• Amused
  • Angry
  • Annoyed
  • Awesome
  • Bemused
  • Cocky
  • Cool
  • Crazy
  • Crying
  • Depressed
  • Down
  • Drunk
  • Embarrased
  • Enraged
  • Friendly
  • Geeky
  • Godly
  • Happy
  • Hateful
  • Hungry
  • Innocent
  • Meh
  • Piratey
  • Poorly
  • Sad
  • Secret
  • Shy
  • Sneaky
  • Tired
  • Wtf
  • Thema geschlossen
    Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
    Ergebnis 1 bis 10 von 25
    RPG-Archiv Diskutiere über Endlose Welten in dem RPGs Forum; Aiva war in einer langen dunklen Robe gehüllt, 4 weitere in dunkle Roben gehüllte Leute begleiteten ihn, er ging die ...

    1. #1
      Inaktiv
      Im AFB lesen.
       
      Ich bin:
      ----
       
      Avatar von Loki
      Geschlecht
      male
      Wiki
      Besucher
      Registriert seit
      04.09.2008
      Ort
      Braunschweig
      Beiträge
      61

      Idee Endlose Welten

      Aiva war in einer langen dunklen Robe gehüllt, 4 weitere in dunkle Roben gehüllte Leute begleiteten ihn, er ging die langen Straßen die um den See führten entlang, die Leute starten ihn an, doch er machte sich nichts drauß. Plötzlich tauchten vor ihm eine Gruppe von Grom auf: „Ihr braucht euch nicht verstecken, wir haben gesehen das ihr gut betucht seid, wenn ihr leben wollt gebt mir lieber euer Geld.“ Aiva zog seine Kapuze zurück: „Mit einem Pack Banditen werd ich auch meine Soldaten fertig.“„Ach, der Adel wird aufmüpfig, was willst du tun? Mich haun?“ Aiva entweichte ein lächeln, er hob seine Hand und zeigte mit dieser auf die Banditen: „So ein Pech das ihr einen Phoeir nicht mal erkennt wenn er direkt vor euch steht.“ Die Banditen wurden sofort kreidebleich, es war allgemein bekannt das bei den Phoeir der Adel die mächtigsten sind. Aus Aivas Hand kam eine Druckwelle, welche die Banditen umwarf und sie mit einer starken Hitze verbrannte. Aiva ging auf die Banditen zu, seine Leute folgten ihn, die Banditen kümmerten sich vor Furcht zusammen, im vorübergehen schaute er herabblickend auf sie nieder: „Abschaum, nichtmal wert sich Straßenräuber zu nennen.“
      Letzendlich kamen sie zum Ende der Straße, eine Brücke führte hier rüber zum Palast, vor der Brücke war ein Wachposten postiert, dieser verlangte von ihnen stehen zu bleiben: „Halt, hier dürfen nur authorisierte Personen rüber.“ Dabei musterte er die Phoeir. Auf dessen Aufforderung hin zog Aiva einen Kristall aus der Tasche, er war durchsichtig wie Glas und rund wie eine Murmel, im inneren schien ein Rotes Licht: „Oh, verzeiht mir, ihr müsst Lord Aiva sein, der Hohe Rat erwartet sie bereits. Bitte legt eure Waffen ab und betretet alleine den Palast.“ Aiva wendete sich zu seinen Begleitern: „Geht, euer Job ist hier zuende.“ Dann wandte er sich an den Pförtner: „Ich reise stehts ohne Waffen, ihr könnt mich gerne durchsuchen.“ „Ach, stimmt davon hatte ich bereits gehört, ihr seit also tatsächlich der große Magier unter den Phoeir, gut passiert.“
      Aiva schritt die Brücke entlang, hier über dem See herrschte ein erfrischender Wind, am anderen Ende wurde er bereits erwartet, man nahm ihm die Robe ab und begleitete ihn zum Ratsraum. Die Räume dieses Palastest waren riesig, wenn man jetzt glaubt dies sein nur Prunk, so täusche man sich. Oft werden hier Versammlungen aller Welten abgehalten, da Rika die größte neutrale Stadt ist. Geradewegs führte ihn der Flur, vor einem Tor blieben er stehen, dann ging es auf und man rief nach ihm: „Schön das ihr auch da seit Lord Aiva, bitte tretet doch ein.“ Der Raum erstrahlte in einem hellen Licht und eine große Runde Tafel stand in mitten des Raumes, doch waren die meisten Plätze leer. Dies schien eher ein privates Gespräch zu werden, und wenn etwas privat ist, kann es nicht gut sein, ansonsten dürfte es jeder Wissen.
      Aiva setzte sich auf einen der freien Plätze, er blickte in die Runde, viele der Räte waren nicht hier. Der Geistige Führer, Mahon, ein sehr alter Eorl stand auf und blickte Aiva gerade zu herausfordernd an: „Ich glaube ihr wisst bereits das ihr nicht als Abgesandter eures Reiches hier seit, sondern eher als ein Freund, deswegen hät ich vorab eine Bitte an euch. Was in diesen Hallen besprochen wird, darf sie niemals verlassen, solange es nicht nötig ist.“ Aiva nickte: „Wenn ich nein sagen würde, wäre der Weg umsonst gewesen, also was wollt ihr?“ Mahon räusperte sich und kämte sich dabei durch seinen kräuseligen weißen Bart, er grummelte dabei vor sich was hin, was Aiva jedoch nicht verstand. Dann fasste er wieder Stimme: „Nun, wie ihr wisst haben die Welten in letzter Zeit mit vermehrten auftauchen von Vai zu kämpfen, angeblich seien sogar Temaz gesichtet worden.. doch lassen wir das, Temaz werden immer gesichtet und in Zeiten der Not besonders häufig... Aber das sind andere Geschichten, kommen wir lieber zu euch, einem der wenigen bekannten Vanir unter uns....“ „Bekannt würde ich nicht sagen.“ „...ja, das mag sein das ihr nicht als Held wie andere gefeiert werdet, aber das ist nur gut so, denn ihr sollt etwas für uns erledigen, was nicht sofort in aller Munde sein darf.“ Aiva schaute nochmal durch die Reihe: „Wissen die anderen Hohen davon?“ Auf diese Frage lächelte der Alte etwas verlegen: „Noch nicht, noch nicht, aber wir geben ihnen schon Bescheid. Die Sache ist jedoch die, wir wollen eine Expedition ans Ende starten, wir wollen endlich wissen was Jenseits der Schatten liegt. Doch dazur brauchen wir Vanir, mehr als uns bekannt sind, aber noch im geheimen leben. Da wir wissen das Vanir schneller als andere bemerken das sie einem Vanir gegen überstehen, und ihr eine Führende Persöhnlichkeit seit, wurdet ihr dazu ausgewählt die Aufgabe zu übernehmen mehr Vanir zu finden.“ „Wenn ihr sagt ich führe, wer begleitet mich dann?“ Der alte lachte: „Eine Person würden wir euch gerne mitschicken, ihr werdet sie später kennen lernen. Jedenfalls sollt ihr euch nach Elysium begeben, dort werdet ihr sicher einige Anhaltspunkte finden. Sie besitzen viele alte Dokumente und viele davon über Vanir.“ Aiva nickte: „Wenn das alles war geh ich, ihr wisst wo ihr mich findet.“ Aiva stand einfach auf und verschwand, hinter ihm schloss sich das Tor wieder. Er ging hoch in den Festsaal, der im Obersten Geschoss lag, hier gab es immer was zu essen und trinken und man hatte einen wunderbaren Blick über den See. Die Zeit verging, etwas schleppend für Aivas Geschmack, es dämmerte bereits als jemand über die Brücke kam. Eine junge Frau, sie wurde von zwei Wachen begleitet, ihr Haar war schwarz und ihre haut dunkel. Sie blickte hoch zum Palast, dann ging sie weiter...


