Aiva war in einer langen dunklen Robe gehüllt, 4 weitere in dunkle Roben gehüllte Leute begleiteten ihn, er ging die langen Straßen die um den See führten entlang, die Leute starten ihn an, doch er machte sich nichts drauß. Plötzlich tauchten vor ihm eine Gruppe von Grom auf: „Ihr braucht euch nicht verstecken, wir haben gesehen das ihr gut betucht seid, wenn ihr leben wollt gebt mir lieber euer Geld.“ Aiva zog seine Kapuze zurück: „Mit einem Pack Banditen werd ich auch meine Soldaten fertig.“„Ach, der Adel wird aufmüpfig, was willst du tun? Mich haun?“ Aiva entweichte ein lächeln, er hob seine Hand und zeigte mit dieser auf die Banditen: „So ein Pech das ihr einen Phoeir nicht mal erkennt wenn er direkt vor euch steht.“ Die Banditen wurden sofort kreidebleich, es war allgemein bekannt das bei den Phoeir der Adel die mächtigsten sind. Aus Aivas Hand kam eine Druckwelle, welche die Banditen umwarf und sie mit einer starken Hitze verbrannte. Aiva ging auf die Banditen zu, seine Leute folgten ihn, die Banditen kümmerten sich vor Furcht zusammen, im vorübergehen schaute er herabblickend auf sie nieder: „Abschaum, nichtmal wert sich Straßenräuber zu nennen.“
Letzendlich kamen sie zum Ende der Straße, eine Brücke führte hier rüber zum Palast, vor der Brücke war ein Wachposten postiert, dieser verlangte von ihnen stehen zu bleiben: „Halt, hier dürfen nur authorisierte Personen rüber.“ Dabei musterte er die Phoeir. Auf dessen Aufforderung hin zog Aiva einen Kristall aus der Tasche, er war durchsichtig wie Glas und rund wie eine Murmel, im inneren schien ein Rotes Licht: „Oh, verzeiht mir, ihr müsst Lord Aiva sein, der Hohe Rat erwartet sie bereits. Bitte legt eure Waffen ab und betretet alleine den Palast.“ Aiva wendete sich zu seinen Begleitern: „Geht, euer Job ist hier zuende.“ Dann wandte er sich an den Pförtner: „Ich reise stehts ohne Waffen, ihr könnt mich gerne durchsuchen.“ „Ach, stimmt davon hatte ich bereits gehört, ihr seit also tatsächlich der große Magier unter den Phoeir, gut passiert.“
Aiva schritt die Brücke entlang, hier über dem See herrschte ein erfrischender Wind, am anderen Ende wurde er bereits erwartet, man nahm ihm die Robe ab und begleitete ihn zum Ratsraum. Die Räume dieses Palastest waren riesig, wenn man jetzt glaubt dies sein nur Prunk, so täusche man sich. Oft werden hier Versammlungen aller Welten abgehalten, da Rika die größte neutrale Stadt ist. Geradewegs führte ihn der Flur, vor einem Tor blieben er stehen, dann ging es auf und man rief nach ihm: „Schön das ihr auch da seit Lord Aiva, bitte tretet doch ein.“ Der Raum erstrahlte in einem hellen Licht und eine große Runde Tafel stand in mitten des Raumes, doch waren die meisten Plätze leer. Dies schien eher ein privates Gespräch zu werden, und wenn etwas privat ist, kann es nicht gut sein, ansonsten dürfte es jeder Wissen.
Aiva setzte sich auf einen der freien Plätze, er blickte in die Runde, viele der Räte waren nicht hier. Der Geistige Führer, Mahon, ein sehr alter Eorl stand auf und blickte Aiva gerade zu herausfordernd an: „Ich glaube ihr wisst bereits das ihr nicht als Abgesandter eures Reiches hier seit, sondern eher als ein Freund, deswegen hät ich vorab eine Bitte an euch. Was in diesen Hallen besprochen wird, darf sie niemals verlassen, solange es nicht nötig ist.“ Aiva nickte: „Wenn ich nein sagen würde, wäre der Weg umsonst gewesen, also was wollt ihr?“ Mahon räusperte sich und kämte sich dabei durch seinen kräuseligen weißen Bart, er grummelte dabei vor sich was hin, was Aiva jedoch nicht verstand. Dann fasste er wieder Stimme: „Nun, wie ihr wisst haben die Welten in letzter Zeit mit vermehrten auftauchen von Vai zu kämpfen, angeblich seien sogar Temaz gesichtet worden.. doch lassen wir das, Temaz werden immer gesichtet und in Zeiten der Not besonders häufig... Aber das sind andere Geschichten, kommen wir lieber zu euch, einem der wenigen bekannten Vanir unter uns....“ „Bekannt würde ich nicht sagen.“ „...ja, das mag sein das ihr nicht als Held wie andere gefeiert werdet, aber das ist nur gut so, denn ihr sollt etwas für uns erledigen, was nicht sofort in aller Munde sein darf.“ Aiva schaute nochmal durch die Reihe: „Wissen die anderen Hohen davon?“ Auf diese Frage lächelte der Alte etwas verlegen: „Noch nicht, noch nicht, aber wir geben ihnen schon Bescheid. Die Sache ist jedoch die, wir wollen eine Expedition ans Ende starten, wir wollen endlich wissen was Jenseits der Schatten liegt. Doch dazur brauchen wir Vanir, mehr als uns bekannt sind, aber noch im geheimen leben. Da wir wissen das Vanir schneller als andere bemerken das sie einem Vanir gegen überstehen, und ihr eine Führende Persöhnlichkeit seit, wurdet ihr dazu ausgewählt die Aufgabe zu übernehmen mehr Vanir zu finden.“ „Wenn ihr sagt ich führe, wer begleitet mich dann?“ Der alte lachte: „Eine Person würden wir euch gerne mitschicken, ihr werdet sie später kennen lernen. Jedenfalls sollt ihr euch nach Elysium begeben, dort werdet ihr sicher einige Anhaltspunkte finden. Sie besitzen viele alte Dokumente und viele davon über Vanir.“ Aiva nickte: „Wenn das alles war geh ich, ihr wisst wo ihr mich findet.“ Aiva stand einfach auf und verschwand, hinter ihm schloss sich das Tor wieder. Er ging hoch in den Festsaal, der im Obersten Geschoss lag, hier gab es immer was zu essen und trinken und man hatte einen wunderbaren Blick über den See. Die Zeit verging, etwas schleppend für Aivas Geschmack, es dämmerte bereits als jemand über die Brücke kam. Eine junge Frau, sie wurde von zwei Wachen begleitet, ihr Haar war schwarz und ihre haut dunkel. Sie blickte hoch zum Palast, dann ging sie weiter...































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