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    RPG-Archiv Diskutiere über Endlose Welten in dem RPGs Forum; Chiaki schaute sich in der riesigen Bibliothek um. So etwas hatte sie noch nie zuvor gesehen und es gefiel ihr. ...

    1. #11
      Koukoku
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      Standard AW: Endlose Welten

      Chiaki schaute sich in der riesigen Bibliothek um. So etwas hatte sie noch nie zuvor gesehen und es gefiel ihr. Neugierig lief sie langen Bücherregale entlang. Hier und dort blieb sie stehen, las den Titel eines Buches und manchmal nahm sie es auch heraus und blätterte darin herum. Es gab so viele Bücher. Sie hätte gerne mehr Zeit gehabt, dann hätte sie einige gelesen. Aber sie wusste, dass sie dafür keine Zeit hatten. Leider. Sie drehte sich um, und wollte in den nächsten Gang gehen, da viel ihr Blick auf ein kleines, scheinbar harmloses Buch. Erstaunt und neugierig nahm sie es heraus und betrachtete es. Es war recht dünn, dafür aber umso schwerer. Altes Leder. Als sie das Buch aufschlug, sah sie abgenutzte und zum teil eingerissene und vergilbte Seiten.
      Ein Geräusch erweckte ihre Aufmerksamkeit. Sie drehte sich um, doch es war niemand zu sehen. „Hallo? Ist jemand da?“, fragte sie. Sie war sich sicher, dass sie die einzige war. Zumindest hatte das der Bibliothekar gesagt. Warum sollte er lügen? Gerade wollte sie um die Ecke treten, um zu sehen, ob jemand auf der anderen Seite des Bücherregals stand, als sie mit jemanden zusammen stieß. Es war der alte Bibliothekar. „Oh Entschuldigung, ich habe Sie gar nicht kommen sehen.“ „Ja ja, so sind nun mal die jungen Leute.... Keine Zeit... bei euch muss immer alles schnell gehen...“, sprach der Bibliothekar. Seine Stimme war tief und rau. Er stützte sich auf einem Stock ab und musterte Chiaki. Dabei fiel sein Blick auf das Buch, welches sie immer noch in der Hand hielt. „Wie ich sehe, interessierst du dich für Bücher. Es ist selten geworden, dass die jungen Leute hierher kommen. Viel lieber verbringen sie ihre Zeit mit irgendwelchen anderen komischen Sachen. Dabei sollten sie viel lieber hier sitzen und Bücher lesen... Diese Jugend heutzutage....“, schimpfte der Bibliothekar und sein Blick verfinsterte sich für einen Moment. Doch schon im nächsten Augenblick lächelte er wieder und sprach: „Da du dich so sehr für Bücher interessierst, schenke ich es dir... natürlich nur wenn du willst..“ Chiaki schüttelte den Kopf und wollte etwas dagegen sagen, doch der Bibliothekar sah sie, durch seine, viel zu große Brille an. Sie konnte nicht ablehnen. „Ich danke Ihnen. Ich werde gut darauf aufpassen“ versprach Chiaki. Der Bibliothekar lächelte. „Das will ich auch hoffen. Man sollte mit Büchern nicht leichtfertig umgehen.“ Chiaki nickte. Sie drehte sich um, und lief zum Ausgang. Sie hörte gar nicht mehr, wie der Bibliothekar murmelte: „Und schon gar nicht, mit einem Buch wie diesem.“ Irgendwie kam ihr der Bibliothekar komisch vor. Sie bilde sich ein, dass seine Stimme vorhin, als sie die Bibliothek betreten hatte, viel sanfter war. Sie irrte sich. Bestimmt. Sie zuckte mit den Schultern und verließ die Bibliothek.
      Die Tür zur Bibliothek schloss sich und einen kurzen Moment später, erschien hinter dem Schreibtisch aus massiven Buchenholz, der Bibliothekar. Seine Brille war ihm runter gefallen. Eine ganze Weile war er auf dem Boden herum gekrochen und hatte sie gesucht. Er sah nur noch, wie die sich die Tür schloss. Doch wer gegangen war, das hatte er nicht mitbekommen.



      Zur gleichen Zeit ein Zimmer weiter:
      Der Bibliothekar schaute Chiaki nach, bis er hörte, dass sie das Gebäude verlassen hatte. Er lächelte und einen Moment später, hatte er sich verwandelt. Eine Person, in einen schwarzen Umhang gehüllt und das Gesicht unter einer Kapuze versteckt.

    2. #12
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      Standard AW: Endlose Welten

      Missmutig blickte Lenni dem Phoeir hinterher. Er drehte sich um und sah Chiaki und Miaru an, die beide anscheinend ganz erpicht darauf waren, die Bibliothek zu erkunden. Zumindest sahen sie nicht so mies gelaunt aus wie Lenni. Er grunzte sie an, machte auf dem Absatz kehrt und verließ die Bibliothek. „Ist ein Lumpenpack, der ganze Haufen da. Ziehen herum und machen nichts. Sollte ich vielleicht doch wo anders hingehen als dieses Lumpenpack.“ Er ging die Stufen der Bibliothek hinab, sah gerade noch Aiva in einem anderen Gebäude verschwinden. Er kickte einen Kieselstein mit dem Fuß weg und ging in die andere Richtung. „Muss ich aber im Auge behalten dieses Menschenskind, gestohlen hat das meine Runen. Kann nicht glauben, ist dass sie unschuldig. Sind wo sonst meine Runen hin??