    2. #2
      Koukoku
      Im AFB lesen.
       
      Ich bin:
      ----
       
      Avatar von Soraya
      Geschlecht
      weiblich
      Wiki
      Besucher
      Registriert seit
      22.06.2008
      Ort
      Wo Bücher leben, wo die Fantasie wohnt, wo Geschichten anfangen: Da findest du mich.
      Beiträge
      226

      Standard AW: Endlose Welten

      Die Sonne war bereits untergegangen, als Chiaki den Palast verließ. Noch ganz in Gedanken versunken ging sie zurück in die Stadt. Sie betrat das einzige Wirtshaus, das am Rande der Stadt lag und begrüßte ihren kleinen Bruder, der an der Bar saß und auf sie gewartet hatte. Es waren keine Gäste mehr da und ihre Eltern lagen schon im Bett und schliefen. „Du solltest doch schon längst im Bett liegen“ begrüßte sie ihn und fuhr ihm durch das struppige Haar. „Aber ich will wissen, warum du in den Palast gerufen wurdest. Sagst du es mir?“ Mit großen Augen sah er seine ältere Schwester an. „Ein andern mal vielleicht. Jetzt aber ins Bett mit dir.“ Chiaki brachte ihren Bruder in sein Zimmer, wünschte ihm eine gute Nacht und ging dann in ihr eigenes Zimmer.
      Als sie ihr Zimmer betrat, knarrte der alte Holzboden. Sie setzte sich auf ihr Bett und schloss die Augen. „Jenseits der Schatten.... noch nie hat sich jemals jemand gewagt zu schauen was sich jenseits der Schatten befindet. Und jetzt soll eine Expedition aufbrechen und dies erkunden.“ Chiaki öffnete wieder ihre Augen und holte unter ihrem Kopfkissen einen kleinen Beutel aus Leder hervor. Einen Moment überlegte sie, dann setze sie sich an den Holztisch, legte die Runen auf den Tisch und zündete mit einem Streichholz die Kerze an.
      Noch vor Sonnenaufgang, war Chiaki wach und wusch die Tische im Gashaus ab. Aber in Gedanken war sie ganz bei den Runen. Sie hatte die Runen befragt, was sie machen sollte. Da sie es nicht wusste, sich nicht entscheiden konnte. Lange hatte sie im Schein der Kerze gesessen und überlegt, was die Runen ihr sagen wollten. Sie hatte selten Schwierigkeiten die Runen nicht zu verstehen, doch gestern hatte es gedauert. Aber nun kannte sie die Antwort. >Höre auf dein Herz< hatten die Runen ihr geraten. Sie hatte lange nachgedacht. Hier hatte sie eine Familie, hatte ein zu Hause, doch sie fühlte und wusste, das dass nicht alles sein konnte. Sie hatte sich entschlossen an der Expedition teilzunehmen.
      Die Sonne war schon fast untergegangen, als Chiaki leise durch die Hintertür des Gasthauses trat. Sie konnte sich nicht verabschieden. Wollte die Leute, die sie aufgezogen hatten und ihren kleinen Stiefbruder nicht weinen sehen. Bei sich hatte sie nur einen Beutel, indem ein paar Salben und Kräuter waren. Und natürlich den Beutel aus Leder, indem sich die Runensteine befanden. Noch einmal drehte sie sich um und schaute auf das Haus, indem sie groß geworden war. Dann machte sie sich auf den Weg zum Palast.
      Sie wurde schon erwartet und teile dem Hohen Rat ihre Entscheidung mit. Diese freuten sich und so wurde Chiaki von einem der Bediensteten quer durch das Schloss geführt, bis sie vor einer der vielen Türen stehen blieben. Sie sollte Aiva kennen lernen. Auch er nahm an der Reise teil. Der Bedienstete klopfte an die Tür und nach einem leisen „herein“, öffnete der Bedienstete die Tür und trat, gefolgt von Chiaki in das Zimmer.

    3. #3
      Inaktiv
      Im AFB lesen.
       
      Ich bin:
      ----
       
      Avatar von Loki
      Geschlecht
      male
      Wiki
      Besucher
      Registriert seit
      04.09.2008
      Ort
      Braunschweig
      Beiträge
      61

