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Koukoku
Nein, die Werte werden zu Beginn des Spiels anhand von Regeln festgelegt bzw. mit dem Spielleiter abgestimmt.
Wie Punkte verteilt werden, dafür gibt es ganz verschiedene Ansätze:
- Charakterklasse bestimmt Anfangswerte
- Freie Punkteverteilung aus einem Punktevorrat
- Würfeln
- Mischung aus den obigen Varianten
- etc.
Einige "übergeordnete" Werte, z.B. für die "Kampfkraft" oder ähnliches, ergeben sich dann letztlich oft aus vielen verschiedenen Faktoren wie z.B.:
- Erfahrung mit der benutzten Waffe
- Stärke
- Geschicklichkeit
- Distanz zum Gegner
- Überraschungsmoment?
- etc.
Die Anfangswerte können sich in den meisten Systemen natürlich mit der Zeit auch verändern.
Bei vielen Systemen verteilt der Spielleiter nach einer erfolgreichen Mission Erfahrungspunkte, die dann wieder dazu dienen, die Fähigkeiten des Charakters zu verbessern.
Es gibt sogar einige Systeme, die Learning-by-Doing im Regelsystem abbilden, also dass man besser in Dingen wird, die man oft anwendet.
Wie das genau funktioniert ist in jedem Regelsystem anders - und Regelsysteme gibt es wie Sand am Meer. DSA, Shadowrun und Dungeons&Dragons sind dabei nur die bekanntesten, es gibt natürlich noch viele andere Systeme. Es gibt übrigens auch jede Menge kostenlose Rollenspielsysteme im Internet, von denen auch viele sehr professionell und durchdacht sind. Wen das interessiert, der sollte einfach mal die Suchmaschine seines Vertrauens bemühen und wird garantiert fündig.
~armstrong (^_^)
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Ehrlichkeit der Spieler? Naja, der Spielleiter hat ja jederzeit Zugriff auf die Daten des Charakters, Betrügen ist da schwer. Außerdem ist es auch blöde, denn das nimmt einem dann am Ende nur den Spaß am Spiel.
Gewürfelt wird von den Spielern normalerweise für alle sichtbar. Der Spielleiter hingegen kann auch öfter mal verdeckte Würfe machen (und besonders nette Spielleiter drücken dann auch durchaus gern mal ein Auge zu, wenn es um wichtige Dinge geht und ein Misslingen ansonsten das Scheitern der Mission oder wohlmöglich den Tod eines Charakters bedeuten würde - aber natürlich dann am besten so, dass die Spieler davon gar nichts mitkriegen).
Man sollte halt bei der ganzen Würfelei darauf bedacht sein, dass das Spiel in erster Linie Spaß machen soll. Da ist ein Weniger an Regeln oft ein Gewinn an Spielfreude, vorausgesetzt die Spieler verhalten sich auch mit größerer Freiheit noch charaktergetreu.
Wenn alle Spieler beispielsweise nur noch nach der Verbesserung ihres Charakters lechzen, dann besteht das Rollenspiel zwar vielleicht noch aus viel "Spiel", aber sicher nicht mehr aus viel "Rolle". Hack&Slay lässt grüßen. 
~armstrong (^_^)
Geändert von Moody (13.07.2009 um 17:34 Uhr)
Grund: Doppelpost. Von dir hätt ich es ja am wenigsten erwartet xD

Minami Kana <3
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