      Er holte aus seiner Brusttasche eine kleine Flasche und nahm einen kräftigen Zug Lumani, woraufhin er genüsslich rülpste und beschloss, sich ein wenig in das Getümmel dieser Stadt zu schmeißen. Er überquerte den Platz vor der Bibliothek und ging Richtung Osten. Vorbei an hohen, hellen Gebäuden, engen Gassen, vielen Geschäften und einigen verlockenden Gasthäusern, kam er auf einen großen Markt, in dem reges Treiben herrschte. Überall waren kleine Stände mit allem, was das Herz begehrte: ausgefallenem Essen, Schmuck, Kunstgegenstände, seltene Stoffe, unbekannte Tiere und so weiter, was Lennis Laune wieder erstaunlich schnell steigen ließ.
      Seine Nase zog ihn hin zu einem Verkaufsstand, an dem sich viele Kreaturen tummelten und alle etwas von dem köstlich riechenden Essen haben wollten, das dort angeboten wurde. Der Verkäufer griff da zu einer Tüte, nahm da das Geld entgegen, hatte ein geschäftiges Lächeln auf den Lippen und bediente alle seine Gäste mit so viel Zuvorkommen wie nur möglich. Ein kleiner Junge stand seitlich von dem Stand auf einer kleinen Kiste und warb andere Leute an mit den Worten: „Greifen Sie zu! Dies ist der einzige Ort, der einzige Verkaufsstand, die einzige Stadt, ja die einzige Welt, in der Sie diese köstliche Gaumenfreude erleben können: Schokolade! Nur hier zu kaufen, heute im Sonderangebot!“


      Lenni ging mit einem gierigen Grinsen auf den Stand zu und kratzte das nötige Kleingeld zusammen. Viel hatte er nicht, aber so etwas Einmaliges musste er probieren. Er hätte nicht gedacht, dass er jemals etwas zu essen finden würde, das er noch nie probiert hatte. Genüsslich nahm er eine Tüte entgegen und machte sich auf, sich von dem Trubel zu entfernen, um diese Köstlichkeit zu probieren. Er öffnete die Tüte und wollte gerade ein Stück herausholen, als er mit jemandem zusammenstieß.


      Wozu hast du Augen im Kopf?“ sagte dieser Jemand nicht unfreundlich. Er hatte einen langen, dunklen Mantel an, was am hellichten, sonnigen Tag ziemlich auffiel, und hatte einen Gurt um die Hüfte gebunden, an dem so einiger Krimskrams hing. Noch bevor Lenni ihn genau mustern konnte, zog er auch schon die Kapuze über den Kopf und ging weiter.
      Gedankenverloren blickte Lenni ihm nach.
      Und er dachte.. und überlegte... und grübelte... und kratzte sich den Kopf, so lange, bis er sogar die Schokolade in seiner Hand vergaß. Auf einmal machte es „klick“, Lenni sprang in die Luft und wedelte mit seinem kurzen Zeigefinger hysterisch in die Richtung, in der die Person verschwunden und schon lange nicht mehr zu sehen war, und brüllte: „DUUUUU. HAST DU GESTOHLEN MEINEN LEDERBEUTEL!!!


      Lenni achtete nicht auf die Leute, die ihn verwundert anblickten, sondern rannte drauflos in die Richtung, in die der vermummte Mann verschwunden war. Er nutzte seine Spurtfähigkeit und hatte ihn im Nu eingeholt, hielt sich aber verdeckt und blieb immer eine Ecke weiter hinten. Der Mann ging leicht und locker wie eine Feder die vielen Gassen entlang, hin und wieder sprang er – es schien vor Freude – in die Luft. Lenni bliebt die Luft weg, als er einen Lederbeutel an der Hüfte dieses Mannes hängen sah. Hatte er es doch geahnt. Niemand würde einen Plumza ohne Hintergedanken vor dem Zertrampeltwerden einfach so retten – und nichts als Gegenleistung verlangen.


      Sie waren in einer dunklen, engen Gasse abseits vom Trubel angekommen. Der Mann blieb abrupt stehen und wandte sich nach links, streckte seine Hand aus, murmelte einige Worte und trat dann einen Schritt zurück. Die Tür, die vor ihm war, wurde von eisigen, schmalen und knochigen Fingern geöffnet. Es war ein ganz dunkles Haus und über der Tür war ein Schild angebracht, das gut zu erkennen war. Darauf war ein Logo: Ein fünfzackiger Stern, in dessen Mitte der Kopf einer Ente war. Was die Person in dem Haus sagte, konnte Lenni nicht verstehen, aber er konnte vernehmen, was der Kapuzenmann von sich gab: Ein schelmisches Grinsen mit den Worten „Ja. Es hat sehr gut geklappt. Sie hat nichts gemerkt.“ und ein paar Momente später: „Sie sind schon dabei. Nun dauert es nicht mehr lange... Der Wicht, von dem ich die Runen habe, hat mich vielleicht wiedererkannt.“ Das Lächeln verschwand, er nickte. „Ich verstehe. Wenn es sein muss... Ja ich weiß. Wenn er mich erkennt, muss er verschwinden... Ja.“ Er verbeugte sich, blickte plötzlich in Lennis Richtung (der sich schnell hinter der Ecke versteckte) und ging langsam in die andere Richtung davon.


      Lenni konnte sich nicht dazu überwinden, ihm weiter zu folgen. Die Angst war zu groß. Er dachte an die vielen Plumzas, die in den alten Sagen durch das Einwirken anderer Rassen verschwunden waren. Er rannte so schnell er konnte zur Bibliothek zurück, wo Chiaki bereits wartete, und gab ihr etwas von der Schokolade.
      Ist dieses Menschenskind vielleicht doch nicht so schlimm“, dachte sich Lenni, als Aiva und Miaru zu ihnen stießen.
      Geändert von Magi (05.11.2008 um 15:02 Uhr)

    3. #13
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      Standard AW: Endlose Welten

      So etwas hatte Chiaki noch nie gegessen. Sie konnte nicht beschreiben, wie es schmeckte, aber das war wirklich das beste, was sie bis jetzt gegessen hatte. Aiva und Miaru traten zu ihnen. Gemeinsam suchten sie ein Gasthaus, das sie, nach gar nicht langer Zeit der Suche fanden. Aiva bezahlte die Zimmer und verließ dann wieder das Gasthaus. Er wollte noch etwas in der Stadt erledigen. Miaru ging hinaus in den Hinterhof. Lenny folgte Chiaki nach oben und ging dann in sein Zimmer, während Chiaki in ihr Zimmer ging.