      Standard AW: Endlose Welten

      Aiva hatte sich in der zwischenzeit umgezogen, es war zu auffällig in den Gewändern Adliger zu gehen, stattdessen hatte er sich eine Lederweste und ne lange dünne Stoffhose besorgt. Er wartete auf seine Begleiterin, dabei ließ er gelangweilte Flammen um seine Hand tanzen und war in Gedanken versunken. Mit einem mal wurde er angesprochen: „Lord Aiva, eure Begleitung ist da.“ Daraufhin schreckte Aiva aus seinem Tagtraum hoch und die Flammen verschwanden, vor ihm standen Mitglieder des Rates und eine junge Frau, es war jene die er bereits zuvor gesehen hatt. Er blickte ihr tief in die Augen, dann betrachtete er sie: „Seid ihr eine Magierin?“ Ihr gegenüber sah ihn etwas seltsam an und wollte was sagen als sich der hohe Rat einmischte: „Nunja, wisst ihr, sie ist eine Magierin, aber sie benutzt nicht derartige Magie, sie benutzt eine sehr seltene Runenmagie.“ Aiva ging auf ihr zu, er verstand was man ihm damit sagen wollte. Er reichte dem Mädchen die Hand: „Ich bin Aiva.“ Sie reagierte kurz nicht, gab ihm aber dann doch die Hand: „Ich bin Chiaki..“ Aiva war schon dabei aus dem Raum zu gehen, ich hoffe ihr habt eure Sachen bereits alle dabei, wir sollten bald los. Chiaki schien etwas verwirrt von de Situaion: „Wieso müssen wir mitten in der Nacht los?“ „Wir werden den kürzesten Weg nehmen, der führt über Puro und im dichten Dschungel ist es nur wenige Stunden hell genug um nicht Beute der Raubtiere zu werden.“ Aiva ging aus dem Raum raus, runter zur Brücke, er ging etwas langsamer als sonst. Als er bei der Mitte der Brücke war wartete er, und nach einiger Zeit kam dann auch Chiaki: „So, ich bin fertig, wir können los.“ „Ok, folg mir einfach, und im Dschungel darfst du nicht zu weit weg, es wird ziemlich gefährlich ihn nur zu zweit zu passieren.“
      Sie standen vor dem Tunnel, er war unscheinbar in die Berge gehaun, sie gingen durch ihn durch, es war sehr finster, in dem Tunnel gab es keine Lichter, doch nach kurzer Zeit schimmerte ein leichter Schein ihnen gegenüber. Sie traten aus dem Tunnel heraus und ein großer und dichter Dschungel erstreckte sich vor ihnen, Chiaki schien etwas erstaunt, Aiva lächelte: „Bist wohl noch nicht oft gereist, oder?“ Chiaki schüttelte den Kopf: „Ich war eigentlich noch nie weit weg, ich wusste nicht das so ein Dschungel ganz nah ist.“ Aiva blickte bereits wieder nach vorn: „Nagut, wirst noch mehr lernen später, aber erstmal müssen wir hier weg.“ Aiva ging schnellen Schrittes, dicht gefolgt von Chiaki, es wurde immer bereits dunkler und man hörte die Laute der Tiere. Mit einem mal waren laute Fauchlaute zu hören, Aiva drehte sich um: „Mist, renn, Vai haben uns aufgespührt!“ Aiva nahm Chiaki an die Hand und rannte los, doch Chiaki war zu langsam und Aiva zog zustark an ihrer Hand, so stolperte Chiaki und fiel zu Boden, aus dem Dschungel kamen 2 große Raubkatzenähnliche Vai, doch besaßen sie eine art grau-grün-blauen Panzer, sie rannten auf die Beiden zu und Aiva macht sich zum Kampf bereit, doch zu ihrer Verwunderung sprinteten die beiden an ihnen vorbei, was Aiva vorerst verwunderte, doch Chiaki atmete erleichtert auf. „Komm mit, das kann nicht gut sein.“ Aiva ging in Richtung der Mev, so nannten sich diese seltsamen Raubkatzen, was Chiaki nicht zu passen schien: „Was ist wenn sie uns wieder angreifen?“ Aiva dreht sich zu Chiaki um: „Das tun sie erst wenn sie ihre jetzige Beute getötet haben, deswegen sollten wir schnell los un dem Angegeriffenen helfen, so sind unsere Chancen höher zu überleben. Sie liefen beide in die selbe Richtung wie die Mev, am Ende kamen sie auf eine Lichtung und dort war ein Mädchen mit, sie wurde von den Vai umkreist, sie verteidigte sich nur mit einem Säbel. Sie passte absolut nicht in die Umgebung, ihr weißes Haar und ihre eisblauen Augen und ihre blasse Haut... Doch Aiva hatte keine Zeit nachzudenken, die junge Frau wurde von gut einem dutzend Mev umzingelt. „Chiaki, pass auf das du nicht ihr Ziel wirst!“ Mit diesen Worten sammelten sich Flammen um Aiva. Er rannte auf die Vai zu und schleuderte dabei mehrere Flammenpfeile, die überraschten Mev wurde schwer getroffen, die Pfeile durchbohrten ihre Panzer und drei von ihnen waren bereits tot, 5 weitere waren angeschlagen, der der Rest stand von ihm aus gesehen hinter dem Mädchen und waren deshalb topfit, er stellte sich zu ihr und sprach zu ihr: „Ihr haltet mir den Rücken frei und ich euren, dann schaffen wir das....
      Geändert von Loki (27.10.2008 um 02:46 Uhr)


    4. #4
      Koukoku
      Im AFB lesen.
       
      Ich bin:
      ----
       
      Avatar von Bomburlina
      Geschlecht
      weiblich
      Wiki
      Besucher
      Registriert seit
      04.10.2008
      Ort
      in einer Provinz im Norden....
      Beiträge
      173

      Standard AW: Endlose Welten

      Miaru liegt reglos auf den eiskalten Steinboden von ihrer Höhle: Rechts von ihr brennt ein kleines Feuer und links glitzert ihr Säbel vom Feuerschein. Langsam öffnet sie die Augen und sieht, dass wegen dem 3-tätigen Schneesturm schon wiedere ihr Höhleneingang vereist ist. Nach einem langen Seufzen steht sie auf und pustet die Vereisung mit einer Windwelle hinweg. Sie lächelt, nimmt ihren Säbel und macht sich wieder ans Trainieren. Der Sturm hat sich gelöst und man kann vereinezlt Meriadambewohner auf den Weiten der Eismassen erblicken. Während sich Miaru im Laufschritt zu einer Gletschergruppe bewegt, pustet ihr der Eiswind leichte Schweißtropfen aus dem Gesicht und verwandelt sie zu kleinen Eiskristallen. Nach etwa 10 min ist sie angekommen und klettert auf einen Felsen. Vor ihr ist ein großer Gletscher von etwa 10m, den sie versucht mit Feuermagie zu attackieren--erfolglos. Das einzige was aus ihrer Hand kommt sind kleine Feuerfunken. "Verdammt......", fluchte sie und starrte auf ihre Hände. "Warum? Warum kriege ich das nicht hin?". Von ihrem Ausbilder weiß sie, dass man nur mit Gefühlen Feuermagie beheerschen konnte, doch Gefühle sind für Miaru ein Fremdwort. Sie kann nicht mit ihren Gefühlen zurechtkommen. " Es hilft alles nichts, ich muss es einfach schaffen! Vielleicht wäre es besser auf einen anderen Planeten zu gehen?", murmelte sie in sich hinein. Sie setzt sich auf den kalten Felsen hin und überlegte eine ganze Weile. Um die Feuermagie zu beheerschen, muss sie Gefühle richtig einsetzen, und um das zu lernen muss sie unter andere Lebewesen. Auf diesen Eisplaneten werde sie wohl kaum ihr Ziel vom Erlernen aller Elementarmagie schaffen können. Ihr Beschluss stand fest. Miaru stand wieder auf und machte sie mit ihrer Waffe, ihrem einzigen Begleiter, auf den Weg auf einen anderen Planeten. Als sie vor dem Tunnel stand, hat sie ein mulmiges Gefühl im Magen. Was sie wohl erwarten wird? Aber ihr wurde das alles egal. Ihr einziges Ziel ist stärker zu werden als alle anderen, um sich selber etwas zu beweisen und ihren Eltern, die anscheind gedacht hatten, nur weil Miaru weiblich ist, könne sie keine Kriegerin sein. Sie wollte es allen zeigen und tritt in den Tunnel hinein. Sie läuft durch einen langen dunklen Gang bis sie ein helles Licht sieht. Ihr wird heiß, sehr heiß, wiel sie an diesem Klima nicht gewöhnt ist. Als sie am anderen Ende ankommt, ist sie außer Atem und lehnt sich an einen großen Baum an. Als sie sich umguckt, mfindet sie sich in einer anderen Welt wieder. Alles ist grün, lebvoll und voller Geräusche. Miaru reißt allen ihren Mut zusammen und geht immer weiter in eine für sie total neuen Welt hinein. Das Klima macht ihr immer mehr zu schaffen und muss nochmal eine kleine Pause machen. Sie setzt sich auf ein grau-blau-grünen Etwas, das für sie aussieht wie ein Felsen. Auf ein Mal bewegt sich diese Etwas und schmeißt Miaru mit einem lauten Fauchen runter. Während Miaru auf den Boden fällt, kommen immer mehr dieser Vais. Miaru erschreckt udn rappelt sich sofort auf und stößt eine starke Windwelle gegen diese Vais. die vordere Reihe wird mit voller Wucht gegen die gegenüberliegenden Bäume geschleudert und sind auf der Stelle schwer verletzt. Das entzürnt diese raubtierartigen Vais und umzingeln Miaru. Miaru nimmt ihren Säbel und schleudert damit angreifende Vais hinweg. Doch es werden immer mehr und mehr. Da ihr das Wetter immernoch sehr zu schaffen macht, schnwindet ihre Kraft immer mehr und mehr. Sie kann nicht ihre richtigen Kampfressourcen zeigen, wenn ihr so heiß ist. Auf einmal hört sie zwei Stimmen, dennoch dreht sie nicht um und versucht die Vais durch ihren Säbel aus ihrer Reichweite zu bringen, um sich selber einen Plan aus ihrer gradigen Misere zu überlegen. Die Stimmen kommen trotzdem immer näher und auf einmal sieht sie fliegende Feuerpfeile. Feuer? Sie dreht ihren Kopf blitzschnell um und kann zwei Wesen erkennen.
      Ihr haltet mir den Rücken frei und ich euren, dann schaffen wir das....!", sagte einer der von den Beiden. Miaru guckte ihn verdutzt an. Er beheerscht Feuermagie..... das war das Einzige, was ihr durch den Kopf ging. "Wie du meinst...", erwiderte Miaru. Sie springt zurück und startet eine große Druckwelle gegen die Vais. 3 von ihnen wurden nach hinten geworfen und wimmerten am Boden. Miaru guckt den Fremdling mit der Feuermagie an. "Du bist", meine Miaru und starrte ihn mit ihren eisblauen Augen erwartungsvoll ein. Das ließ sich der Magier nicht zweimal sagen und schoss zwei Feuerpfeile gegen die Vais. Als sich die raubtierartigen Vais zur Flucht zurückzogen, fragt Miaru: " Ihr seid ein wahrlich starker Feuermagier....Wie ist euere Name?", "Aiva.Und Euer?", antworter ihr Aiva."Aiva, saget mir, wo habt ihr erlernt das Feuer derart zu beheerschen?".
      Geändert von Bomburlina (28.10.2008 um 05:05 Uhr)
      http://s13.directupload.net/images/101008/yb22k2s2.png

