holzlatten verbinden, auf die wir dann Bretter nageln, sodass man drüber laufen kann wie über die Stege wenn früher die Piratenschiffe angelegt haben.“
      „Boah, cool! Das machen wir!“
      „Gut, aber wo nehmen wir das Baumaterial her?“
      „Weiß nicht. Können wir nicht einfach die Stöcke und Zweige nehmen, dir hier rum liegen?“
      „Nein, das wäre zu gefährlich. Man weiß nie wie viel die aushalten.“
      „Ja stimmt.“
      „Also woher nehmen wir jetzt das Material?“
      Beide starrten in Gedanken versunken in den Himmel.
      „Och, mir fällt nichts ein!“
      „Mir auch. Es ist schon ziemlich spät. Komm lass nach hause gehen.“
      „Ja, okay.“

      ---

      Er sah sie an. Sie sah fragend zurück. „Das kann nicht sein!“, dachte er.
      „Was ist?“
      „Das ist doch nicht möglich! … oder etwa doch?“, Fieberhaft dachte er über das noch was ihm soeben aufgefallen war und fragte sich was er jetzt tun sollte.
      „Nix, mir ist nur gerade was aufgefallen.“
      „Was denn? Etwas Schlimmes?“
      Er würde auf Nummer sicher gehen und so herausfinden ob die Wahrscheinlichkeit hoch genug war. Er aktivierte seinen Dokumentator, ein Gerät, was die menschliche Wahrnehmung mitschnitt.
      „Du hast mich gerade an jemanden von früher erinnert. Nichts Schlimmes.“
      „An wen denn?“
      „Ach nicht so wichtig.“
      „Doch!“
      „Nein, lass Mal gut sein.“
      „Dann sag mir wenigstens was es war!“
      Er sah sie wieder an. Sie verschränkte gespielt beleidigt die Arme. Er musste schmunzeln.
      „Es ist nur … ich hab es erst bei wenigen, sehr wenigen Personen gesehen.“
      „Was denn?“
      „Dieses gewisse Etwas. Was einen Menschen zu etwas ganz, ganz besonderem macht.“
      „Ähm … Was willst du damit sagen?“
      „Es ist sehr schwer zu erklären.“
      „Versuch doch einfach mal.“
      „Das Problem ist, dass die einzige Art und Weise, wie ich es erklären könnte ersten hoch kompliziert ist und zweitens einige streng geheime Informationen enthält, ohne die dies nicht zu verstehen ist. Aber eins kann ich dir sagen: du bist etwas ganz besonderes und solltest dir gut überlegen auf welcher Seite du stehst.“
      „Ja, ich hab zwar nichts kapiert, aber okay.“
      „Du wirst es verstehen. Bestimmt. Wenn die Zeit gekommen ist werde ich dir alles bis ins kleinste Detail erklären.“
      „Du machst mir Angst!“
      „Du brauchst keine Angst zu haben.“
      Er lächelte sie aufmunternd an. Sie starrte ihn immer noch an und wusste nicht, was sie davon jetzt halten sollte. Ihr blick erhellte sich und leichtes entsetzen, gemischt mit der Erkenntnis, verstanden zu haben, was er gesagt hatte, machte sich in ihrem Gesicht breit.
      „M-Muss ich mich jetzt vor irgendwas besonders in Acht nehmen?“
      „Hab keine Angst. Dir wird nichts passieren.“
      Er musste unbedingt die schwarze Eule benachrichtigen. Nein, er würde warten müssen bis die schwarze Eule ihn kontaktierte. Er konnte nicht weg, dafür war es viel zu wichtig. Auch seinen aktuellen Auftrag musste er vernachlässigen.
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    10. #10
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      Idee AW: Mein Buch: >Dimension<