      Sie setzte sich auf ihr Bett und holte aus ihrer Tasche das Buch, welches der Bibliothekar ihr geschenkt hatte. Sie schlug die erste Seite auf. Doch diese war leer. „Komisch, als ich in der Bibliothek das Buch geöffnet habe, hab ich doch gesehen, das die Seite beschriftet waren.“ Chiaki blätterte das Buch durch. Doch auf keine der Seiten, war auch nur ein Buchstabe zu sehen. Sie konnte es nicht glauben. Erneut blätterte sie durch die Seiten, aber sie blieben leer. Sie konnte sich das nicht erklären. Aber die Seiten mussten doch beschrieben sein. Welcher Bibliothekar würde denn ein Buch verschenken, wenn die Seiten leer sind? Noch dazu hatte er sich aufgeregt, warum die Jugend heutzutage keine Bücher las. Seufzend, legte sie das Buch zur Seite und gäähnte herzhaft. Obwohl es erst später Nachmittag war, war Chiaki müde. Kaum hatte sie sich zugedeckt und die Augen geschlossen, war sie auch schon eingeschlafen.


      Als Chiaki erwachte, ging die Sonne gerade auf. Noch einen Moment blieb sie liegen, dann aber stand sie auf und trat ans Fenster. Sie liebte den Sonnenaufgang und beobachtet ihn gerne. Die Sonnenstrahlen fielen in ihr Zimmer, genau auf das Buch, welches noch immer neben dem Kopfkissen lag. Chiakis Blick folgte den Sonnenstrahlen und sah, wie das Buch anfing zu leuchten.


      Langsam ging sie auf das Buch zu und nahm es in die Hand. Kaum hatte sie es berührt, fing die Luft an zu vibrieren. Chiaki hatte Mühe zu Atmen. Mit jeder Sekunde die verging, fiel es ihr schwerer. Nur langsam schaffte sie es, sich zu bewegen und öffnete das Buch. Sie musste die Augen schließen, denn es kam ihr so vor, als ob die Sonnenstrahlen sie mitten ins Gesicht trafen. Langsam gewöhnten sich ihre Augen an das Licht. Als sie wieder sehen konnte, sah sie, das auf der ersten Seite ein Wort stand. Doch es war alt. Sehr alt. „Ein Runenwort.“


      Chiaki schaute es sich an und merkte, dass ihr schwindelig wurde. Sie wusste nicht wieso. Aber sie merkte, dass die Luft um sie herum plötzlich unerträglich heiß wurde. Sie kam sich vor, als währe sie in der Wüste und noch heißer. Sie konnte es gar nicht beschreiben, so heiß war es. Sie konnte das Runenwort lesen. Das merkte sie, als sie ein zweites mal auf das Wort blickte und sie sprach es aus: „Sonne!“


      Kaum hatte sie das Wort ausgesprochen, konnte Chiaki nicht mehr atmen. Es wurde immer heller und heißer. Die Luft vibrierte und ein heller Klang war zu hören. Dann geschah alles ganz schnell. Chiaki wurde durch die Luft geschleudert und prallte gegen die Wand. Das Licht wurde immer heller und wurde schließlich so hell, das Chiaki für einen Moment das Bewusstsein verlor.


      Als sie wieder zu sich kam, lag sie auf dem Holzboden. Ihr Rücken schmerzte und eine Platzwunde zirrte ihre Stirn. Blut lief hinunter. Etwas musste sie am Kopf getroffen haben. Doch sie sah zu verschwommen um zu sehen, was es war. Das helle Licht war verschwunden und das Buch lag auf dem Boden.

    4. #14
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      Standard AW: Endlose Welten

      Nachdem sie in der großen Biblothek angekommen sind, trennen sie sich sofort und jeder geht in eine andere Richtung.

      Miaru schlendert gelangweilt die Bücherregale entlang."So viele Bücher..., wie früher beim Ausbilder Kyoto. Was das immer bloß für eine Qual war." , murmelt sie. Ob ich hie auch ein Buch über Elementarenergie finde?. Mit prüfenden Blick, guckt sie sich die Eibände an, ob sich der Titel mit Magie beschäftigen könnte. "Nichts... auch nichts... wieder nichts...."Reihe um Reihe findet sie nichts. Nach einem langen Gähner setzt sie sich auf den Boden und ruht sich aus.

      Plötzlich entedecken ihre Augen ein weißes Buch. Das Weiß ist schon verblasst und hatte überall braune und schwarze Flecken. Miaru nimmt sich das Buch und ließt den Titel: Die Ruhmgeschichte der Taios. Stocken. Taois? Meine Rasse? Ruhmgeschichte? Sie öffnet das Buch und merkt, dass ds Buch meist aus Bildern besteht. Auf diesen Bildern konnte man die ruhmreichsten Taois erkennen-- nur Männer. "Pff.... immer diese Männer glauben sie wären was Besseres. Ich werds euch zeigen, dass ihr nichts weiter seid als elende Hochstapler." Sie schließt das Buch mit einem lauten Knall zu und richtet sich auf.

      Wütend geht sie zurück zum Eingang, wo Chiaki und Lenni Schokolade essen. Hinter ihr erscheint Aiva und zusammen treffen sie wieder auf Chiaki und Lenni. Sie starrt den kleinen Lenni für einen kurzen Moment hasserfüllt an. doch blickt sofort weg, als sie Lenni misstrauisch anguckt. "Männer.... unnützige Scharlatarne", murmelt sie.