      ~ Наверное, это мой рай - Искать его отражение В предметах черного цвета, И слышать в голосе май. ~

    5. #5
      Inaktiv
      Im AFB lesen.
       
      Ich bin:
      ----
       
      Avatar von Loki
      Geschlecht
      male
      Wiki
      Besucher
      Registriert seit
      04.09.2008
      Ort
      Braunschweig
      Beiträge
      61

      Standard AW: Endlose Welten

      Die Mev setzten zur Flucht und sie beließen es dabei, eine Jagd wäre zu Zeitaufwendig gewesen. Miaru schien sowieso nichtmehr in die Vai interessiert zu sein, sie wandte sich an Aiva: „Ihr seid ein wahrlich starker Feuermagier....Wie ist euere Name?“ Aiva musterte das Mädchen nochmal genauer als er ihr antwortete: „Aiva, und eurer?“ „Miaru, saget mir, wo habt ihr erlernt das Feuer derart zu beheerschen?“, ihre Neugierde nervte Aiva, er winkte ab sich weiter zu Unterhalte: „Wir haben besseres zu tun als uns weiter zu unterhalten, wir müssen weiter, es wird bald dunkel und dann kommen weitaus schlimmere Wesen.“ Aiva ging weiter und winkte Chiaki zu sich, welche auf seine Höhe aufschloss, nach einigen Schritten blieb Aiva jedoch stehn: „Wollt ihr hier versauern? Oder braucht ihr ne schriftliche Einladung?“, dabei sah er Miaru mit einem durchdringenden Blick an, sie schien etwas verwirrt von der Situation, sie ging ihnen hinter: „Wie der Herr verlangt, so möge er mich hier wegführen.“ Auch Aiva und Chiaki gingen weiter: „Wieso eigentlich diese hochgestochene Sprache? Prinzessin oder was?“ „Ähh.. nein..“ Aiva ging nicht weiter drauf ein, er ging einfach weiter, er wollte aus diesem Dschungel raus. Der Marsch war auch nichtmehr lang, schon bald kam der Tunnel, massiv in eine Steilwand gehaun, diesmal war der gang ein recht kurzer, sie betraten die andere Seite und sie standen auf einer weiten Ebene, sie waren auf Elysium angekommen: „Ok, es wird hier bald dunkel, wir sollten aber demnächst in ein kleines Dorf kommen. Von dort aus ist es dann noch ein Tagesmarsch nach Elysia, dort gibt es eine große Biblothek in der sich viele Ahnenforscher versammeln.“ Chiaki schien die Geschichte zu kennen: „Mein Vater hat mir immer davon erzählt, er sagte Elysium sei die letzte Ruhestätte der Vanir gewesen.“ „Die größten Vanir liegen dort und ihre Geschichten sind niedergeschrieben, deshalb gehen wir dort hin, wir suchen Hinweise auf weitere Vanir.“ Dann erhob Miaru das Wort: „Ihr sagtet ihr wollt nach Elysium? Das trifft sich gut, auch ich Meinereiner wollte sich zu dieser Stadt begeben. Es wäre doch wohl sicherer wir würden zusammen reisen.“ „Jaja, wenn ihr wieder unseren Schutz benötigt könnt ihr ruhig mit.“ Aiva ging weiter: „Nun kommt lieber, wir haben nicht den ganzen Tag Zeit, wir sind eh schon ausgezerrt, wir sind schon viel zulange auf den Beinen wegen dem ewigen Tag und Nachtwechsel.“ Auf diesem Planeten zogen sich die weiten Felder nur so hin, es wurde viel Landwirtschaft betrieben und mehrmals kamen sie an Patroilien und Wachhäuser vorbei. Die Eorl scheuten keine Mühen ihr Reich unter Kontrolle zu halten, wesshalb es wohl immernoch eine der Welten war auf denen man sich fast Gefahrlos bewegen konnte.