      sooo! last but not least:
      der letzte teil von kap eins:
      Achtung Spoiler:
      „So, meine Liebe, ich werde jetzt wieder in meine Wohnung gehen und noch ein paar Seiten schreiben.“
      „Dein Buch, oder?“
      „Ja, genau.“
      „Wann bekomme ich es denn endlich am zu sehen?“
      „Kannst ja mal vorbei kommen.“
      „Soll das eine Anmache sein?“
      „Nein, eine Anmache wäre, wenn ich sagen würde: Ich hab meine Handynummer vergessen, kannst du mir deine geben?“
      Sie musste lachen.
      „Ja nee, ist klar!“
      „Nein, du kannst echt gerne mal vorbei kommen, ich würde mich sehr freuen.“
      „Ja, ich wird mal gucken ob ich mich nach Feierabend noch auf den Beinen halten kann.“
      „Also dann, bis heut Abend.“
      „A-Aber ich hab doch noch gar nicht „Ja“ gesagt!“
      Er zwinkerte ihr zu und verließ das Cafe. Er winkte ihr noch einmal zu, bevor er die Straße überquerte. „Und schon ist er weg.“, flüsterte sie und schüttelte den Kopf.
      Sie brachte das Geschirr zurück in die Küche und wischte den Tisch ab.
      Plötzlich klingelte die Türglocke. Sie erschrak. Ein kleiner, gedrungener Mann betrat das Cafe. Er trug einen langen schwarzen Mantel, einen schwarzen Hut und eine alte, ebenfalls schwarze Sonnenbrille mit fragilem, goldenem Rahmen und runden Gläsern. Er blieb vor ihr stehen und sah sie an. Sie erstarrte. Irgendetwas ging von ihm aus, was ihr die Schauer über den Rücken kriechen ließ. Sie löste sich wieder aus ihrer Erstarrung.
      „Ähm, h-hier sind noch Tische frei, Sir. “
      Ihre Stimme zitterte. Sie erzwang ein Lächeln. Er folgte mit dem Blick ihrer Handbewegung, mit der sie auf die freien Tische hingewiesen hatte, und sah die Tische an.
      „S-Setzen sie sich einfacher dahin, wo sie möchten.“
      Sie hasste sich dafür ihre stimme nicht unter Kontrolle bringen zu können.
      „Vielen Dank.“
      Der kleine Mann hatte eine Stimme, die sie unwillkürlich an die Bösewichte aus dem Fernsehen erinnerte, die immer lächelnd zusahen, wie ihre Opfer zu Tode gefoltert wurden. Dieser Gedanke jagte ihr einen neuerlichen Schauer über den Rücken. Der Mann hatte sich bereits an einen Tisch gesetzt und seinen Hut abgenommen. Sie nahm mit zittrigen Händen eine Karte vom Stapel, riss sich zusammen und ging mit selbstbewussten Schritten auf den Mann zu. Er hatte lichte schwarze Haare, fast eine Halbglatze, und hatte seinen Mantel geöffnet, sodass sie nun seinen immer breit zu lächeln scheinenden Mund sehen konnte. Die Sonnenbrille hatte er immer noch auf.
      Kurz bevor sie den Tisch erreicht hatte drehte sich sein Kopf wie in Zeitlupe um, sodass dieser gerade genau dann auf sie gerichtet war, als sie an dem Tisch zum stehen kam. Sie zögerte kurz bevor sie ihn die übliche Frage stellte: „Möchten Sie die Karte Analog oder Digital?“
      „Analog. Das passt doch viel besser zu dem Stil des Cafes.“
      „Bitte schön.“
      Er nahm die Karte entgegen, klappte die erste Seite auf und schien sehr überrascht zu sein. Sie hatte im Kopf bereits auf Routine umgeschaltet und fühlte sich fast wie ein Roboter.
      „Stimmt etwas nicht, Sir?“
      „Nein, ich war nur überrascht, dass hier noch von Hand gekocht wird.“
      „Ja, das ist schon ziemlich selten.“
      „Geradezu eine Rarität! Schade, dass das Lokal so leer ist.“
      „Das liegt am Monatsmarkt in der City, normaler Weise ist hier viel mehr los.“