      "Wir sollten uns ein Gasthaus suchen, wo wir rasten können. Wir brauchen viel Kraft für den nächsten Tag", meint Aiva und die anderen widersprechen nicht. Die Vier finden schnell ein Gasthaus und wieder trennen sich ihre Wege. Mit den Worten:"Ich will noch was machen. Wir sehen uns morgen früh." verschwindet Aiva.

      Miaru geht langsam in den kleinen Hinterhof und versucht sich wieder mit Elementarmagie. Sie schließt ihre Augen und lässt eine kleine Wasserfontäne aus ihren Händen entspringen. Diese Wasserfontäne teilt sich in 5 Stränge die sich in Eispfeile verwandeln. Diese Eispfeile werden von Miaru an einen Baum geschlagen. Der Baum wackelt ein wenig, doch bleibt standfest. Die Eispfeile zerfließen an der Baumrinde und sickern in die Erde ein. Sie lächelt und schaut nach einer ganzen Weile Training nach oben in den Himmel. der Himmel hat sich tiefschwarz gefärbt und nur kleine Sterne spenden ein wenig Licht. Gähnend klettert sie auf den Baum, der mit vielen Ritzen und Schrammen von Miaru wackelig auf den Boden steht. Nachdem sie sich lang ausgestreckt hat, schläft sie sofort ein.

      Sie wurde von einem Aufprallen geweckt. Irgendetwas war mit Schwung runtergefallen. Miaru richtet sich auf. Das Geräusch kam aus Chiakis Zimmer. Sie rennt ins Zimmer von Chiaki und stößt die Tür auf. Chiaki liegt auf den Boden und Blut läuft von ihrer Stirn auf ihre Kleidung und Boden. "Chiaki!", ruft Miaru als sie Chaiki näher betrachtet. "Was ist passiert?"
      "Ich weiß nicht, es wurde alles so hell und so heiß", antwortet Chiaki als sie zu sich kommt. "Beweg dich erstmal nicht, ich hole etwas um die Blutung zu stoppen", meint Miaru und läuft zum Gastwirt. Chiaki liegt immernoch auf den Boden und betrachtet das Buch. Miaru kommt zurück und legt das geholte Tuch auf die Platzwunde von Chiaki. "Was machst du bloß für Sachen...." , sagt Miaru kopfschüttelnd. Nachdem das Tuch das meiste Blut aufgesaugt hat, legt Miaru ihre Hand auf Chiakis Wunde. Ihre Hand wurde kälter und kälter.

      Nach einer Weile ist die Platzwunde gekühlt und wird mit einem Verband geschützt. "Überanstreng dich jetzt nicht", meint Miaru und guckt Chiaki prüfend an, als diese langsam aufsteht. "ich werde es versuchen", erwiedert Chiaki.

    5. #15
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      Standard AW: Endlose Welten

      Aiva ging die Straßen entlang, in der Nacht waren sie wie leer gefegt, Elysium war zwar eine große Stadt in der man viel sehen konnte, doch waren diese „Attraktionen“ nur Sachen die einem Wissen vermittelten und nicht viel Freude bereiteten, zumindest für jene, die keine Vanir waren. Für die Vanir ist Elysium das Zentrum des Lebens, doch war Aiva diesmal nicht zum vergnügen hier, er spielte zwar mit dem Gedanken kämpfen zu gehen, oder etwas zu trinken, doch wäre dies auf der Reise nur hinderlich und er wollte ja auch keine große Aufmerksamkeit auf sich lenken. So ging er nach seinem Spaziergang zur Gaststätte zurück und legte sich schlafen.


      Aiva wachte wäend der Dämmerung auf, er hatte nur wenig geschlafen, ihm ging noch die Sache von gestern durch den Kopf, er beschloss wieder raus zu gehen, zu dieser Uhrzeit waren die Straßen noch immer leer, es war noch nichts los, dafür war es viel zu früh, so beschloss er wieder umzudrehen. Als er im Gasthaus ankam stand Miaru bei Chiaki im Zimmer, sie half ihr gerade aufzustehen, Aiva schaute sich das Schauspiel an: „Alles klar?“ Chiaki nickte: „Ja es geht schon...“ Aiva nahm sich seine Sachen und ging dann runter zum essen, Chiaki und Miaru kamen kurz darauf auch. Lenni schien nicht zu kommen, doch als das Essen und Trinken aufgetischt wurde erschien er auf einmal neben ihnen, gierig stopfte er sich voll, auch die andern nahmen ihr Mahl zu sich.