      Es war bereits wieder dunkel als sie in das Dorf kamen, es schien aus weiter Ferne ein kleines ruhiges Dorf zu sein, doch der Markt war noch zu dieser späten Stunde sehr belebt. Chiaki war erstaunt das in so einem kleinen Dorf soviel los war: „Wieso sind hier soviele Fremde?“ Aiva hielt ausschau nach einem geeigneten Gasthaus, dabei antwortete er ihr jedoch: „Alle Orte der Eorl vor Elysium sind gut besucht, Eorl sind gute Gastgeber und sogar eine direkte Route von Rika führt hierher.“ „Aber wenn eine direkte Route hierher führt, wieso sind wir durch diesen komischen Wald gegangen?“ „Die direkte Route ist fast sechs mal länger.“ „Aber müsste der nicht kürzer sein?“ „Ja, du hast recht, aber die Tunnel führen etwas planlos in die Welten, zwei nebeneinander liegende Tunnel die auf die selbe Welt führen können am jeweils anderen Ende wieder raus führen. Es gibt sogar Tunnel die garnicht zu anderen Welten, sondern nur zu anderen Orten verbinden, diese sind jedoch selten.“ Aiva hatte ein geeignetes Gasthaus gefunden, es lag etwas abgelegen, war jedoch gut in Schuss. Aiva öffnete die Tür und ein lautes getöse war zu vernehmen, er blickte in die Ecke und sah wie sich eine Gruppe um einen alten Plumza scharrte, sie waren angetrunken und die Stimmung war ausgelassen, doch Aiva interessierte das nicht weiter, er ging zum Wirth: „Wir brauchen zwei einzelne Zimmer, die besten die sie haben.“ Der Wirth lachte: „Gut, wenn ihr es euch leisten könnt.“ Aus einer Tasche zog Aiva eine goldene Münze hervor: „Ich hoffe das reicht.“ Der Wirth lachte: „Sicher sicher, ihr sollte die besten Zimmer kriegen und den besten Wein!“ „Keinen Alkohol, wir sind nicht zum Vergnügen unterwegs.“ „Gut gut, nehmt die hintersten Zimmer, ganz oben, sie sind am ruhigsten und im besten Zustand.“ Aiva und Chiaki gingen hoch, doch auf der Treppe stoppte Aiva: „Wollt ihr euch kein Zimmer nehmen Miaru?“ Miaru schaute etwas verwirrt und fand keine Worte, doch Aiva wandte sich an den Wirth: „Für das Geld ist doch sicher noch ein Zimmer für sie dabei, oder?“ „Kein Problem, wie ihr wünscht!“ Aiva und Chiaki gingen hoch auf die zweite Etage, hier hörte man nichts von dem Lärm, beide gingen in jeweils ihr Zimmer. Als Aiva auf seinem Bett lag kam er ins grübeln, er fand es seltsam das eine reisende Kriegerin weder Geld hatte, noch Ahnung wohin sie gehen sollte, sie schien erst seit kurzem zu reisen und sich das Nötigste selbst besorgt zu haben, doch darüber machte er sich weiter keinen Kopf, er schlief nach kurzer Zeit ein...


    6. #6
      Koukoku
      Im AFB lesen.
       
      Ich bin:
      ----
       
      Avatar von Soraya
      Geschlecht
      weiblich
      Wiki
      Besucher
      Registriert seit
      22.06.2008
      Ort
      Wo Bücher leben, wo die Fantasie wohnt, wo Geschichten anfangen: Da findest du mich.
      Beiträge
      226

      Standard AW: Endlose Welten

      Auch Chiaki war müde von der Reise. Sie legte sich auf das Bett und war kurze Zeit später eingeschlafen. Doch sie hatte nicht lange geschlafen, als sie durch irgendetwas geweckt wurde. Verschlafen setzte sie sich auf und horchte. Das Geräusch schien von unten zu kommen. Einen Moment überlegte sie, dann aber verließ sie ihr Zimmer und ging nach unten. Die Holztreppe knarrte bei jedem Schritt. Sie war gerade auf der letzten Stufe angekommen, als sie aprubt stehen blieb. Ein Bierkrug, hatte den Weg an ihr vorbei gefunden und krachte auf die Treppe. Der Krug zersplitterte und eine der Splitter streifte die Wange von Chiaki. Ein stechender Schmerz. Doch so schnell wie er gekommen war, verschwand er auch wieder. Zurück blieb ein kleiner Kratzer. Sie beobachtete eine Schlägerei zwischen zwei Männern und nun hatte sich auch noch ein dritter eingemischt. Daher also der Lärm. Als ein Stuhl an der ihr Gegenüberliegenden Wand zersplitterte, beschloss sie wieder nach oben zu gehen. Sie wollte noch etwas schlafen, bevor die Reise weiterging. Sie hatte sich gerade umgedreht und wollte wieder nach oben gehen, als sie mitten in der Bewegung inne hielt. Ein Schauer lief ihr über den Rücken und langsam drehte sie sich um. In der hintersten Ecke, saß jemand. Sie konnte nicht erkennen wer oder was es war. Und auch nicht ob er er einen Umhang an hatte oder ob die Schwärze daher kam, das kaum Licht in die Ecke fiel. Sie hatte das Gefühl als starrte dieses etwas sie geradewegs an. Wie gelähmt stand sie da und schaute ebenfalls dieses etwas an. Dann aber riss sie sich los und rannte nach oben, in ihr Zimmer.


      Sie lies sich aufs Bett fallen und musste sich erst mal wieder beruhigen. Sie atmete schnell und ihr Herz raste. „Was war das für ein Gefühl? So schrecklich. Als ob ich es schon einmal erlebt habe? Aber woher? Ich weiß es nicht“. Sie fasste an ihren Beutel. Die Runen waren auch da. Warum sie ausgerechnet jetzt an ihre Runen dachte, wusste sie nicht. Es war eher ein Instinkt. Bildete sie sich das nur ein? Ihr kam es so vor, als würde ihr Beutel glühen. Er war richtig warm. Sie löste den Beutel und ließ die Runen auf ihr Bett fallen. Ja, sie waren warm, eindeutig. „Aber warum?“ Chiaki nimmt eine der Runensteine in die Hand. Doch kaum hatte sie sie angefasst, wurde der Stein kalt. Sie ließ die Runensteine wieder im Beutel verschwinden. Hatte sie sich das nur eingebildet? Waren die Runensteine wirklich warm gewesen? Das konnte doch nicht sein. Mit einem Seufzer schloss sie die Augen und versuchte noch etwa zu schlafen.


      Als sie erneut aufwachte, begann es draußen bereits zu dämmern. Gähnend strecke sie sich und stand auf. An das, was sie in der Nacht erlebt hatte, kam ihr jetzt wie ein Traum vor. „Ist das wirklich passiert, oder habe ich mir das nur eingebildet?“ Chiaki beschloss, dass es nur ein Traum gewesen sein musste, und wollte deshalb auch den anderen nichts davon sagen. Da sie nicht wusste, ob die anderen noch schliefen, sie sie aber auch nicht wecken wollte, öffnete sie erneut ihren Beutel und holte die Runen heraus. Sie konnte ja ein bisschen üben. Wie sie das machte, konnte sie nicht beschreiben, sie tat es einfach. Sie legte zwei der Runensteine auf den Boden, setzte sich dann zwischen sie und schloss die Augen. Erst einmal musste sie zur Ruhe kommen und alles um sich herum vergessen. In eine Art Trance übergehen. Sie wollte versuchen den Wind zu beschwören. Doch das einzige was passierte, war ein Windhauch, so leicht, das er kaum bemerkt wurde. Noch ein paar mal probierte sie es, doch sie schaffte es nicht. Vielleicht sollte sie es später noch einmal probieren. Sie steckte die Runensteine wieder ein und stand auf. Ihr Magen knurrte. Vielleicht sollte sie erst mal was essen. Sie verließ ihr Zimmer und traf im Gang auf Aiva und Miaru.
      Geändert von Soraya (27.10.2008 um 10:59 Uhr)

    7. #7
      Ningen
      Im AFB lesen.
       