      „Hmmm…“
      „Ich hätte gerne das Suprise-Omlett und ein Glas Ginga-L.“
      „O.K. Sonst noch einen Wunsch?“
      „Nein.“
      Er machte keine Anstalten die Karte wegzugeben, also drehte sie sich um und ging in Richtung Küche um die Bestellung weiter zu geben. Nachdem sie das getan hatte, setzte sie sich hinter die Theke und holte ihr Handy heraus. Sie überlegte sich, ob sie Chilést anrufen sollte oder nicht. Gerade als sie drauf und dran war ihn eine sms zu schreiben, öffnete sich mit einem Klingeln die Tür. Sie schreckte auf und währe beinahe vom Stuhl gefallen. Denn in der Tür stand …
      „Chilèst!“, sagte sie etwas zu laut, sodass sich alle umdrehten und ihn anstarrten.
      „Entschuldige, Fatina, aber ich habe meinen Rucksack hier vergessen.“
      Er atmete schwer, als ob er hier her gerann wäre. Sie wäre ihm am liebsten um den Hals gefallen und hätte ihn geküsst, so froh war sie, ihn zu sehen. Doch plötzlich erstarrte er und sah den kleinen Mann in schwarz an, der mit dem Rücken zum Eingang saß und als einziger den Kopf nicht zu ihm gedreht hatte. Er schien sich komplett in die Karte vertieft zu haben. „Ich wusste doch, dass der was nicht normal ist.“ Chilèst hatte sich bereits aus seiner Starre gelöst und seine Tasche aufgehoben, als er auf sie zukam.
      „Kann ich noch eine Kleinlichkeit zu Trinken haben?“
      „Ja, natürlich!“
      Sie ging in die Küche. Chilèst ging zu dem Tisch, wo der kleine Mann saß und sagte: „Mir war, als hätte ich eben eine schwarze Eule gesehen.“ „Und ich sah einen grauen Panther, allerdings im Museum.“, antwortete der kleine Mann.
      „Ich habe einen Bericht zu erstatten.“
      „Dann tun sie das.“
      „Bei ihr besteht die Chance auf Valenzhypometrie. Ungefähr 40%; Kritisch gesehen.“
      „Und Optimistisch?“
      „100%.“
      „Name, Daten?“
      „Fatina Herribson, 22 Jahre alt, ~175cm groß, ~55kg schwer, IQ110-140, grüne Augen, lange, braune Haare, Bing-Street Nr.32, Halb-Studentin an der Fershcom-Universität.“
      „Gut, ich werde das überprüfen. Sie sind von allen Aufträgen und Missionen freigestellt. Sie werden sich einzig und allein um ihren Schutz kümmern. Verstärkung wird für Notfälle dauerhaft in direkter nähe stationiert, aber nur wenig, sodass es keine Aufmerksamkeit erregt wird. Hier ist meine Kontaktnummer sie besitzen jetzt Priorität, die Oberste. Benötigen sie einen Klon?“
      Er gab Chilèst einen kleinen Zettel.
      „Bereiten sie einen vor, wenn es geht, nur für den Fall.“
      „Alles, was sie benötigen, wenn es unbedingt sein muss, sogar Projekt Omega. Kontaktieren sie mich einfach.“
      Chilèst fiel es schwer sich nichts anmerken zu lassen, da Fatina wieder aus der Küche gekommen war. Aber dass einem schon mal Projekt Omega zur Verfügung gestanden hätte, hatte er noch nie gehört. Er schaute zu Fatina die fragend zurück blickte. Er lächelte, das beruhigte sie sichtlich.
      „Ähm, ihre Bestellungen meiner Herren.“
      „Danke, sehr“, antworteten beide
      „Darf ich dir Carl Develin vorstellen? Er ist mein direkter Vorgesetzter.“
      „Oh, hallo, ich bin Fatina Herribson.“
      „Schön sie kennen zu lernen junge Lady.“, sagte mr Develin und zog die Brille aus.

      bitte, bitte kritik!:haha
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    1. 17.11.2011, 19:46

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