      Sie hatten sich am Stadttor verabredet, also wartete Aiva auf die anderen, welche sich auch bald blicken ließen. Sie gingen den Weg zurück, den sie gekommen waren, doch sie kamen nicht weit, bevor in der Entfernung ein halbes Inferno erblickte. Chiaki schien nicht davon begeistert das Aiva einfach weiter ging: „Vielleicht sollten wir das Feuer meiden?“ Aiva wies ab: „Das ist kein normales Feuer, das war ein Magier.“ Chiaki schien noch weniger begeistert zu sein und auch Lenni schien nicht gerade ein kampflustiger Typ zu sein. Die Einzige die es wohl freute war Miaru. Als sie sich näherten kamen ihnen einige Männer, die wie Banditen aussahen auf sie zugelaufen, doch sie wollten sie nicht ausplündern, sie liefen geradewegs an ihnen vorbei. Auf dem Weg vor ihnen war eine aufgebrachte Magierin, sie tobte förmlich: „Wie könne die es wagen versuchen mein Hab und Gut zu stehlen!“ Sie drehte sich zu Gruppe um: „So, ihr seid also deren Verstärkung, kommt ruhig her!“ Die Magierin schleuderte einen Feuerball auf die Gruppe, die anderen gingen in Deckung, nur Aiva blieb stehen, er streckte seine Handfläche dem Feuerball entgegen, welche an dieser zerschmetterte und die Flammen um Aiva hinweg fegten: „Was soll das denn hier? Du könntest unschuldige verletzen.“ „Unschuldige, ich geb euch unschuldig!“ Während sie noch im sprechen war tauchte hinter ihr ein seltsamer Typ auf, er schwang sein Schwert und wollte damit die Magierin treffen, doch Aiva zögerte nicht lang, ein Flammenpfeil erschien und schoss direkt auf die Magierin zu, dieser glaubte sie wäre das Ziel, also ging sie in Deckung und stolperte dabei, doch traff der Pfeil auf den Banditen hinter ihr, sie drehte sich um und war ganz geschockt: „Oh.. vielleicht hab ich mich doch geirrt...“ Die anderen hatten sich auch wieder gesammelt, Miaru hatte ihren Säbel gezogen und schaute nach noch mehr Banditen, doch diese waren bereits über alle Berge. Aiva wollte der Magierin aufhelfen: „Ich bin Aiva“ und reichte ihr dabei seine Hand...


    6. #16
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      Standard AW: Endlose Welten

      Svesa trat aus dem Tunnel, den sie vor einem Tag betrat. Er war zwar nicht mal ansatzweise so langwie der letzte, für den sie 4 Tage gebraucht hatte, allerdings was sie langsam gelaufen, da sie die Dunkelheit liebte. Deswegen machte sie sich auch kein Licht, obwohl es für sie ein leichtes gewesen wäre.
      So verlies sie den Tunnel und betrat eine Welt, die nur so vor Leuten wimmelte. Svesa wurde gleich unwohl! Mag sie andere doch nicht. Trotzdem ging sie weiter. Immer eine Hand auf ihrem Kristalldolch, den sie von ihrer Mutter hatte. „Es wird wohl eine Touristenwelt sein“, sagte sie vor sich hin, immer darauf bedacht, niemanden zu berühren. Denn das war noch viel schlimmer für Svesa, als der normale Kontakt, der bei ihr auf einfache Konservation beruhte.

      Svesa viel in dem Dorf, in dem sie sich bewegte, richtig auf. Sie trug ein pech schwarzes, Hautenges Seidenkleid. Um ihren Hals eine strahlende Kette mit türkisem Stein, der ihr die mächtigen magischen Kräfe verlieh... alle nur die Schwarze Magie nicht, die konnte sie auch ohne Kette sehr stark werden lassen.

      Als es dunkel wurde, verließ sie das Dorf. Sie hatte zwar sehr viel Geld und konnte sich ohne weiteres ein zimmer nehmen, doch liebte Svesa sie Natur. Sie verbrachte die meiste Zeit dort. So suchte sie sich einen ruhigen Platz in einem Wäldchen, eine sehr schöne offene Lichtung.
      Diese lag nicht weit von einer großen Stadt, die Svesa aber mied. „Zu viele Personen auf einem Haufen“, dachte sie.

      So legte sie sich zum schlafen auf den Boden, vom Sternenhimmel zugedeckt. Frieren war ein Fremdwort für sie. Temperaturen nahm sie gar nicht wahr.

      Doch plötzlich, am frühen Morgen vernahm sie Schritte und einen Ruck an ihrer Hüfte. War da nicht mein Dolch? Svesa wachte auf und sah nur das Gesicht eines Mannes, der mit seinen dreckigen Fingern sich an ihrem dolch zu schaffen machte. Sie war sofort hellwach und glühte vor Wut. Sie stieß den Mann mit einer Druckwelle von sich. Danach schlug sie einen nach dem anderen mit ihrer starken Feuermagie, die wenn sie sauer war viel stärker war als vorher, in die Flucht, bis nur noch 2 übrig waren. „Ihr wagt es, euch an meinem Hab und Gut zu vergreifen?“ Und schon wieder warf sie Flammen nach den Banditen. In ihrem Wahn, sah sie die Verstärkung kommen. Svesa tobte. Sie hasste Fremde aus tiefsten Herzen. „So, ihr seid also die Verstärkung?“ Sie warf einen Feuerball auf einen, in einem schwarzen Mantel gehülltem Mann. Dieser ihn allerdings ohne Probleme abwehren. Svesa staunte nicht schlecht. „Was soll das? Du könntest Unschuldige verletzen!“ „Unschuldige? Ich geb euch unschuldig!“ Svesa wollte grade nach ihrem Dolch greifen, da hob der Fremde die Hand und warf ihr einen Feuerpfeil entgegen. Sie konnte gerade noch so ausweichen, stolperte allerdings bei dem Versuch. Im Fallen sah sie einen der Banditen, der hinter ihr stand, sein Schwert im Begriff, sie zu treffen. Für ihn war der Pfeil? „Vielleicht habe ich mich ja doch geirrt“, sagte Svesa noch im Fallen und schon lag sie auf dem Boden.

      Der Fremde kam auf sie zu und reichte ihr die Hand. „Ich bin Aiva“. Er wollte ihr tatsächlich helfen! Und Ihr leben hat er ihr auch noch gerettet...