      Ich bin:
      ----
       
      Avatar von Magi
      Geschlecht
      female
      Wiki
      Ehrengast
      Registriert seit
      08.05.2008
      Ort
      Oberösterreich, Wien und/oder Potsdam
      Beiträge
      86

      Standard AW: Endlose Welten

      Lenni hatte an diesem Abend einige andere Plumzas zufällig kennengelernt. Sie bildeten eine Musiktruppe aus einem weiter entfernten Plumzadorf namens Höckingen, die herumfuhr und jeden Tag in einer anderen Stadt musizierte. Sie hatten mächtig viel Spaß zusammen und deswegen wurde auch mächtig oft bestellt. Wie immer war Lenni irgendwann der Mittelpunkt des ganzen Geschehens gewesen und das konnte anderen Gästen, die Lenni für schnöde Einfaltspinsel hielt, sehr missfallen.
      Irgendwann hatte dann ein stark betrunkener Mann eine Schlägerei anfangen wollen und andere stark betrunkene Männer ließen nicht lange auf sich warten. Wie immer, wenn so etwas geschah, schnappte sich Lenni alle herumstehenden Krüge Alkohol, die er in dem Taumel unbemerkt erhaschen konnte, und versuchte, sich aus dem Staub zu machen. Allerdings tat der gute Bromgrogsaft seine Wirkung und er stolperte, versuchte, sich noch zu fangen, wurde von einem raufenden Kerl angerempelt, wodurch einer seiner Krüge in Richtung Stufen flog und dort zerschellte.
      Lenni lag bäuchlings am Boden, zwei andere Krüge zerkrachten und er hatte panische Angst, zertreten zu werden. Irgendjemand warf einen Struhl über Lenni hinweg, der auf der anderen Seite des Raumes zerborst. Er war nur mehr wenige Meter von der Tür entfernt und versuchte dorthinzukrabbeln. Überall um ihn herum rangelten Männer und traten mit ihren Riesenfüßen wild herum, ohne auf Lenni zu achten. Plötzlich stand jemand über ihm, hob ihn mit Leichtigkeit hoch und schaffte ihn hinaus.
      Wenn Lenni etwas definitiv hasste, dann war es, getragen zu werden! Er war zwar klein, aber er hatte sehr wohl zwei Beine, die ihn selber tragen konnten! Fauchend, raufend und umherfuchtelnd versuchte er, sich aus dem Griff zu befreien „Lasch runter du mich! Bisch bescheuert wohl! Aufpasst, kriegst mäschtig Ärger mit mir sonst... hicks!“


      Die Person, die ihn trug, ließ sich nichts anmerken, sondern ging noch ein Stückchen weiter, hinaus aus dem Dorf. Nach einigen Minuten gab Lenni seine Bemühungen auf und verfiel in hängende Trotzhaltung mit schmollendem Mund. Schließlich ließ ihn die unbekannte Person fallen wie einen dicken Sack. „Bescheuert du bisch wohl ?! Hascht du Probleme oder isch los was überhaupt mit dir??“ lallte Lenni. Er erkannte eine hochgewachsene Person in einen dunklen Mantel mit Kapuze gehüllt, die das Gesicht verdeckte. „Jemand wie du sollte nicht zertreten werden.“ sagte eine tiefe Stimme und dieser Jemand ging langsam Richtung Wald.


      Lenni versuchte, sich aufzurappeln. Er erhob seine Faust und brüllte hinterher: „Bisch bescheuert du wohl?! Hasch du Loch im Kopf oder soooo?“ So lange, bis die lange dunkle Gestalt in der Dunkelheit nicht mehr auszumachen war.


      Kurz nach Sonnenaufgang wachte Lenni auf. Gähnend streckte er sich und reibte sich seinen Kopf. Er hatte einen mächtigen Kater. „Mist, hab ich wo denn das Wasser?! Muss ich immer austrinken denn die Flasche?“ Seine Stimme war sehr rauh.
      Ächzend schob er das Heu beiseite, das ihn in der Nacht warm gehalten hatte, und verließ die Scheune. Etwas leicht wankend durchquerte ein großes Feld und ging eine Böschung hinab zum Fluss, wo er seine Trinkflasche mehrmals auffüllte und wieder austrank. Erschöpft ließ er sich auf einen großen Stein fallen. „Bin ich ja doch nicht mehr so jung wie war ich noch früher. Ist so eine durchzechte Nacht ganz schön anstrengend in meinem Alter.“
      Einige Minuten saß er nur so da und ließ sich durch den Kopf gehen, was am vorigen Abend geschehen war. Dann ging er zurück in die Scheune um schnell seine Habseligkeiten zusammenzupacken und in die nächstbeliebige Richtung abzuhauen.


      Stockend hielt er den Atem an, als er seinen kleinen Lederbeutel nicht finden konnte. „Ist mein Beutel wo????“ Hysterisch durchsuchte er die ganze Scheune, schaute überall dreimal nach, fing an zu schwitzen und wusste nicht mehr weiter. Im Laufschritt machte er sich auf den Weg ins Dorf zurück, in der Hoffnung, den Beutel irgendwo liegen gelassen zu haben und ihn nun zu finden. Er war vor dem Gasthaus angekommen, in dem er gestern von diesem sonderbaren Kuttenmantelmann gerettet worden war. Er trat vorsichtig ein und sah den Wirten und seine Frau noch die letzten Spuren des vorigen Abends wegräumen. „Wir sollten wirklich keinen Bromgrogsaft mehr kaufen. Die Rotbromgrogobromben haben doch eine aggressive Wirkung!! Das steht in jedem Haushaltsheft!“ meinte die Frau des Wirts. „Lass mich in Ruhe mit deinen Haushaltsheften. Mit denen könnten wir den ganzen Winter über heizen!“
      Schnaubend wandte sich die Frau wieder der Arbeit zu.
      „Tach auch ich wünsch!“ ließ Lenni verkünden. „Ist wo mein kleiner Beutel?“
      „Hallöchen Herr Plumza. Was für ein Beutel?“
      Lenni ging nicht länger auf die Frage ein, sondern durchstöberte das ganze Gasthaus, schaute unter jedem Tisch nach, unter jedem Stuhl, öffnete jedes Fass und schob alles beiseite, das so etwas Kleines wie seinen Lederbeutel verstecken hätte können, bis seine Verzweiflung ins schier Unermessliche wuchs.


      Plötzlich hörte er jemanden die Treppe herunterkommen. Es war ein junger Mann, gefolgt von einem schneeweißen kleineren Mädchen und einer etwas älteren, jungen Frau – die einen kleinen Lederbeutel an ihrer Seite trug.