    7. #17
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      Standard AW: Endlose Welten

      Chiaki lief die Straße entlang. Nur wenige Leute waren unterwegs. Neugierig schaute sie sich um, bis sie schließlich zum Stadttor kam. Aiva war schon da und auch die anderen stießen schon wenig später zu ihnen.
      Sie passierten das Stadttor und liefen den Weg entlang, durch den sie auch gekommen waren. Doch sie kamen nicht weit. Aus der Ferne erblickten sie ein halbes Inferno. Chiaki wusste, dass das nichts gutes bedeuten konnte, und auch Lenny schien nicht gerade begeistert zu sein.
      Nach einem kurzen Kampf, war das ganze auch schon vorbei. Die Banditen waren über alle Berge und Aiva streckte der Fremden die Hand hin. Diese musterte ihn. Doch ehe sie etwas tun konnte, kamen Chiaki, Miaru und Lenny auf sie zu. Auch wenn sich Lenny eher im Hintergrund hielt.
      Die Fremde stand auf. Ignorierte dabei die helfende Hand von Aiva und klopfte ihr Gewand sauber. „Ich heiße Svesa. Danke für die Hilfe“, antwortete sie.
      Sie blickte die anderen an und blieb schließlich bei Chiaki hängen. „Du bist ein Mensch,“ stellte sie fest. Chiaki nickte.
      Ja, ich heiße Chiaki. Und das sind. Miaru, Lenny und Aiva hat sich ja schon selbst vorgestellt.“ Chiaki musterte die Fremde ebenfalls. „Hast du dir auch nichts getan?“, fragte Chiaki besorgt.

    8. #18
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      Standard AW: Endlose Welten

      Hast du dir auch nichts getan?“, fragte Chiaki besorgt. Warum hat sie so ein großes interesse an mir?Warum ist sie so besorgt? Nein, mir geht es gut“,antwortete Svesa. Sie wandte sich an Aiva. „Ich stehe tief, sehr tief in eurer Schuld. Wie kann ich mich jemals bei euch revangieren?“ „Ich merke, du bist eine stolze Kriegerin. Und eine starke noch dazu. Begleite uns, schließe dich uns an.“ Svesa blickte sic um. Schaute in die Gruppe... Vier Personen... ist ja eigendlich schon zu groß... andererseits, wie soll ich ihm denn sonst für seine Tat danken?... Zögernd antwortete sie: „Ok, für eine Weile wird es wohl gehen.“
      Chiaki freute sich so sehr, dass sie ihr um den Hals sprang. „Willkommen in der Gruppe“, sagte sie freudesstrahlend. Nun kamen auch Lenny und Miaru und begrüßten den Neuling in der Gruppe.
      Miaru brennte es förmlich auf den Lippen. Aber sie getraute sich nicht, Svesa anzusprechen, denn Svesa strahlte so eine Stärke und Sicherheit aus und das beunruhigt sie etwas.

      Die fünf waren jetzt schon einige Zeit, mehrere Stunden unterwegs. Anscheindend haben sie ein wichtiges Ziel vor Augen... So in Gedanken versunken merkte sie nicht, dass Chiaki sie schon eine Weile beobachtete. „Du benutzt die Runenmagie nicht?“, fragte Svesa, als sie Chiaki bemerkte. „Ja, aber woher?“ „Der Beutel an deiner Hüfte. Er ist mir gleich aufgefallen. Ich kenne solche Beutel, da sind meist Runen drin“, unterbrach sie Svesa. „Woher?“ „Ich bin weit gereist“, grinste sie Chiaki an.
      Nun fasste sich auch Miaru ein Herz und kam zu den beiden. „Du Svesa?... Du hast doch so mächtige Feuerzauber... hast du dafür sehr lange gebraucht? Kannst du mir das auch bei bringen? Och bitte sag Ja“, sprudelte es nur so aus ihr heraus. „Ich weiß nicht... Feuermagie ist sehr stark und gefährlich.... Man braucht sehr lange, um sie richtig kontrollieren zu können“. „Och bitte, ich streng mich auch ganz argh an!“, flehte Miaru förmlich. „Ok. Ich wir können ja ein paar leichte ausprobieren... ich kann dir vielleicht ein paar Tricks zeigen“, sagte Svesa nach einigem überlegen. „Fangen wir heute Abend gleich an?“ Miaru wurde immer glücklicher.

      Die Gruppe lief durch mehrere Dörfer und Wälder. Der Tag neigte sich allerdings langsam dem Ende und Aiva suchte eine angemessene Pension. Als er eine fand, gingen alle fünf hinein. „Wir brauchen fünf Zimmer, am besten ihre besten“, sagte Aiva zum Wirt. „Ich brauche keins“, mischte sich Svesa ein. „Ich schlafe am liebsten und am besten unter freiem Himmel!“ „Kommt nicht in Frage“, er drehte sich zum Wirt und legte ihm drei Goldstücke auf die Theke, „ich bleibe bei den fünf Zimmern!“ Er warf Svesa und Miaru einen scharfen Blick zu. Beide schauten sofort auf den Boden. „Im 2. Stock sind die besten Zimmer, gehen sie einfach hoch. Hier sind die Schlüssel“, sagte der Wirt in die Szene.

      Auf der Treppe drehte sich Aiva nochmal um und begründete sein Handeln von eben. „Die Gruppe muss ausgeschlafen und erholt sein für den nächsten Tag... er wird anstrengend. Und dies geht nicht, wenn ihr angegriffen werdet im Schlaf oder die ganze Nacht trainiert!
      Mit diesen Worten vrabschiedeten sie sich alle. Jeder ging in sein Zimmer im Gasthaus. Doch bvor Svesa und Miaru auch gingen, sagten sie sich durch ihre Blicke: Bis nachher... draußen!...

    9. #19
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      Standard AW: Endlose Welten

      Die 5-köpfige Gruppe schreitet langsam aber selbstbewusst ihre Wege durch die Menschenmasse. Aiva geht voran, hinter ihm trottelte der kleine Lenny. Dahinter gehen Svesa und Chiaki und unterhalten sich über Runenmagie und Reisen. Als letztere schleicht Miaru am Ende. Sie ist völlig traumatisierd von dem Inferno, dass sie zuvor erblickt hat. Sie starrt auf ihre schneeweißen Hände. Ob ich sowas jemals mit meinen Händen schaffen könnte? Diese Feuer.. es war so hervorragend.. ob.. ob sie mich das lehren würde? Sie scheint sehr viel zu beheerschen, aber würde sie mir ihr wissen wirklich anvertrauen?