      Er fauchte und kochte vor Wut, der Bromgrogsaft tat noch immer seine Wirkung. Energisch ging er auf die drei Leute zu, die gerade das Gasthaus verlassen wollten und in seinem Kopf schwirrten schon die Worte: „GIBST ZURÜCK DU MIR MEINEN LEDERBEUTEL!“

    8. #8
      Koukoku
      Im AFB lesen.
       
      Ich bin:
      ----
       
      Avatar von Bomburlina
      Geschlecht
      weiblich
      Wiki
      Besucher
      Registriert seit
      04.10.2008
      Ort
      in einer Provinz im Norden....
      Beiträge
      173

      Standard AW: Endlose Welten

      Der Gastwirt führt Miaru in ihr Zimmer und mit den Worten "haben sie eine gute Nacht, Fräulein" verlässt er das Zimmer. Doch Miaru steht reglos da und starrt ins Zimmer. Sie hat noch nie in ihrem jetzigen Leben so welche Räumlichkeiten zu Gesicht bekommen. Das Einzige, was sie kennt sind Höhlen und Zwischenräume in Eisgletschern. Miaru steht immernoch ohne ein Wimpernzucken da und merkt, das sie sich ihr Körper langsam an die Wärme gewöhnt hat. Trotzdem ist es sehr unwohl für sie. Alleine steht Miaru noch eine ganze Weile in diesen Zimmer. Was ist das? Was soll hier? fragte sich Miaru immer wieder selber. Als ihr Blick durch das Zimmer gleitet, erblickt sie das Fenster und tritt langsam zu dem. nachdem Miaru die Weiten des Planten sich vor Augen führt, springt sie mit Schwung aus dem Fenster und landet auf allen Vieren auf dem Boden. Und schon wieder fängt sie an zu trainieren......nach mehren starken Windwelllen, Wasserfontäne udn kraftvollen Säbelhieben, versucht sie sich abermals mit Feuerstrahlen - - wie immer erfolglos.
      "Es war heute ein anstrenger Tag... es ist besser, wenn ich mich zur Ruhe lege", keuchte Miaru in sich hinein und kletter auf den Baum neben dem Gasthaus. Sie schläft sofort ein.


      Am nächsten Morgen wird sie von einem Tropfen Morgentaun geweckt. Nach einem langen Gähner springt sie vom Baum und fängt mit ihren Streck-übungen an. In der Gastwirtschaft werden alle nach und nach wach. Magenknurren. Miaru hat seit 4 tagen nichts gegessen, was ihr jetzt der Magen übelnimmt. Sie schaut aus und erkennt einen kleinen see etwa 750 m entfernt. In diesem See schwimmen Fische, die sie einen nach dem anderen rausfischt und mit ihrem Säbel umbringt. Während sie den Fisch nach und nach in seine Einzelteile zerlegt, wird es in der Gastwirtschaft immer lauter. Miaru schluckt noch die letzen Reste des Fischfleisches runter und macht sich auf den Weg zu der Gastwirtschaft. Dort angekommen tritt sie in die Eingangshalle und beobachtet den Gastwirt bei seiner Arbeit mit dem Geld. "Oh junges Fräulein, ich habe sie gar nicht bemerkt. Wann sind Sie den nach draußen gegangen?", fragt der Gastwirt und bestaunt das schneeweiße Mädchen. "Entschuldigt, aber ich mag es nicht eingesperrt zu werden.", antwortet Miaru mit vornehmen Unterton. "Ihre Begleiter scheinen noch nicht aus dem Bett gekommen zu sein. Vielleicht wecken sie sie auf", fügt der Eorl dazu. Miaru nickt nur und bewegt sich zum Flur, wo Aivas und Chiakis Zimmer liegen. Als sie auf den Flur ankommt, erblickt sie Aiva, der schon reisefertig im Flur steht. "habt einen guten Morgen, Aiva", begrüßt Miaru Aiva. "Morgen", ist das Einzige was Aiva rausbringt. Kurz darauf tritt Chiaki dazu. "Guten Morgen, Aiva und Miaru" , begrüßt Chiaki die beiden. "Kommt, wir dürfen keine Zeit verlieren. Wir brechen auf." Die drei steigen die Treppen hinunter und wollen aus der Tür gehen, als auf ein Mal ein kleiner Plumza hinter ihnen auftaucht, den Mund weit aufhat und mit seinen Finger auf Chiakis Lederbeutel deutet. Das Trio dreht sich um und guckt den kleinen Wicht an. Der Plumza deutet immer wieder auf den Lederbeutel doch bringt nur komische Töne heraus.
      http://s13.directupload.net/images/101008/yb22k2s2.png

      ~ Наверное, это мой рай - Искать его отражение В предметах черного цвета, И слышать в голосе май. ~

    9. #9
      Koukoku
      Im AFB lesen.
       
      Ich bin:
      ----
       
      Avatar von Soraya
      Geschlecht
      weiblich
      Wiki
      Besucher
      Registriert seit
      22.06.2008
      Ort
      Wo Bücher leben, wo die Fantasie wohnt, wo Geschichten anfangen: Da findest du mich.
      Beiträge
      226

      Standard AW: Endlose Welten

      Verwirrt blickt Chiaki den kleinen Mann an. „Ich habe dir deinen Beute nicht gestohlen. Das ist meiner.“ Chiaki nimmt ihren Lederbeute in die Hand und kniet sich hin, sodass sie mit dem Plumzas auf der selben Höhe ist. „Ich zeige dir gerne, was ich in meinem Lederbeutel habe.“ Chiaki öffnet ihren Beutel und holt einen der Runensteine heraus. „Siehst du... ich kann ihn dir also unmöglich gestohlen haben.“ Der kleine Mann mustert den Stein, doch als er danach greifen will, um ihn sich näher anzuschauen, lässt Chiaki den Runenstein wieder in ihren Beutel fallen und schließt ihn. „Es tut mir leid, dass du deinen Beutel verloren hast.“Chiaki wir müssen weiter“ meinte Aiva. Chiaki nickte und stand auf. „Hoffentlich findest du deinen Beutel.“

      Aiva, Miaru und Chiaki hatten das Dorf vor einer guten Stunde verlassen und waren auf den Weg nach Elysium. Chiaki bemerkte nicht, dass sie verfolgt wurden, sie schaute sich lieber um und genoss die Natur. Doch die anderen beiden, hatten sehr wohl bemerkt, dass ihnen jemand folgte. Aiva und Miaru blieben stehen und Chiaki drehte sich erstaunt zu ihnen um. „Was ist los?“, fragte sie. „Wir werden verfolgt!“ Aiva ging auf einen großen Felsen zu, der am Rande des Weges stand und....