      Miaru lässt eine kleine Wasserschlange auf ihre Hand zu der anderen gleiten und vereiste sie. Hmm... wage ich es.. und frage sie? Nein.. da skann ich doch nicht tun... was ist wenn sie mich ablehnt?
      Sie gingen weiter und weiter und Miaru scheinte immer geistesabwesender und geistesabwesender zu wirken.

      Nach einer Weile beschließ sie Svesa um Hilfe zu fragen. Mehr als eine Ablehnung konnte sie nicht bekommen und sie braucht diese Hilfe dringend um ihren Traum zu verwirklichen."Svesa?", murmelt Miaru etwas weinerlich. "Ja? Was ist denn Miaru?", erwiedert Svesa und schaut Miaru mit ihren ruhigen Augen an. "Würdest.. Würdest du mir deine Feuerkunst beibringen? Bitte!", fragt Miaru mit flehenden Blick. "Ich weiß nicht... Feuermagie ist sehr stark und gefährlich.... Man braucht sehr lange, um sie richtig kontrollieren zu können“, meint Svesa mit einem prüfenden Blick. "ich flehe dich an, ich werde mich auch anstregenden um deiner Arbeit gerecht zu werden!" "Na gut, ich werde dir ein paar leichte Übungen zeigen, wird ja keinen umbringen.", sagt Svesa mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen. "Können... können wir gleich heute Abend anfangen?", stottert Miaru. Svesa nickt nur und schreitet mit der Gruppe weiter. Miaru strahlt und ihre Augen funkeln wie kleine Diamanten.

      Nachdem Aiva Miaru in ihr Zimmer geschickt hat, schließt Miaru die Tür hinter sich zu und legt ihren Säbel auf das Bett. Ich hasse diese übelst weichen Rechtecke..sagt Miaru zu sich selber, als sie das Bett beobachtet. Sie nimmt ein Stück Stoff und wischt Russfleken von ihrem Säbel weg, bis er glänzt. Nach einem Lächeln macht sich Miaru auf den Weg nach draußen-- durchs Fenster.

      Unten angekommen sieht Miaru schon Svesa die an einem Baum angelehnt ist. Miaru tritt näher und schaut Svesa an. "Ich bin bereit", meint Miaru. Svesa sieht sie nur prüfend an. "Warum willst du unbedingt die Feuermagie beheerschen?" "ich habe einen Traum. Nein, kein Traum, der Sinn meines Lebens besteht dadrin, die 4 Elemente perfekt zu beherrschen, um es der Männerwelt zu zeigen, dass auch weibliche Geschöpfe stark und unbezwinglich sein können. Ich will es auch meinen Eltern zeigen, die mich schon in frühen Jahren abgegeben haben, weil ich ein Mädchen bin. Ich muss es allen zeigen.", Miarus Zähne knirschten vor Zorn auf die Welt, die denkt, dass Frauen keine Chance haben, sich durchzusetzen und Stärke zu beweisen. "Na dann... musst du dich anstregend.. fangen wir an", meint Svesa. "Was kannst du denn?", fragt Svesa. "das Einzige was ich kann sind kleine Funken sprühen", antwortet Miaru und guckt vor Scham nichtmehr in Svesa Augen. "Ich habe von meine Ausbilder in Meriadam gelernt, das man Feuermagie nur durch Gefühle erzeugen kann. Stimmt das? Wenn ja, muss du mir zeigen, wie man Gefühle empfindet und sie richtig einsetzt"

    10. #20
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      Standard AW: Endlose Welten

      Auch Svesa ging in ihr Zimmer. Sie schaute sich um. „Viel zu eng hier drin, und außerdem brauch ich noch keinen Schlaf“, sagte sie zu sich selbst.
      Denn Magier benötigen nur alle 3 Tage 10 Sunden schlaf. Und den auch nur, um alle Sebstheilungskräfte und Heilprozesse, die immer statt fanden, zu erneuern.
      So begab sie sich wieder nach unten. Beim Wirt angekommen bestellte sie sich ein Glas Wasser, trank dieses und verließ das Gasthaus. Svesa ging schnurr gerade aus, auf eine offene Lichtung im Dorf zu. Dort stand ein einzelner Baum. Am Baum angekommen ruhte sie sich etwas aus. Und wartete. Nicht lange, denn kurze Zeit später kam auch schon Miaru zum verabredeten Training auf sie zu.
      Nach einiger Unterhaltung begann Svesa zu erzählen:

      Die Ausschlaggebende Kraft für Feuermagie ist Wut. Wenn du sie kontrolieren kannst, ist der Rest ganz einfach.“
      Miaru hörte ganz aufmerksam zu. „Du sagtest, du weißt nicht, wie man fühlt. Dann müssen wir dich wohl mal etwas ärgern.“ Svesa grinste.Aber dieses Grinsen sah nicht gerade freundlich aus. „In den nächsten Stunden wirst du fühlen lernen.“

      Es vergingen mehrere Stunden. Miaru lag auf dem Boden. Ganz außer Atem. Svesa lehnte wieder am Baum. „Der Tag fängt an. Wer weiß, wie lange du dich noch ausruhen kannst. Lass und einander Mal weitermachen.“ Mit diesen Worten ging sie zurück ins Gasthaus.