      „Nanu, dast ist doch....“ Chiaki und Miaru sahen erstaunt auf die kleine Gestalt, die Aiva am Kragen gepackt und hoch gehoben hatte. „Du mich lassen Sofort runter!“ schrie der kleine Mann und versuchte sich aus Aivas Griff zu befreien. „Also wenn du unbedingt runter willst.“ Aiva ließ den Plumza los. Dieser konnte jedoch das Gleichgewicht nicht halten und landete auf seinem Po. „Du bescheuert sein?“ „Aiva du tust ihm weh“, Chiaki ging auf den kleinen Mann zu und half ihm, unter Protest, beim aufstehen. „Warum folgst du uns? Chiaki hat dir doch gesagt, dass sie nicht deinen Lederbeutel hat“. Grimmig blickte der kleine Mann zu Aiva hoch. „Ich hingehen kann wo ich wollen“, antwortete dieser trotzig. „Es tut mir leid, das Aiva dich so grob gepackt hat“. Chiaki drehte sich zu Aiva um. „Musstest du ihn unbedingt fallen lassen?“ Doch noch ehe Aiva etwas sagen konnte, hatte sich Chiaki schon wieder dem kleinen Mann zugewand. „Willst du uns begleiten? Wir sind auf den Weg nach Elysium.“ Der Plumza zögerte, doch dann nickte er. Und so setzten sie ihre Reise nach Elysium zu viert fort. Doch Aiva ließ den kleinen Mann nicht aus den Augen, der den drein folgte.


      Es hatte schon angefangen zu Dämmern, als sie endlich Elysium erreichten. Die Stadt war riesig und so blieben die vier dicht beieinander, um sich in dem dichten Gedrängel nicht zu verlieren. Viele Kutschen waren unterwegs, einige hatten Fässe, andere Früchte gelagert. Doch das interessierte Chiaki und Aiva nicht besonders. Doch für Miaru war es eine ganz neue Erfahrung und sie sah sich erstaunt um. „Wir sollten keine Zeit verlieren und gleich zur Bibliothek gehen“ meinte Aiva. Chiaki hatte nichts dagegen einzuwenden und auch die anderen folgten ihm.
      Sie gingen durch viele Gassen. Einige waren breit, andere waren so schmal, dass sie sie nicht nebeneinander laufen konnten.
      Schließlich blieben sie vor einem riesigen Gebäude stehen. Die Bibliothek.

    10. #10
      Inaktiv
      Im AFB lesen.
       
      Ich bin:
      ----
       
      Avatar von Loki
      Geschlecht
      male
      Wiki
      Besucher
      Registriert seit
      04.09.2008
      Ort
      Braunschweig
      Beiträge
      61

      Standard AW: Endlose Welten

      Aiva wandta sich an seine Belgeiter: „Ihr könnt euch frei umschauen, doch wenn ihr Bücher zu Vanir findet, die wichtige Informationen über sie enthalten, dann nehmt sie und sammelt sie. Ich werde derweil jemanden besuchen gehen.“ „Du, isch hören wohl nicht richtig. Ich nicht machen werde deine Arbeit!“ Lenni schien nicht begeistert das er seine Zeit Bibliothek vertreiben musste, doch Aiva war das egal: „Nun hör mal, ich hab dich nicht gezwungen mitzukommen, jeder ist freiwillig hier.“ Mit diesen Worten drehte sich Aiva weg und ging wieder zur Tür raus. Er wusste das es mit großer Sicherheit nichts interessantes in der öffentlichen Bibliothek gab, genauso unwahrscheinlich war es aber auch das er neue Informationen in der Saga gab. Die Saga ist ein Ort, der nur für Vanir zugänglich ist. Hier liegen viele verstorbene Vanir, aber auch ihre Geschichten und Bücher und all ihr Wissen. Die Saga war nur 50 Meter weiter, sie war umgeben von einer hohen und Blickdichten Mauer. Dort wo sich ein Tor absetzte war jedoch eine massive Mauer, doch durch eine Berührung öffnete sich der Weg für Aiva. Er ging der kleinen, aber prachtvollen Garten entlang, dann kam ein kleines, aus Stein gefertigtes Häuschen. Er öffnete die Tür und eine Treppe führte in die Tiefe, doch alle war klar ausgeleuchtet.


      Aiva betrat einen kleinen Raum, er sah etwas verwahrlost aus, die Bücher lagen ungeordnet herum und in einem Sessel, vor einem Feuer saß eine junge und hübsche Frau. Sie umhüllte ein langes weißes Kleid, und auch ihre Haare waren ein pures weiß, doch ihre Augen waren gezeichnet, sie hatte keine Pupillen, sondern graue, kristalline Steine schienen aus ihrem Auge zu kommen. „Lange nicht getroffen Verdandi, hast du Informationen für mich?“ Die Frau lächelte: „Eure Reise zu verfolgen macht mir Spaß, und ich hätte etwas, was euch von nutzen sein könnte, aber weiter darf ich euch nicht helfen.“ Die Frau nahm ein kleines in schwarzem Leder gebundenes Heft heraus und reichte es Aiva, dieser nahm es und schaute es sich an: „Ich weiß nicht ob du uns wirklich helfen willst, oder wieder nur spielst, nur eines noch. Hat ER sich wieder blicken lassen, oder versteckt er sich noch immer?“ Die Frau lächelte, legte einen Finger auf ihren Mund und schüttelte leichte den Kopf. Aiva ging zur Tür raus und hob zum Abschied kurz die Hand, wieso sollte er auch groß was sagen. Verdandi konnte eh alles sehen was passiert, es war ihre Gabe als Vanir, doch darf sie sich nicht in die Angelegenheiten der sterblichen mischen. Sie war bereits sehr alt und gehörte zu den Vanir, die nicht auf normalen Wege sterben konnten. Diese hatten schon sehr früh beschlossen für sich zu leben.


      Aiva betrat die Bibliothek, er konnte niemanden erblicken, also setzte er sich auf einen der Lesesessel und begann im Heft zu blättern.


      ~ Saga der Vanir ~


      I – Erkennen der Vanir - I


      Vanir haben alle ein typisches Merkmal, sie besitzen alle die Kristalle. Sie ragen aus ihrem Körper raus und sind die Quelle ihrer Kraft und ja nachdem wo sie sind, zeigen sie die Kraft. Doch dies gilt nur für die Vanir, die bereits ihrer Kräfte bewusst sind und sie bereits verwendet haben. Es ist selten das ein Vanir sich selbst erkennt, es gibt keine Erklärung dafür wie sie es erkennen, irgendwann wissen sie es. Doch gibt es einen zweiten Weg, mit der man eine Person auf ihre Kräfte prüfen kann, der Schlüssel hierfür liegt bei den Kahlanern...

      „Super, der Rest ist unleserlich. Aber wie zu den Kahlanern kommen, der Weg zu ihnen wurde vor mehreren Generationen beschädigt. Blieben nur die Ruinen auf Puro, doch das würde ein sehr gefährliches Unterfangen werden. Außerdem brauchen wir jemanden der sich genauer mit alten Kulturen befasst, ich sollte einen Forscher und einen Söldner einstellen, vielleicht auch zwei um auf sicher zu gehen...“


      Aiva stand auf, er wusste das er Söldner an jeder Ecke findet, doch woher nehme man einen Forscher, der bereit ist sich in solches Gebiet vor zu wagen...


    Thema geschlossen
    Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte

    Stichworte

    Lesezeichen

    Berechtigungen

    • Neue Themen erstellen: Nein
    • Themen beantworten: Nein
    • Anhänge hochladen: Nein
    • Beiträge bearbeiten: Nein