      Drinnen angekommen wurde sie schon erwartet. „Meinst du nicht, dass das etwas zu viel war?“, fragte Aiva, der sn der Theke saß. „Sie wollte es so.“ Svesa setzte sih neben ihn. „Ich hatte ausdrücklich gesagt...“ „Ich nehme keine Befehle an und führe diese erst rcht nicht aus... Außerdem ging es mir selten so gut wie jetzt!“ „Ja dir. Aber Miaru...“ „Ich werde dafür Sorgen, dass ihr nichts passiert“, versprach Svesa. Während der Unterhaltung kamen auch Chiaki und Lenny von oben herunter. „Lasst uns etwas essen und dann aufbrechen“, meinte Aiva in die Gruppe, als auch Miaru herein kam. „Was ist denn mit dir passiert?“ Chiaki sprang regelrecht auf und rannte zur angeschlegenen Miaru. „Nichts. Mir geht es gut!“ sagte diese erschöpft.

      Chiaki ließ den ganzen Tag nicht locker. Weichte nicht einen Millimeter von Miarus Seite. Wollte sehr viel mehr Pausen. Machte sich sichtlich einfach nur Sorgen.
      Svesa interesierte das nicht. Sie studierte die gegend. Pfückte Kräuter und Blumen in den ganzen Pausen. Aber etwas störrte sie. Sie war angespannt Dies blieb Aiva und auch Lenny nicht verborgen, denn die beiden waren die ganze Zeit neben ihr gelaufen. „Was du haben? Du wirken irgendwie nervös!“, meinte Lenny zu Svesa. „Ich weiß es nicht. Aber ich habe das ungute Gefühl, dass etwas großes auf uns zukommen wird... etwas sehr großes und sehr starkes...“, meinte diese nur darauf. „Etwas großes?“ Aiva wirkte nun auch nervös, denn er wusste wie sensibel die Sinne und wie genau die Vorahnungen von Magiern sein kann, „etwas gefährlich großes?“ Svesa zuckte nur mt den Achseln. „Das gefällt mir nicht. Wenn du Recht hast, dann haben wir ein Problem. Die Nacht bricht bald herein und das nächste Dorf oder die die nächste Stadt erreichen wir heute nicht mehr. Warum habe ich denn auch nur diesen ganzen Pausen zugestimmt?!?“, fragte Aiva sich selbst. „Dann lass uns die Nacht hier verbringen“, meinte Svesa. „Hier ist alles übersichtlich und offen.“ „Ich stimmen dem zu“, mischte sich Lenny ein. „Mit Wachen alles das gehen werden.“ Aiva überlegte eine Weile. „Gut“, sagte er schließlich, „die einzelnen Wachen werden dann 3 Stunden wach bleiben... dann kommt die Ablösung. Ich übernehme die erste Wache... dann du Lenny die Zweite? Und Svesa die Dritte

      Es war bitter kalt. Chiaki und Miaru wärmten sich gegenseitig und dann noch am Lagerfeuer, das langsam erlosch.
      Svesa spürrte nichts. Keine Wärme des Feuers, keine Kälte der Nacht.
      Ich bin dran, dachte sie und stand auf. Lenny saß auf einem größeren Felsen. „Ich löse dich jetzt ab“, sagte sie, während sie aus dem Dunklen trat. „Das auch mal Zeit werden“, maulte er sehr müde, „ich schon halb erfrohren sein!

      Svesa saß 3 Stunden auf dem Aussichtsstein. Sie den Rest der Nacht Wache halten, denn genug ausgeruht hatte sie sich. Die anderen waren tief in Schlaf versunken..
      Durch den Vollmond konnte man die Gegend sehr gut sehen, was die Wache erleichterte.
      Von weitem sah sie etwas schwarzes auf sie zu kommen. Mit dem werde ich auch alleine fertig, so waren ihre anfänglichen Gedanken. Doch diese Überheblichkeit und diese Überzeugung schwand rasch.

      Svesa sprang auf. Dabei erzeugte sie ein leichtes Beben, wodurch die anderen erwachten. Aiva war sofort bei ihr. Hellwach. „Es sind sehr viel“, meinte sie trocken, „ich meine zu viel!“ „Ich glaube, dass schaffen wir nur sehr knapp. Denn nur Feuermagie wird hier wohl wenig hilfreich sein.“ „Also ich weiß nicht wie es bei dir aussieht“, grinste Svesa, „aber ich kämpfe selten NUR mit Feuermagie. Am liebsten kämpfe ich mit schwarzer Magie, die ich auch am besten behersche...“ „Na dann... könnten wir es tatsächlich schaffen.“ Sagte Aiva zuversichtlich.
      Miaru, Svesa und Aiva machten sich zum Kampf bereit. Lenny und Chiaki hielten sich aus dem Kampf heraus.

      Plötzlich spürte Svesa nur einen Schlag in der Dunkelheit. Etwas warmes und klebriges lief ihr die Schläfe herunter. Doch der Schmerz verzog sich rasch dahin. Der Kampf war schon eine Weile im Gange. Svesa sah ab und an Feuer und Wasserfontänen, die sofort zu Eis erstarrten und wusste den anderen geht es noch gut. Ihr türkiser Stein leuchtete so hell wie die Sonne. Und auch unter ihrem Seidengewand sah man nun etwas leuchten. Es hatte eine seltsame Form. Sah einem geschwungenen Baum und einer verschnörkelten Blume ähnlich, aber dann doch irgendwie nicht. „Achla manala sponda“, hörte man sie sprechen. Es entstand eine Druckwelle und alle Schattenmonster verschwanden auf einmal. Svesa viel zu Boden, denn der Zauber war sehr anstrengend. Aiva, sehr erschöpft vom Kampf, Miaru, mit ihren Kräften am Ende und immer noch angeschlagen vom nächtlichen Training am Vortag, Chiaki sehr besorgt um alle und schließlich auch Lenny, mit einem triumphierenden Grinsen, kamen zu ihr. Doch mehr bekam sie nicht mehr mit. Svesa verlor das Bewusstsein...
      Grüße Robin



      Helft mit und lasst den Mangabereich blühen ^^

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